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Hier finden Sie ältere Informationen und Meldungen der Bonner Akademie.

Ältere Meldungen

Workshop "Innere Sicherheit als sicherheitspolitische und kulturelle Herausforderung" am 14. Juni 2017
Zu einem weiteren Forschungsprojekt-Workshop im Rahmen des Projekts "Bürger, Demokratie & Politik – Die repräsentative Demokratie in der Akzeptanzkrise?" lud das Projektteam am 14. Juni 2017 in das Hauptgebäude der Universität Bonn, um gemeinsam mit dem Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen Jens Spahn, MdB, und dem Bundesminister des Innern a.D. Gerhart Baum das Thema "Innere Sicherheit als sicherheitspolitische und kulturelle Herausforderung" zu diskutieren.
Lehrveranstaltung zum Thema "Social Media Kommunikation: Potenziale und Risiken"

 
Social Media Relations, Social Media Marketing, Social Media Monitoring – die Kommunikationsmöglichkeiten haben sich in den letzten Jahren durch die sozialen Medien umfangreich und tiefgreifend gewandelt. Die Vorteile liegen auf der Hand, das wirtschaftliche Potenzial dieser Medienform ist offensichtlich: Die direkte Erreichbarkeit von aktuellen oder potenziellen Kunden bzw. Konsumenten – ohne Umweg und weitestgehend ohne Sender-Empfänger-Gefälle. Am 13. Juni 2017 beschäftigte sich daher eine gemeinsam mit der Deutschen Welle konzipierte Lehrveranstaltung mit dem Thema "Social Media Kommunikation", um die Potenziale und Risiken von Facebook, Twitter & Co. genauer zu beleuchten.
Diskussionsveranstaltung "Frankreich nach der Wahl: Chance für einen Neustart in Europa?"

 
Nachdem am 7. Mai 2017 Emmanuel Macron zum französischen Präsidenten gewählt wurde, sieht sich das jüngste Staatsoberhaupt in der Geschichte der Fünften Republik mit einer enormen Erwartungshaltung konfrontiert. Er muss ein politisch tief gespaltenes Land einen, die deutsch-französischen Beziehungen weiterentwickeln sowie die europäische Integration wieder in Bewegung bringen. Mit den Perspektiven dieser großen und gewichtigen Aufgaben beschäftigte sich die Diskussionsrunde, die die Bonner Akademie am 1. Juni 2017 auf ihrem Podium begrüßen durfte. Mit dem französischen Politikwissenschaftler und Publizisten Prof. Dr. Alfred Grosser diskutierten die französische Journalistin Cécile Calla und der ehemalige nordrhein-westfälische Ministerpräsident und Bundesminister Prof. Dr. Jürgen Rüttgers. Die Moderation oblag dem Phoenix-Moderator und -Redakteur Michael Krons.
Auftakt zur Veranstaltungsreihe "Populismus auf dem Vormarsch?"

 
Zusammen mit dem Global Media Forum der Deutschen Welle organisiert die Bonner Akademie die Veranstaltungsreihe "Populismus auf dem Vormarsch?", um das Phänomen populistischer Politik einer differenzierteren sowie länderspezifischen Betrachtung zu unterziehen, welche auch die unterschiedlichen Triebkräfte und Gegenstrategien in den Blick nimmt. Den Auftakt machte am 30. Mai 2017 eine Diskussionsveranstaltung mit dem Titel "Wie der Rechtspopulismus salonfähig wurde: Der Fall Österreich". Die österreichischen Podiumsgäste gaben dabei einen interessanten und detaillierten Einblick in die aktuellen Entwicklungen in ihrem Land.

