Developed in conjunction with Joomla extensions.




Hier finden Sie die Berichte zu unseren Veranstaltungen aus dem Jahr 2013.

Veranstaltungen aus dem Jahr 2013

Diskussionsveranstaltung zum Thema „Mitsprache erwünscht? – Bürgerbeteiligung in der Finanzpolitik“
 
Zu einer Diskussionsveranstaltung zum Thema „Mitsprache erwünscht? – Bürgerbeteiligung in der Finanzpolitik“ begrüßte die Bonner Akademie am 16. Dezember 2013 rund 90 Gäste. Dr. Norbert Walter-Borjans, Finanzminister des Landes Nordrhein-Westfalen, Tim Guldimann, Botschafter der Schweiz in Deutschland, und Prof. Dr. Michael Opielka, Direktor des Instituts für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) debattierten, wie die Bevölkerung durch direktdemokratische Verfahren bei wichtigen (Finanz-)Fragen beteiligt werden könne. Andreas Tyrock, Chefredakteur des Bonner General-Anzeigers, übernahm die Moderation der Veranstaltung.
Podiumsdiskussion "Die Eurokrise - eine Gefahr für das europäische Projekt"
Die Bonner Akademie begrüßte zu einer Diskussionsrunde zum Thema „Die Eurokrise – eine Gefahr für das europäische Projekt“ am 28. November 2013 rund 120 Gäste im Bonner Universitätsforum. Dr. Alfred Gusenbauer, Bundeskanzler der Republik Österreich a.D., Prof. Dr. Matthias Herdegen, Universität Bonn, Prof. Dr. Michael Junker, Managing Director der Accenture Deutschland GmbH, sowie Dr. Jürgen Rüttgers, Bundesminister a.D. und Ministerpräsident a.D., debattierten, ob sich die europäische Finanz- und Schuldenkrise gegenwärtig zu einer Krise der Europäischen Union entwickelt. Die Veranstaltung begann mit einer Einführung durch Rüdiger Oppers, Bevollmächtigter des Vorstands von Evonik Industries, die Moderation übernahm Rolf-Dieter Krause, Leiter des ARD-Studios Brüssel.
Walter Russell Mead
Am 8.Oktober 2013 sprach Walter Russell Mead, einer der führenden Kenner der amerikanischen Außenpolitik und des transatlantischen Verhältnisses sowie einer der herausragenden öffentlichen Intellektuellen in den USA, zum Thema "U.S. Foreign Policy and the Future of Transatlantic Relationship". Dabei gab er eine kritische Einschätzung zu den außen- und sicherheitspolitischen Prioritäten der Obama-Administration. So liege der wesentliche geografische Schwerpunkt der US-amerikanischen Außenpolitik in den kommenden Jahren in den Ländern des Nahen und Mittleren Ostens.

Mit Blick auf die momentane innenpolitische Situation und der drohenden Zahlungsunfähigkeit der USA unterstrich Mead zwar den Ernst der Lage, warnte gleichzeitig jedoch vor einer kollektiven Hysterie. Im vergangenen Jahrhundert gab es regelmäßig ähnliche Phasen, in denen die politischen Gräben zwischen Republikanern und Demokraten unüberwindbar schienen, am Ende aber immer ein gemeinsamer Konsens gefunden werden konnte. Allerdings seien unter den aktuellen Voraussetzungen die abschließenden Verhandlungen über eine transatlantische Freihandelszone in weite Ferne gerückt, so der amerikanische Wissenschaftler.

Die Diskussionsrunde fand im Rahmen der neuen Gesprächsreihe "Across the Atlantic: Aktuelle Themen im transatlantischen Verhältnis", die von der Bonner Akademie in Kooperation mit dem US-Generalkonsulat Düsseldorf organisiert wird, statt. Die Gespräche, die zweimal im Jahr in einem ausgewählten Kreis stattfinden, bieten Gelegenheit zu einem Meinungsaustausch über aktuelle transatlantische Themen mit ausgewiesenen Experten.
 
Prof. Dr. Caja Thimm, Ulrich Kelber und Stefan Freitag (v.l.n.r.)
Am 4. Oktober 2013 veranstaltete das Institut für Medienwissenschaft der Universität in Kooperation mit der Bonner Akademie eine Roundtable-Diskussion über den Online-Bundestagswahlkampf 2013 und die Internet-Strategien der Parteien auf lokaler Ebene. Regionale Kandidaten und Helfer in Wahlkampfteams berichteten über die Erfahrungen des Internet-Wahlkampfes 2013 auf Lokalebene. Moderiert wurde die Veranstaltung von Prof. Dr. Caja Thimm. 
 
