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Gruppenfoto mit den deutschen und chinesischen Teilnehmern


Botschafter Dr. Hans-Dieter Heumann, Sun Hui, Bodo Hombach und Wang Limin (v.l.n.r.)
Am 11. und 12. Juni fand das zweite Deutsch-Chinesische Akademische Forum statt, das die Bonner Akademie in enger Kooperation mit der Chinese Academy of Social Science (CASS), der höchsten chinesischen Wissenschaftseinrichtung für Sozialwissenschaften, jährlich ausrichtet. Nach der ersten gemeinsamen Veranstaltung im vergangenen Jahr in China, trafen sich in diesem Jahr in Bonn 15 ausgewählte chinesische Wissenschaftler und Experten mit 15 deutschen Vertretern aus Wissenschaft, Politik, Medien und Wirtschaft. So reisten unter anderen die beiden Stellvertretenden Chefredakteure der CASS-SSCP, Sun Hui und Wang Limin, nach Deutschland. Für die deutsche Delegation konnte die Bonner Akademie neben renommierten Wissenschaftlern weitere hochkarätige Teilnehmer wie den Präsidenten der Bundesakademie für Sicherheitspolitik, Botschafter Dr. Hans-Dieter Heumann, Rudolf Scharping, Bundesminister a.D. sowie Ministerpräsident a.D., Dr. Jürgen Rüttgers, Bundesminister a.D. und Ministerpräsident a.D., oder Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, gewinnen.





 
Das diesjährige Forum wurde unter dem Titel „Staat – Gesellschaft – Markt“ durchgeführt. Trotz aller politischen, kulturellen und ökonomischen Unterschiede stehen Deutschland und China in einer globalisierten Welt vor gemeinsamen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen. Vor dem Hintergrund dieser Herausforderungen wurden im zweiten Deutsch-Chinesischen Akademischen Forum die Wechselwirkungen zwischen Staat, Gesellschaft und Wirtschaft in beiden Ländern untersucht und verglichen. Dabei stand die Frage im Mittelpunkt, wie die beiden unterschiedlichen Staaten aktiv bei der Lösung von Problemen einer globalisierten Welt zusammenarbeiten können.

Im Laufe des Forums referierten die deutschen und chinesischen Experten in mehreren Panels unter anderem zu den Themen der deutsch-chinesischen Beziehungen, des Umweltschutzes, der Planung und Durchführung von Großprojekten sowie über die unterschiedlichen Auffassungen von Begriffen wie Demokratie, Rechtsstaat und Grundrechten. Über alle Themengebiete wurde tiefgehend und differenziert diskutiert und dabei Fragestellungen für den nächsten Meinungsaustauch definiert.


Am Abend des ersten Veranstaltungstags fand unter der Schirmherrschaft des Rektors der Universität Bonn, Prof. Dr. Jürgen Fohrmann, ein gemeinsames Abendessen im festlichen Rahmen im Hotel Königshof in Bonn statt, das den Teilnehmern weitere Möglichkeiten zum Austausch bot. Nach dem Programm des zweiten Tages nahm die chinesische Delegation an einem umfangreichen Kulturprogramm teil, das unter anderem in die Bundeskunsthalle, in das Beethovenhaus Bonn sowie in die Bonner Innenstadt führte.

Die Abstracts und Ergebnisse des Forums werden in einem Tagungsband veröffentlicht und dem interessierten Kreis zur Verfügung gestellt. Das nächste Deutsch-Chinesische Akademische Forum wird im kommenden Jahr wieder turnusgemäß in China stattfinden.