Dr. Klaus Engel, bisheriger Vorstandsvorsitzender der Evonik Industries AG sowie Kuratoriumsvorsitzender der Bonner Akademie



Prof. Bodo Hombach, Präsident der Bonner Akademie



Dr. Boris Berger, Vorsitzender des Trägervereins
 
Zeitgleich mit dem Ausscheiden aus dem Amt des Vorstandsvorsitzenden der Evonik Industries AG hat Dr. Klaus Engel das Amt des Kuratoriumsvorsitzenden der Bonner Akademie niedergelegt. In den mehr als fünf Jahren seiner Amtszeit hat Dr. Engel nicht nur die Gründungsphase der BAPP aktiv begleitet, sondern auch ihre Arbeit und Entwicklung maßgeblich geprägt. Im Namen der Akademie bedankten sich deren Präsident und Gesellschafter bei Dr. Engel für sein außergewöhnliches und langjähriges Engagement.

Prof. Bodo Hombach hob hervor: "Dr. Klaus Engel stand seit der Gründung der BAPP vor über fünf Jahren als Kuratoriumsvorsitzender immer eng an ihrer Seite. Er hat mit großem Engagement und wichtigen Impulsen auf besondere Weise zum Erfolg unserer Einrichtung beigetragen. Seinem Einsatz ist es zu verdanken, dass aus der Akademie das geworden ist, was sie heute ist: Eine feste Größe im Dialog zwischen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien. Wir alle an der Bonner Akademie sind Herrn Dr. Engel für seinen außergewöhnlichen Einsatz zu großem Dank verpflichtet und freuen uns, dass er die Arbeit der BAPP auch künftig freundschaftlich begleiten wird."

Für den Gesellschafter betonte Dr. Boris Berger: "Dr. Klaus Engel hat die BAPP entscheidend mitgeprägt: Sachkundig, zielgerichtet und mit großer Energie hat er sich in den vergangenen Jahren stets für die positive Entwicklung der Bonner Akademie eingesetzt. Mit einem ganz herzlichen Dankeschön und den besten Wünschen für die Zukunft verabschieden wir Herrn Dr. Engel aus dem Amt des Kuratoriumsvorsitzenden."
Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen sprach auf Einladung der BAPP am 16. Mai im Essener Ruhrturm.

 
Das Zusammenleben der Kulturen im Revier stand im Zentrum der Veranstaltung „Schmelztiegel Ruhrgebiet?“ im Essener Ruhrturm am 17. Mai 2017. Der Essener Oberbürgermeister Thomas Kufen erläuterte in seiner einführenden Rede grundlegende Parameter erfolgreicher Integration und diskutierte diese im Anschluss auf dem Podium mit Lamya Kaddor, Islamwissenschaftlerin und Publizistin, Mehrdad Mostofizadeh, MdL und Fraktionsvorsitzender der Grünen im Landtag NRW sowie Bernd Tönjes, Vorstandsvorsitzender der RAG-Aktiengesellschaft. Die Moderation der Veranstaltung übernahm Andreas Tyrock, Chefredakteur der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ).

Die Veranstaltung fand im Rahmen des Forschungsprojekts „Wieviel Islam gehört zu Deutschland? Integrationserfahrungen junger und alter Menschen in einer säkular geprägten Gesellschaft am Beispiel des Ruhrgebiets“ in Kooperation mit der Brost-Stiftung statt.
 
"Rücktritte: Über die Kunst, ein Amt zu verlassen" von Dr. Moritz Küpper




 
Der Rücktritt von einem Amt ist keine leichte Sache. Zwar mahnte schon Baltasar Gracián seine Leser: "Man soll die Dinge verlassen, bevor sie uns verlassen". Doch in der Praxis zeigt sich, dass es oftmals schwer ist, diese Regel zu befolgen. Nicht immer ist der Zeitpunkt frei gewählt, vielfach sind die Umstände von außen determiniert. Oftmals entspricht die öffentliche Reaktion nicht den Erwartungen. Doch gibt es auch andere Fälle, in denen es dem Amtsträger gelingt, wie Gracián schreibt, "selbst aus seinem Ende sich einen Triumph zu bereiten".

