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Dr. Alexandra Föderl-Schmid (l., Foto: Regine Heindrich), Chefredakteurin "Der Standard", und Dr. Andreas Koller (r., Foto: Salzburger Nachrichten), stellv. Chefredakteur der Salzburger Nachrichten.


Prof. Dr. Anton Pelinka (l., Foto: privat),
Politikwissenschaftler an der Central European University, und Patrick Leutsch (r., Foto: GMF_DW), Leiter des Global Media Forums der Deutschen Welle.
                                              
                                                       
                                                                                                    
 
Die jüngsten Erfolge populistischer Politiker in Europa und der Welt sind unübersehbar. Einfache Antworten auf zunehmend komplexe Probleme gepaart mit „alternativen“ Fakten generieren Wählerstimmen und Zustimmung auf breiter Front: Donald J. Trump in den Vereinigten Staaten, die Brexit-Befürworter in Großbritannien, die FPÖ in Österreich, Wladimir Putin in der Ukraine-Krise, Marine Le Pen und ihre Front National in Frankreich, aber auch Podemos in Spanien und Syriza in Frankreich. Schnell entsteht in der medialen Berichterstattung der Eindruck, dass wir es mit einem globalen Phänomen zu tun haben, mit vergleichbaren Ursachen und ähnlichen Implikationen.
 

Bei genauerer Betrachtung zeigt sich jedoch, dass sich der Populismus in den jeweiligen Ländern auf unterschiedliche Art und Weise erklärt und äußert. In Polen erscheint er im national-religiösen Kontext, in Österreich über das Bürgertum, in Spanien als linkspopulistischer Aufstand gegen die Elite. Sowohl die Ursachen als auch die Zielrichtung der populistischen 'Bewegungen' unterscheidet sich entsprechend der jeweiligen nationalen Gegebenheiten.
 
Vor diesem Hintergrund organisieren die Bonner Akademie und das Global Media Forum der Deutschen Welle in einer gemeinsamen Veranstaltungsreihe unter dem Titel Populismus auf dem Vormarsch?“, um das Phänomen populistischer Politik einer differenzierteren sowie länderspezifischen Betrachtung zu unterziehen, welche auch die unterschiedlichen Triebkräfte und Gegenstrategien in den Blick nimmt.

Die Auftaktveranstaltung wird sich mit dem Thema „Wie der Rechtspopulismus salonfähig wurde: Der Fall Österreich” beschäftigen. Beantworten möchten wir folgende Fragen: Welche Besonderheit liegt dem Rechtspopulismus in Österreich zu Grunde? Was sind die länderspezifischen Ursachen seines Erstarkens? Welche Rolle spielen das gesellschaftliche Umfeld und insbesondere die mediale Rezeption? Wie(so) gelang es der FPÖ, im bürgerlichen Milieu Fuß zu fassen? Gibt es Gemeinsamkeiten zu anderen populistischen Strömungen und wie ließe er sich eindämmen?

Die erste Veranstaltung dieser Reihe wird sich mit dem Thema "Wie der Rechtspopulismus salonfähig wurde: Der Fall Österreich" beschäftigen. Für die Podiumsdiskussion konnten die Chefredakteurin der österreischen Tageszeitung "Der Standard" Dr. Alexandra Föderl-Schmid, der stellv. Chefredakteur der Salzburger Nachrichten Dr. Andreas Koller und einer der bekanntesten Politologen Österreichs Prof. Dr. Anton Pelinka gewonnen werden. Moderiert wird die Veranstaltung von Patrick Leusch, Leiter des Global Media Forums der Deutschen Welle.

Datum: 30. Mai 2017, 18:00-19:30 Uhr
Ort: Bonner Universitätsforum,
Heussallee 18-24, 53113 Bonn
Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!