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Forschungsergebnisse

Publikation zum Forschungsprojekt: "Voneinander Lernen - Erfolgsfaktoren in der internationalen Integrationsarbeit"





Die Broschüre informiert unter anderem auch über die projektbezogenen Veranstaltungen der vergangenen Monate



 
Nicht nur in Deutschland stellen die Flucht- und Migrationsbewegungen der letzten Jahre Politik und Gesellschaft vor große Herausforderungen. In Zeiten der Globalisierung ist die Gestaltung von Einwanderung und Integration längst eine internationale Herausforderung, doch die Diskussion und Entwicklung von Lösungsansätzen findet allzu oft noch im nationalen Rahmen statt. Dabei kann ein Blick über den 'Tellerrand' auf die Erfahrungen und Erfolge in anderen Ländern nicht nur die integrationspolitische Debatte, sondern auch die konkrete Projektarbeit vor Ort befruchten.
 
Einen solchen Blick über die Grenzen wagte unser in Kooperation mit der Brost-Stiftung durchgeführtes Forschungsprojekt "Wieviel Islam gehört zu Deutschland? Integrationserfahrungen junger und alter Menschen in einer säkular geprägten Gesellschaft am Beispiel des Ruhrgebiets" im Rahmen einer internationalen Vergleichsstudie. Auf mehreren Forschungsreisen sind wir folgenden Fragen nachgegangen: Was können wir von den Integrationserfahrungen anderer Einwanderungsgesellschaften lernen? Welche Ansätze sind in Deutschland bisher unberücksichtigt geblieben? Können diese an hiesige Bedingungen angepasst werden? Lassen sich so neue Impulse für die Integrationsarbeit setzen? Erste Antworten haben wir in der Publikation "Voneinander Lernen - Erfolgsfaktoren in der internationalen Integrationsarbeit" veröffentlicht.
Publikation zum Forschungsprojekt: "Vielfalt gestalten. Herausforderungen erfolgreicher Integrationsarbeit"
Nicht erst im Zuge der Flüchtlingskrise wird der Stand der Integration - vor allem muslimischer Migranten - in Deutschland neu diskutiert und zunehmend kritisch hinterfragt. Noch immer schneiden muslimische Jugendliche in Schule und Ausbildung schlechter ab als Altersgenossen ohne Migrationshintergrund. Sie sind häufiger von Arbeitslosigkeit betroffen und engagieren sich seltener politisch und gesellschaftlich. Muslimische Senioren wiederum nehmen die Angebote des Gesundheits- und Pflegesystems nach wie vor nur eingeschränkt in Anspruch und oft kaum am sozialen und gesellschaftlichen Leben der Mehrheitsgesellschaft teil.

Doch welche Faktoren stehen erfolgreicher Integration unserer muslimischen Mitbürger im Weg? Wie kann man den Bildungserfolg muslimischer Jugendlicher nachhaltig steigern und den Übergang von Schule in Ausbildung und Studium fördern? Wie können sich Pflege- und Gesundheitssystem an die neuen Herausforderungen anpassen, die durch den Eintritt der ersten "Gastarbeitergeneration" ins Rentenalter entstehen? Unter anderem mit diesen Fragen haben wir uns in der zweiten Phase des in Kooperation mit der Brost-Stiftung durchgeführten Forschungsprojekts "Wieviel Islam gehört zu Deutschland? Integrationserfahrungen junger und alter Menschen in einer säkular geprägten Gesellschaft am Beispiel des Ruhrgebiets" beschäftigt. Die Ergebnisse haben wir nun in einer Publikation veröffentlicht.

Abschlusspublikation zum Forschungsprojekt
"Politische Kommunikation in Zeiten neuer
Informations- und Kommunikationstechnologie"
Ziel dieses BAPP-Forschungsprojektes ist es gewesen, den Einfluss, den Internet und soziale Netzwerke auf das Wahlverhalten der Bundesbürger nehmen, zu untersuchen und die Konsequenzen, die sich daraus für die politische Kommunikation in Deutschland ergeben, herauszuarbeiten.