Unser Autor Dr. Moritz Küpper hat sich diesem Tabu-Thema angenommen und ergründet anhand aktueller Beispiele aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft die Strukturen eines facettenreichen Feldes, dessen Bedeutung für unsere Demokratie nicht zu unterschätzen ist. Er hat dazu Gespräche mit prominenten Persönlichkeiten geführt, die aus erster Hand von ihren Rücktrittserfahrungen berichten.

Das von Prof. Bodo Hombach herausgegebene Buch ist ab sofort im Buchhandel erhältlich sowie auf der Seite des Tectum Verlags bestellbar.
Ulrich Noethen, Theater- und Filmschauspieler, las am 16. Mai 2017 ausgewählte politische Reden in der BAPP.


 
„Ich bin ein Berliner“, „I have a dream“, „Yes we can“ - Große politische Reden können den Zeitgeist prägen und manchmal sogar die Welt verändern. Auch in der deutschen Geschichte gibt es Beispiele dafür, doch wird in jüngster Zeit immer mehr der Bedeutungs-, aber auch Qualitätsverlust politischer Reden beklagt. Zwischen Eilmeldungen und 140-Zeichen-Tweets dringen die Reden kaum noch zu den Menschen durch.

Der Frage, welche Elemente eine gute politische Rede ausmachen, aber auch wie sich politische Rhetorik im Wandel der Zeit verändert hat, ging die BAPP in Kooperation mit dem internationalen Literaturfestival lit.COLOGNE im Rahmen der Veranstaltung „Mit Verlaub, Herr Präsident…“ Wirkung und Wandel politischer Rhetorik“ am 16. Mai 2017 nach. Der Theater- und Filmschauspieler Ulrich Noethen las dafür exemplarische Reden und diskutierte mit dem Kulturjournalisten und Lektor Florian Kessler und dem Sprachwissenschaftler Prof. Dr. Uwe Pörksen über Wirkung und Wandel politischer Rhetorik.
Prof. Bodo Hombach, Präsident der Bonner Akademie
Die Welt, wie wir sie kennen, steht auf Messers Schneide: Überall in westlichen Demokratien schwindet das Vertrauen in Staat und politische Klasse. Nötig seien ehrliche Bündnisse - auch auf Landesebene, schreibt Prof. Bodo Hombach in einem Gastbeitrag für die Rheinische Post am 9. Mai 2017.

Den kompletten Artikel finden Sie hier.


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  Jean-Claude Juncker, Präsident der Europäischen Kommission war am 8. Mai 2017 zu Gast in der BAPP.
 
Am 8. Mai 2017 durfte die Bonner Akademie Jean-Claude Juncker zu einer Diskussionsveranstaltung in Bonn begrüßen. Der Präsident der Europäischen Kommission referierte zum Thema „Europas Ende – Europas Anfang? Die EU zwischen Krise und Aufbruch?“ und diskutierte im Anschluss aktuelle Herausforderungen und Perspektiven des Integrationsprojekts mit dem Herausgeber des Handelsblattes, Gabor Steingart
Prof. Bodo Hombach, Präsident der Bonner Akademie
 
Der Begriff Leitkultur ist kontaminiert. Doch es lohnt sich, genauer hinzuschauen – jenseits des Wischiwaschis politischer Korrektheit. Wir sind Weltbürger, und müssen uns trotzdem daheim geborgen fühlen, meint Prof. Bodo Hombach in einem Gastkommentar für das Handelsblatt am 8. Mai 2017.

Den vollständigen Kommentar finden Sie hier.


