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Lehrveranstaltung zum Thema "Effektive Führungskommunikation als Basis des Erfolgs"




Jörn H. Dittmann, DITTMANN consulting: HR Consulting – People Development




Boris Lamour, Coaching – Karriere – Outplacement




Katharina Padleschat, Raus mit der Sprache – Sprechtraining, Stimmbildung und Körpersprache


 
Führung ist zu großen Teilen Kommunikation. Oft ist das Wort das wirksamste Werkzeug einer Führungskraft, um Mitarbeiter zu motivieren, Ziele zu präzisieren, Feedback zu geben, für Ideen zu werben, andere zu begeistern oder auch Kritisches zu thematisieren. Die Kunst der "richtigen" – also kompetenten, zielgerichteten und überzeugenden – Kommunikation offenbart sich aber nicht nur in dem, was gesagt wird, sondern auch darin, wie es vermittelt wird – und schließlich beim Mitarbeiter ankommt. Die komplette Palette der Führungskommunikation beinhaltet daher ebenso Aspekte wie beispielsweise Gestik und Mimik. Kommunikation ist somit Führungsalltag, sei es in Mitarbeitergesprächen, zwischen Tür und Angel oder in Gruppenmeetings. Eine Lehrveranstaltung beschäftigte sich am 14. November 2017 deshalb vor allem mit der Frage, wie moderne Führungskommunikation in einem häufig schnelllebigen Business, in dem man vor dem Hintergrund neuer Herausforderungen sowohl effizient als auch flexibel agieren muss, aussieht?

Zu Beginn des Seminars erläuterte der HR Consultant Jörn H. Dittmann verschiedene Führungsstile und -techniken: von der inzwischen etwas veralteten Transaktionalen Führung, über die Transformationalen Führung bis hin zur Ganzheitlichen Führung. Die Kunst sei, die unterschiedlichen Mitarbeiterinteressen zu berücksichtigen und gleichzeitig eine stringente Unternehmenslinie zu verfolgen, weshalb eine Führungskraft stets ganzheitlich denken und handeln müsse. Dittmann ging auf den psychologischen Kontrakt ein, also auf die Punkte, die zwar nicht explizit im Arbeitsvertrag genannt werden, aber trotzdem immanent wichtig seien, weil sie Teil der gemeinsamen Vertrauensbasis sind.

Boris Lamour erklärte im Anschluss, wie man Führungskommunikation richtig ein- und umsetzt, um die wesentlichen Herausforderungen als Führungskraft kommunikativ bewältigen zu können. Für ihn ist die Face-to-Face-Kommunikation das wirksamste Führungswerkzeug, das man durch nichts ersetzen könne. Lamour misst den psychologischen Kontrakten ebenfalls eine große Bedeutung zu – insbesondere für Motivation, Leistung und Commitment. Problematisch sei aus seiner Sicht, dass implizite Kontrakte und Regeln nicht direkt verhandel- und gestaltbar seien, sondern als gegeben angenommen werden müssten.

Die Sprech-, Stimm- und Körpersprachetrainerin Katharina Padleschat skizzierte schließlich anschaulich, welche Rollen z.B. Körper, Stimme und Atmung als Bestandteile der Kommunikation einnehmen. Sie demonstrierte, wie man am besten welche Elemente einsetzt und wie man seine individuellen Fähigkeiten möglichst weiter ausdifferenzieren könne. Um sicher und überzeugend zu wirken, bedarf es sowohl einer freien, wohlklingenden Stimme als auch einer klaren Körpersprache mit offener Mimik und Gestik.