Abnehmende Wahlfreude, zunehmende Wankelmütigkeit und eine Verlagerung der individuellen Wahlentscheidung bis spät in den Wahlkampf hinein sind die Kennzeichen des heutigen Elektorats. Diese Entwicklungen haben die Teilnehmer des Forschungsprojektes unter Berücksichtigung neuer Informations- und Kommunikationstechnologien untersucht. Dazu wurde das Wahlverhalten der Bundesbürger anhand der Bevölkerungsdaten, die im Vorfeld der Bundestagswahl 2013 und der Europawahl 2014 gewonnen wurden, systematisch analysiert. Dies sollte veranschaulichen, inwieweit das Internet das politische Informationsumfeld verändert und welche Konsequenzen sich daraus für die politische Kommunikation in Deutschland ergeben.

Das Forschungsprojekt wurde geleitet von Prof. Dr. Thorsten Faas, Professor für Politikwissenschaft im Bereich "Empirische Politikforschung" an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Holger Geißler, Vorstand des Markt- und Meinungsforschungsinstituts YouGov, und Alexander Schweitzer, Fraktionsvorsitzender der SPD im rheinland-pfälzischen Landtag und Minister a.D., haben das Projekt als Praxisexperten begleitet und konnten eigene Erfahrungen mit einbringen.
Publikation zum Forschungsprojekt: "Integration durch Religion? Perspektiven des christlich-islamischen Dialogs"
 
Die Begegnung zwischen Christen und Muslimen ist inzwischen zum Alltag in Deutschland geworden. Etwa 4 Millionen Menschen muslimischen Glaubens, knapp 5 % der Gesamtbevölkerung, leben hier. Dennoch ist das Verhältnis zwischen einer christlich geprägten, aber zunehmend säkularen Mehrheitsgesellschaft und den oftmals strenggläubigen muslimischen Migranten nicht frei von Fehl- und Vorurteilen und häufig von Distanz und Missverständnis geprägt.

Wie kann das Zusammenleben zwischen Christen und Muslimen dauerhaft gelingen? Welche Rolle können die Religionsgemeinschaften und der interreligiöse Dialog bei der Integration von Menschen muslimischen Glaubens in die deutsche Mehrheitsgesellschaft spielen? Unter anderem mit diesen Fragen haben wir uns in der zweiten Projektphase des in Kooperation mit der Brost-Stiftung durchgeführten Forschungsprojekts "Wieviel Islam gehört zu Deutschland? Integrationserfahrungen junger und alter Menschen in einer säkular geprägten Gesellschaft am Beispiel des Ruhrgebiets" beschäftigt. Die Ergebnisse haben wir unter dem Titel "Integration durch Religion? Perspektiven des christlich-islamischen Dialogs" in einer Publikation veröffentlicht.
Publikation zum Forschungsprojekt "Wieviel Islam gehört zu Deutschland? Integrationserfahrungen junger und alter Menschen in einer säkular geprägten Gesellschaft am Beispiel des Ruhrgebiets"
 
Das Thema "Islam" wird in Politik, Medien, Gesellschaft und Wissenschaft intensiv diskutiert. Dabei werden Chancen, Probleme und Herausforderungen der Integration in Deutschland – auch und insbesondere in urbanen Zentren wie dem Ruhrgebiet – vielseitig analysiert und bewertet. Die Bonner Akademie beschäftigt sich in ihrem in Kooperation mit der Brost-Stiftung durchgeführten Forschungsprojekt mit der Lebensrealität der im Ruhrgebiet lebenden Muslime und untersucht die Gründe für die teilweise fortbestehende kulturelle Distanz im Alltag zur nicht-muslimischen Bevölkerung. Im Fokus der Forschungen steht die Analyse von Integrationsmaßnahmen für junge und alte Menschen muslimischen Glaubens im Ruhrgebiet.

Die Diskussionsbeiträge und Befunde der ersten Phase der Projektarbeit hat die Bonner Akademie in einer Publikation veröffentlicht. Die vielseitigen Beiträge bieten nicht nur Einblicke in die politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und die Komplexität der Integrationsdebatte in Deutschland. Neben Interviews mit Integrationsexperten aus dem Ruhrgebiet sind zudem Beiträge von renommierten Wissenschaftlern zu finden, die das schwierige Verhältnis zwischen Islam und westlicher Moderne thematisieren.


Publikation zum Forschungsprojekt "Globale Krisen, nationale Proteste: Empörungsbewegungen nach dem Zusammenbruch der Finanzmärkte und die Rolle des Internets"

 
Welche Rolle spielten die sozialen Medien – insbesondere Facebook und Twitter – bei der transnationalen Empörung nach der Finanzkrise? Das Buch analysiert diese Frage anhand der Proteste in Portugal, Spanien, USA, Großbritannien und Deutschland. Die Ergebnisse bringen Aufschluss, wie transnational die Kommunikation der Protestbewegungen in den Jahren 2011 und 2012 ausgerichtet war. Zudem wird deutlich, wozu die Aktivisten das Netz nutzten: zum inhaltlichen Diskurs, zur Organisation des Protests oder zur Verbreitung von Emotionen.
 