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  Dr. Gerd Müller, Bundesentwicklungsminister, war am 3. Mai 2017 zu Gast in Bonn


 
Großes Interesse brachten die Studierenden der Universität Bonn sowie die allgemeine Öffentlichkeit den Ausführungen des Bundesministers für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dr. Gerd Müller, am 3. Mai 2017, im Festsaal der Universität Bonn entgegen. Der Entwicklungsminister zeigte die weltweit alarmierenden Trends in den Bereichen Bevölkerungswachstum, Energie-, Wasser-, und Nahrungsmittelversorgung, Klimawandel und CO2-Ausstoß auf und betonte die Verantwortung westlicher Industrienationen, diesen Herausforderungen mit nachhaltigen Lösungen zu begegnen. Entsprechende Wege und Möglichkeiten diskutierte der Urheber des neuen Marschallplanes mit Afrika im Anschluss mit Bärbel Dieckmann, Präsidentin der Welthungerhilfe, und Prof. Jakob Rhyner, Vizerektor in Europa der Universität der Vereinten Nationen. Moderiert wurde die Runde von Ute Lange.
Workshop "Populismus: Gift oder Korrektiv für die repräsentative Demokratie?" am 25. April 2017 in Mainz
Am 25. April 2017 führte die Bonner Akademie gemeinsam mit dem Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie der Universität Bonn in den Räumlichkeiten des Landtages Rheinland-Pfalz einen Workshop zum Thema "Populismus" durch. Der Workshop fand statt im Rahmen des Forschungsprojekts "Bürger, Demokratie & Politik. Die repräsentative Demokratie in der Akzeptanzkrise" unter Leitung von Prof. Dr. Volker Kronenberg von der Universität Bonn. Das Forschungsprojekt fragt nach den Ursachen für eine unterstellte Akzeptanzkrise der repräsentativen Demokratie.
Lehrveranstaltung zum Thema "Informations- und Wissensmanagement für die Zukunft"
 
Jeden Tag werden weltweit mehr als 2,5 Trillionen Byte Daten im Internet erzeugt. Nicht nur Einzelpersonen, sondern vor allem auch Unternehmen stehen immer mehr vor der Herausforderung, diese Daten- und Informationsflut sinnvoll und strukturiert zu verarbeiten. Gerade in großen Konzernen stellt sich angesichts wachsender Datenmengen die Frage, wie man mit dieser Problematik am besten umgehen soll. Aus diesem Grund beschäftigte sich die zweite Lehrveranstaltung des ersten Halbjahres 2017 am 25. April mit dem vielschichtigen und umfangreichen Thema "Informations- und Wissensmanagement für die Zukunft".
Prof. Bodo Hombach, Präsident der Bonner Akademie
NRW hat Nachholbedarf in Sachen Unternehmensförderung, Infrastruktur und Bildung. Die Gesellschaft der Zukunft ist eine des Wissens, meint Prof. Bodo Hombach am 24. April 2017 in seinem Gastbeitrag in der Rheinischen Post.

Sie finden den kompletten Gastbeitraghier.

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Prof. Bodo Hombach, Präsident der Bonner Akademie
Im Interview mit dem General-Anzeiger äußert sich der ehemalige SPD-Politiker und Chef des Bundeskanzleramts sowie heutige Präsident der Bonner Akademie Prof. Bodo Hombach in der Ausgabe vom 11. April 2017 zur Lage der SPD in Nordrhein-Westfalen und gibt seine Einschätzung zu den Landtagswahlen in NRW ab.

Das vollständige Interview finden Sie hier.

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Sigmar Gabriel, Vizekanzler und Bundesminister des Auswärtigen, war am 6. April 2017 zu Gast in der Bonner Akademie


 
Am 6. April 2017 war Sigmar Gabriel, Vizekanzler und Bundesminister des Auswärtigen, zu Gast in der Bonner Akademie. In seiner Rede zum Thema "Deutsche Sicherheit in turbulenten Zeiten" sprach der seit zwei Monaten amtierende Außenminister nicht nur zu den aktuellen Herausforderungen in Syrien, der Ukraine oder im Zusammenhang mit dem 'Brexit', sondern zeigte auch mögliche Antworten und europäische Lösungsansätze auf. Diese diskutierte er im Anschluss auf dem Podium mit Stefan Kornelius, Ressortleiter Außenpolitik der Süddeutschen Zeitung, und Prof. Dr. Gregor Schöllgen, Professor für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte an der Universität Erlangen-Nürnberg. Moderiert wurde die Runde von Michael Bröcker, Chefredakteur der Rheinischen Post.