Roundtable-Diskussion zur Energiewende
Die Bonner Akademie veranstaltete in Kooperation mit der Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BAKS) am 10. September in Berlin eine Roundtable-Diskussion zum Thema „Die deutsche Energiewende in internationaler Dimension“. Namhafte Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Umweltverbänden diskutierten über das Problem der Versorgungssicherheit, mögliche Konsequenzen für die deutsche Energiewirtschaft, innovative Energiekonzepte und über außen- und sicherheitspolitische Herausforderungen, die aus der Energiewende resultieren.
 
Ralph Sina (5. v. l.) mit den Exkursionsteilnehmern
Das Internet und Soziale Netzwerke haben die Politik und Wahlkämpfe in den letzten Jahren grundlegend verändert. Die politische Online-Kommunikation in den Vereinigten Staaten von Amerika nimmt dabei spätestens seit dem Wahlkampf von Barack Obama im Jahr 2008 eine Vorreiterrolle ein. Auf Einladung des Präsidenten der Bonner Akademie, Bodo Hombach, reisten unter der Leitung von Dr. Manuel Becker vier Studenten nach Washington, D.C., um US-amerikanische Online-Wahlkämpfe und Internet-Politik mit der Bundesrepublik Deutschland zu vergleichen. Die Exkursion vertieft einen Forschungsaufenthalt in Berlin im Frühjahr 2013, bei dem die Rolle des Internets auf die deutsche Politik untersucht wurde. 
Dr. Frank-Walter Steinmeier, Fraktionsvorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion
Die Bonner Akademie begrüßte zu einer Diskussionsrunde zum Thema „Deutschlands Rolle in der Euro-Krise. Vorreiter oder Bremser der Integration?" am 5. Juli 2013 über 120 Gäste. In einer Diskussion mit anschließenden Fragen aus dem Publikum diskutierten Dr. Frank-Walter Steinmeier, Fraktionsvorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, Prof. Dr. Michael Junker, Managing Director der Accenture Deutschland GmbH,und PD Dr. Marcus Höreth, Politikwissenschaftler an der TU Kaiserslautern, wie es um die gemeinsame Währung Europas bestellt ist und welche Rolle der Euro für Deutschland politisch und wirtschaftlich spielt. Moderiert wurde die Veranstaltung von Michael Krons, Journalist beim Fernsehsender Phoenix.
Treffen der Delegation der Bonner Akademie mit Bill Keating, Kongressabgeordneter und stellv. Vorsitzender des Europa-Ausschusses (vierte Person von links)

 
Während in Deutschland noch heftig über die Energiewende diskutiert und gestritten wird, ist sie in den USA bereits in vollem Gange. Jenseits des Atlantiks hat die Entdeckung und Ausbeutung umfangreicher Schiefergasvorkommen insbesondere im Marcellus Shale im Osten des Landes eine bemerkenswerte wirtschaftliche und politische Dynamik in Gang gesetzt. Mit massiven privatwirtschaftlichen Investitionen ist es innerhalb weniger Jahre gelungen, einen neuen Industriezweig zu etablieren und die Energiepreise auf nahezu die Hälfte des europäischen Niveaus zu senken. Mittelfristig könnte die Schiefergasrevolution die USA sogar weitgehend unabhängig von Energieimporten machen.
 
Vor diesem Hintergrund besuchte eine Delegation der Bonner Akademie unter der Leitung ihres Präsidenten Bodo Hombach vom 24. bis 28. Juni die Vereinigten Staaten, um sich vor Ort ein Bild von der amerikanischen Energiewende zu verschaffen. Im Rahmen des BAPP-Forschungsprojektes „Großprojekte in Politik und Wirtschaft“, dessen einer wissenschaftlicher Leiter, Prof. Dr. Hans Jörg Hennecke von der Universität Rostock, ebenfalls mitgereist war, war das Interesse dabei vor allem auf amerikanische Ansätze zur Umsetzung und Vermittlung der damit verbundenen – umfangreichen und vielfach kontroversen – Infrastrukturmaßnahmen gerichtet.
Dr. Edmund Stoiber während seiner einführenden Rede zum Thema „Europa ohne europäische Öffentlichkeit?“
Zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Europa ohne europäische Öffentlichkeit?“ mit Dr. Edmund Stoiber, Ministerpräsident a.D., konnte die Bonner Akademie am Dienstag, den 11. Juni 2013, über 200 Gäste begrüßen. Im Fokus der Veranstaltung stand die Frage, wie man den Bürgern der Europäischen Union - trotz der im Zusammenhang mit der Finanz- und Schuldenkrise momentan größtenteils negativ ausgerichteten Berichterstattung - die positiven Seiten und die bisherigen Errungenschaften des europäischen Einigungsprozesses wieder stärker vermitteln kann.