Zu dem von Prof. Dr. Marianne Kneuer und Dr. Saskia Richter (beide Universität Hildesheim) durchgeführten Forschungsprojekt "Globale Krisen, nationale Proteste: Empörungsbewegungen nach dem Zusammenbruch der Finanzmärkte und die Rolle des Internets" ist im Campus-Verlag die Abschlusspublikation mit dem Titel "Soziale Medien in Protestbewegungen. Neue Wege für Diskurs, Organisation und Empörung?" erschienen.

Die Publikation können Sie hier beim Campus-Verlag bestellen.
Publikation zum Forschungsprojekt "Erregungskampagnen in Politik und Wirtschaft – digitale Öffentlichkeit zwischen Candy- und Shitstorms"
Beinahe jede Woche steht ein anderes Thema oder eine andere Person im Mittelpunkt digitaler Öffentlichkeit. Meist wird massenhaft Kritik und Ablehnung durch die sozialen Netzwerke gespült, doch manche Nutzer erhalten auch große Anerkennung aus der digitalen Gesellschaft. Selbst der Duden kennt inzwischen die Eintragung "Shitstorm", dennoch folgen diese Stürme der Entrüstung im Internet kaum festgefügten Mustern.
 
Die Bonner Akademie hat im Jahr 2014 ein von Prof. Dr. Caja Thimm (Universität Bonn) und Prof. Dr. Christoph Bieber (Universität Duisburg-Essen) geleitetes Forschungsprojekt mit dem Titel "Erregungskampagnen in Politik und Wirtschaft – digitale Öffentlichkeit zwischen Candy- und Shitstorms" durchgeführt, das sich mit solchen Kommunikationsereignissen und den Reaktionsstrategien der Betroffenen auseinandergesetzt hat.
Publikationen zum Forschungsprojekt "Demokratiereform"
Prof. Dr. Frank Decker von der Universität Bonn und sein Forschungsteam haben sich im Rahmen eines 2012 begonnenen BAPP-Forschungsprojekts Gedanken zur Reformierbarkeit und zur Weiterentwicklung der Demokratie gemacht.

Herausgekommen sind dabei zwei Publikationen: neben einer umfangreichen und detaillierten Analyse der Situation rund um das Thema „Demokratie“ entstand zusätzlich noch eine Agenda, die anhand von insgesamt zehn Thesen Vorschläge für eine mögliche Demokratiereform macht.
Publikation zum Forschungsprojekt "Die Zukunft des Sozialstaats: Chancen, Barrieren und Perspektiven neuer Formen der Kooperation"
 
Das Projekt „Die Zukunft des Sozialstaats: Chancen, Barrieren und Perspektiven neuer Formen der Kooperation“ wurde gemeinsam von der Bonner Akademie für Forschung und Lehre praktischer Politik und dem Progressiven Zentrum von Januar 2013 bis Februar 2014 durchgeführt.

Das 12-köpfige Team, bestehend aus Experten aus Forschung und politischer Praxis, hatte sich zum Ziel genommen, aufbauend auf bisherige Studien zum Sozialstaat, die Potentiale einer vorsorgenden Sozialpolitik im Allgemeinen und vor allem bezogen auf die Sozialversicherungen genauer zu untersuchen sowie in Anbetracht eines limitierten finanziellen Spielraums konkrete Handlungsoptionen für die Weiterentwicklung vorsorgender Sozialpolitik zu erarbeiten.
Publikation zum Forschungsprojekt "China im Spiegel der deutschen Gesellschaft"
 
Die Untersuchungen der Forschungsgruppe "China im Spiegel der deutschen Gesellschaft. Images, Einstellungen und Erwartungen in Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur" hatten die Sichtbarmachung von Bildern und Stereotypen über China in der deutschen Medienöffentlichkeit und ausgewählten Bevölkerungsgruppen zum Ziel. Dabei wurden medien- und rezeptionsanalytische Ansätze kombiniert. Im Zentrum standen daher die inhaltliche Auswertung von deutschen Printmedien sowie die Durchführung von Interviews mit ausgewählten Personen aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Kultur.