Als Hauptredner zu Gast in der Bonner Akademie: Dirk Brengelmann, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland im Königreich der Niederlande
Am 15. März 2017 haben die Niederländer ein neues Parlament gewählt. Der befürchtete und im Vorfeld in vielen Umfragen vorausgesagte Rechtsruck ist dabei ausgeblieben. Über die Ergebnisse, Hintergründe und Auswirkungen sowie über den aktuellen Stand und die zukünftige Entwicklung des deutsch-niederländischen Verhältnisses haben knapp zwei Wochen nach der Wahl, am 30. März 2017, Experten aus beiden Ländern auf unserem Podium diskutiert.
Prof. Bodo Hombach, Präsident der Bonner Akademie
Hans-Peter Siebenhaar hat ein knallhartes Dossier über Österreich geschrieben. Er bohrt, schneidet, spitzt zu, bis es weh tut. Prof. Bodo Hombach, Präsident der Bonner Akademie, hat es gelesen und für das Handelsblatt am 30. März 2017 rezensiert.

Die Rezension finden Sie hier.

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Bonner Forum zum Thema „Voneinander Lernen - Innovative Integrationsprojekte im nationalen und internationalen Vergleich“.
Über die Potentiale des internationalen Erfahrungsaustauschs in der Integrationsarbeit diskutierten Praktiker und Experten am 29. März 2017 beim Bonner Forum zum Thema „Voneinander Lernen - Innovative Integrationsprojekte im nationalen und internationalen Vergleich“.Die Veranstaltung fand im Rahmen des Forschungsprojekts „Wieviel Islam gehört zu Deutschland? Integrationserfahrungen junger und alter Menschen in einer säkular geprägten Gesellschaft am Beispiel des Ruhrgebiets“ statt, das die Bonner Akademie in der Kooperation mit der Brost-Stiftung und unter Schirmherrschaft von Christian Wulff, Bundespräsident a.D., durchführt.
Podiumsdiskussion "Noch immer der Deutschen liebstes Kind? Mobilität jenseits des Automobils"

 
Eine zukunfts- und leistungsfähige Infrastruktur ist eine wichtige Voraussetzung für die internationale Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands. Im Zuge der Globalisierung und auch in Folge neuer Produktionsmethoden und Technologien sind Unternehmen und Arbeitnehmer immer stärker auf zuverlässige und belastbare Strukturen für den Transport von Personen, Waren und Daten sowie deren effiziente Verzahnung und Vernetzung angewiesen. Am 21. März 2017 diskutierten die Bonner Akademie und die IHK Bonn/Rhein-Sieg unter dem Titel "Noch immer der Deutschen liebstes Kind? Mobilität jenseits des Automobils" verschiedene sich daraus ableitende Aspekte und Fragestellungen.
Expertenworkshop zum Thema "Verkehrswelt der Zukunft: Der Bundesverkehrswegeplan 2030"
 
Am 21. März 2017 durfte die Bonner Akademie in Kooperation mit der Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg eine Reihe von Experten zu einem Workshop mit dem Titel "Verkehrswelt der Zukunft: Der Bundesverkehrswegeplan 2030" begrüßen. Dieser stellte den Auftakt zu einer gemeinsamen Veranstaltungsreihe dar, die sich dem Zukunftsthema "Infrastruktur für das 21. Jahrhundert" widmen wird. Dazu diskutierten die versammelten Experten über die Pläne der Bundesregierung, die Verkehrsinfrastruktur an die Anforderungen der Zukunft anzupassen und neue Herausforderungen der Mobilität zu bewältigen.
Lehrveranstaltung zum Thema "Innovationsmanagement für Unternehmen von morgen"
Der Fokus des Lehrveranstaltungsprogramms liegt im ersten Halbjahr 2017 auf den "Schlüsseltrends und -kompetenzen für zukunftsorientierte Unternehmen" und geht dabei auf Themen ein, die in der heutigen Innovations- und Wissensgesellschaft für Unternehmen zentrale Erfolgsfaktoren sind bzw. zukünftig zunehmend sein werden. Das erste Seminar aus dieser Veranstaltungsreihe fand am 14. März 2017 statt und beschäftigte sich mit dem Thema "Innovationsmanagement für Unternehmen von morgen".