Nach einer kurzen Begrüßung durch Bodo Hombach, Präsident der Bonner Akademie, berichtete Edmund Stoiber von seinen Erfahrungen als Vorsitzender der EU-Expertengruppe zum Bürokratieabbau und lieferte dadurch einen interessanten Einblick in den Brüsseler EU-Alltag. Anschließend entstand eine lebhafte und kontroverse Diskussion, an der sich das Publikum zum Ende hin mit Fragen beteiligen konnte. Neben dem Hauptredner Dr. Edmund Stoiber diskutierten Dr.-Ing. e.h. Wolfgang Clement, Bundesminister a.D., und Monika Piel, ehemalige Intendantin des Westdeutschen Rundfunks (WDR). Die Moderation übernahm Andreas Tyrock, Chefredakteur des Bonner General-Anzeigers.
Eröffnung des Deutsch-Chinesischen Akademischen Forums (2013)
 
Zwischen dem 26. und 28. Mai 2013 fand die Premiere des Deutsch-Chinesischen Akademischen Forums der Bonner Akademie und der Chinese Academy of Social Science (CASS) in Zhongshan, Provinz Guangdong, in China statt.

Unter dem Veranstaltungstitel „Climate change and global governance“ diskutierten zehn chinesische und acht deutsche Wissenschaftler über die verschiedenen Bereiche des globalen Klimaschutzes.  „Es ist gut, voneinander zu wissen. Besser ist es, einander persönlich zu kennen. Das Beste ist, etwas gemeinsam zu tun“, so der mitgereiste Präsident der Bonner Akademie, Bodo Hombach.
 

Studentengruppe mit Raphael Neuner (3. v. l.) und Philipp Neuenfeldt (4. v. l.)
Soziale Netzwerke haben die politische Kommunikation in den vergangenen Jahren nachhaltig verändert. Mit dem Forschungsauftrag, diesen Veränderungen nachzuspüren, fuhren drei Studenten der Universität Bonn in Begleitung von Manuel Becker M.A. im Auftrag von Bodo Hombach zwischen dem 18. und 20. März 2013 nach Berlin. Die Forschungsgruppe führte mehrere Interviews mit Kommunikationsberatern und politischen Praktikern.
Expertendiskussion zur Sozialen Marktwirtschaft
 
Über 100 Teilnehmer kamen am 25. Februar 2013 in die Bonner Akademie, um einer Expertendiskussion mit dem Vorsitzenden der IG Bergbau, Chemie und Energie, Michael Vassiliadis, zu folgen. Im Mittelpunkt der Diskussion stand die Frage, ob die Soziale Marktwirtschaft nach deutschem Vorbild als Leitmodell für das Europa in der Krise gelten könne. Neben dem Hauptredner Michael Vassiliadis diskutierten Prof. Dr. Tilman Mayer vom Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie der Universität Bonn sowie der Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Laurenz Mülheims von der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg.

Friedrich Merz
 
Über den Wandel des deutsch-amerikanischen Verhältnisses im Angesicht neuer ökonomischer und ökologischer Herausforderungen diskutierte eine hochkarätige Expertenrunde am 22. Januar in der Bonner Akademie. Neben dem Hauptredner Friedrich Merz, Vorsitzender der Atlantik-Brücke e.V., diskutierten die Direktorin des Amerika Hauses e.V. Nordrhein-Westfalen, Tina Höfinghoff, und Prof. Dr. Thomas Jäger von der Universität zu Köln. Nach einer thematischen Einführung durch BAPP-Präsident Bodo Hombach, führte Dr. Hildegard Stausberg die rund 150 Teilnehmer durch die anschließende Diskussion.