Den Vorsitz der Forschungsgruppe hatte Prof. Dr. Caja Thimm, Medienwissenschaftlerin an der Universität Bonn, inne. Sie koordinierte die Forschungsarbeit in enger Abstimmung mit den Praxis-Experten Philipp Mißfelder, Bundesvorsitzender der Jungen Union, Präsidiumsmitglied der CDU und außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, und Hans-Ulrich Klose, Stellv. Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses für die SPD im Bundestag.
Publikation zur Studie "#Gehwählen - Der Bundestagswahlkampf 2013 auf Twitter"
Unter dem Titel "#Gehwählen - Der Bundestagswahlkampf 2013 auf Twitter" untersuchten Prof. Dr. Caja Thimm, Mario Anastasiadis, Tobias Bürger und Jessica Einspänner die Rolle des Mikrobloggingdienstes Twitter im Bundestagswahlkampf 2013. Im Zentrum stand die Analyse von Hashtags und ausgewählten Twitter Profilen, wie zum Beispiel von Peter Altmaier und Renate Künast.
 
Sie kommen zu dem Ergebnis, dass Twitter bereits heute als Diskurs- und Argumentationswerkzeug des Digitalen fungiere und somit als eine Erweiterung des politischen Kommunikationsrepertoires gelten könne. Es stehe zu erwarten, dass in Zukunft mehr Politiker den Mikrobloggingdienst nutzen werden und die Mediatisierung der Politik weiter voranschreitet.
Fallstudie "Energiewende konkret"
Im Rahmen des Forschungsprojektes „Großprojekte als unternehmerische und politische Herausforderung“ beschäftigte sich die Bonner Akademie in enger Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung mit dem konkreten Fallbeispiel des aufgrund örtlicher Proteste zurückgezogenen Projekts "Pumpspeicherkraftwerk Rur". Im Zentrum stand die Frage, welchen kommunalen Herausforderungen man bei der Umsetzung von Großprojekten im Rahmen der Energiewende gegenübersteht. 
 
Die Leitung der Forschungsgruppe hatten Prof. Dr. Volker Kronenberg und Christoph Weckenbrock, Universität Bonn, übernommen. Die Publikation entstand unter besonderer Mitarbeit von Dr. Manuel Becker, Stefan Brüggemann, Jonas Fehres und Nils Kleine.

Die Publikation ist auf der Seite der Konrad-Adenauer-Stiftung bestellbar.

Publikation zum Forschungsprojekt "Großprojekte als unternehmerische und politische Herausforderung"
Unter dem Titel „Großprojekte als unternehmerische und politische Herausforderung“ führte die Bonner Akademie gemeinsam mit Experten aus dem Bereich Politik, Wissenschaft und Wirtschaft ein mehrdimensionales Forschungsprojekt durch. Den Vorsitz der Forschungsgruppe hatten Prof. Dr. Hans Jörg Hennecke, Universität Rostock, und Prof. Dr. Volker Kronenberg, Universität Bonn. Eine der wesentlichen Leitfragen lautete, wie in Deutschland noch Großprojekte umgesetzt werden können, da mittlerweile fast jedes größere Vorhaben auf Widerstand oder Ablehnung stößt.
Studie "Von der Euro- zur Europa-Krise"
 
Die Bonner Akademie hat sich im Jahr 2013 intensiv mit den Auswirkungen der Euro-Krise auf den europäischen Einigungsprozess auseinandergesetzt. Unter dem Titel „Von der Euro- zur Europa-Krise?“ führten wir ein mehrdimensionales Forschungsprojekt durch, das in der vorliegenden Publikation zusammengefasst wird.
 
In öffentlichen Veranstaltungen, unterstützt durch Experteninterviews und durch Repräsentativumfragen, setzten wir uns intensiv mit Ursachen und Folgen der europäischen Krise auseinander.
Publikation zum Forschungsprojekt "Digitale Citoyens"
Mit dem Stellenwert der Social Media, insbesondere der Online-Foren Facebook und Twitter in den neuen Bürgerbewegungen im arabischen Raum, Deutschland und China hat sich die Forschungsgruppe "Digitale Citoyens - Politische Partizipation in Zeiten von Social Media. Fallanalysen zur politischen Beteiligung in Ägypten, Deutschland und China" der Bonner Akademie beschäftigt.

Das mehrköpfige Forschungsteam ist der Frage nachgegangen, welche Muster sich bei Facebook und Twitter für die Beteiligung an Protestinitiativen finden lassen.