Exkursion nach Amsterdam im Rahmen des Forschungsprojekts am 13. März 2017.


 
Die internationale Vergleichsstudie, die im Rahmen des Forschungsprojekts „Wieviel Islam gehört zu Deutschland? Integrationserfahrungen junger und alter Menschen in einer säkular geprägten Gesellschaft am Beispiel des Ruhrgebiets“ durchgeführt wird, führte das Projektteam am 13. März 2017 nach Amsterdam. In Gesprächen mit Experten aus Praxis und Beratung gewann die Bonner Delegation wichtige Einblicke in die niederländische Integrationsarbeit.
Auftaktworkshop zum Forschungsprojekt "Open Government – Stärkung oder Schwächung der Demokratie?"
Im Rahmen des Forschungsprojekts "Open Government – Stärkung oder Schwächung der Demokratie?" wird untersucht, wie sich Open Government und die repräsentative Demokratie miteinander vertragen. Ein quantitativer Überblick soll zeigen, welche demokratischen Fortschritte in den Ländern zu verzeichnen sind, die dieses Leitbild übernommen haben. Der Auftaktworkshop zum Projekt fand am 7. März 2017 in der Bonner Akademie statt.
Prof. Bodo Hombach, Präsident der Bonner Akademie
Das föderalistische System der Bundesrepublik tut den Ländern gut. In NRW kommt es knapp zwei Monate vor der Wahl aber auch darauf an, wirksame Konzepte für die Zukunft des Landes zu entwickeln, meint Prof. Bodo Hombach in seinem Gastbeitrag in der Rheinischen Post vom 3. März 2017.

Den Artikel finden Sie hier.

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Podiumsdiskussion mit dem Titel "Präsident Trump?! Wohin steuert die Weltmacht?"
 
Am 24. Januar 2017 luden die Bonner Akademie und das Center for International Security and Governance (CISG) zur Diskussionsveranstaltung "Präsident Trump?! Wohin steuert die Weltmacht?" ein. Als Podiumsgäste konnten Dr. Klaus Scharioth, Botschafter a.D. und Rektor des Mercator Kollegs für internationale Aufgaben, Ralph C. Freund, Vizepräsident des Republican Overseas Germany e. V., und Matthew Karnitschnig, Politico-Chefkorrespondent für Europa, begrüßt werden. Moderiert wurde die Diskussionsrunde von Anja Bröker, Journalistin und Moderatorin beim Westdeutschen Rundfunk.
Diskussionsrunde zum Thema "Eine Werteordnung für die Welt? Globale Normen und die Rückkehr der Interessenpolitik"
 
Die Frage, wie eine mögliche Werteordnung für die Welt aussehen könnte, diskutierten am 6. Februar 2017 in der Bonner Akademie Prof. Dr. Valerij Ljubin, Russische Akademie der Wissenschaften in Moskau, Barbara Lochbihler, Außen- und menschenrechtspolitische Sprecherin der Grünen/EFA- Fraktion im Europäischen Parlament, Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Peter-Christian Müller-Graff, Jean Monnet Professor an der Universität Heidelberg, und General a.D. Egon Ramms, Sprecher des Bonner Forums der Deutschen Atlantischen Gesellschaft.

Die von Patrick Leusch, Deutsche Welle, moderierte Diskussionsrunde wurde in Kooperation mit den Lehrstühlen für Didaktik der Geschichte (Prof. Dr. Peter Geiss) und Geschichte der Neuzeit (Prof. Dr. Dominik Geppert) der Universität Bonn angeboten und bildete zugleich die Abschlussdiskussion der von den beiden Lehrstühlen initiierten Ringvorlesung "Eine Werteordnung für die Welt? – Universalismus in Geschichte und Gegenwart" an der Universität Bonn.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Essener Forums
 
Beim ersten Essener Forum des Jahres diskutierten Praxisexperten gemeinsam mit dem Projektteam am 14. Februar 2017 zum Thema „Leadership - Führungspersönlichkeiten aus den Migrantencommunities stärken“. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Forschungsprojekts „Wieviel Islam gehört zu Deutschland? Integrationserfahrungen junger und alter Menschen in einer säkular geprägten Gesellschaft am Beispiel des Ruhrgebiets“ statt.
Publikation zum Forschungsprojekt: "Voneinander Lernen - Erfolgsfaktoren in der internationalen Integrationsarbeit"





Die Broschüre informiert unter anderem auch über die projektbezogenen Veranstaltungen der vergangenen Monate



 
Nicht nur in Deutschland stellen die Flucht- und Migrationsbewegungen der letzten Jahre Politik und Gesellschaft vor große Herausforderungen. In Zeiten der Globalisierung ist die Gestaltung von Einwanderung und Integration längst eine internationale Herausforderung, doch die Diskussion und Entwicklung von Lösungsansätzen findet allzu oft noch im nationalen Rahmen statt. Dabei kann ein Blick über den 'Tellerrand' auf die Erfahrungen und Erfolge in anderen Ländern nicht nur die integrationspolitische Debatte, sondern auch die konkrete Projektarbeit vor Ort befruchten.
 
Einen solchen Blick über die Grenzen wagte unser in Kooperation mit der Brost-Stiftung durchgeführtes Forschungsprojekt "Wieviel Islam gehört zu Deutschland? Integrationserfahrungen junger und alter Menschen in einer säkular geprägten Gesellschaft am Beispiel des Ruhrgebiets" im Rahmen einer internationalen Vergleichsstudie. Auf mehreren Forschungsreisen sind wir folgenden Fragen nachgegangen: Was können wir von den Integrationserfahrungen anderer Einwanderungsgesellschaften lernen? Welche Ansätze sind in Deutschland bisher unberücksichtigt geblieben? Können diese an hiesige Bedingungen angepasst werden? Lassen sich so neue Impulse für die Integrationsarbeit setzen? Erste Antworten haben wir in der Publikation "Voneinander Lernen - Erfolgsfaktoren in der internationalen Integrationsarbeit" veröffentlicht.
Prof. Bodo Hombach, Präsident der Bonner Akademie
Politik und Medien sollten sich weniger an den Trumps, Petrys und Le Pens abarbeiten und auf die Nöte der Menschen achten. Undifferenzierte Populismus-Schelte baut keine Brücke, sondern vertieft Gräben.

Prof. Bodo Hombach warnt in seinem Gastbeitrag im Handelsblatt vom 20. Januar 2017 davor, den Populismus von Politikern vorschnell zu verurteilen.

Den kompletten Gastbeitrag finden Sie hier.

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Buchvorstellung des Sammelbands "Europa in der Krise – Vom Traum zum Feindbild?"



 
Am 2. Februar 2017 lud die Bonner Akademie zur Vorstellung des neuen Buches "Europa in der Krise – Vom Traum zum Feindbild?", das Präsident Prof. Bodo Hombach zusammen mit Dr. Edmund Stoiber, Bayerischer Ministerpräsident a.D., herausgegeben hat. Zur Präsentation des Buches und zur Moderation der anschließenden Podiumsdiskussion konnte Barbara Wesel, Brüssel-Korrespondentin der Deutschen Welle, gewonnen werden. An der Diskussion nahmen neben den beiden Herausgebern Alexander Graf Lambsdorff, MdEP und Vizepräsident des Europäischen Parlaments, und Elmar Brok, MdEP und ehemaliger Vorsitzender des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten des Europäischen Parlaments, teil.
"Europa in der Krise - Vom Traum zum Feindbild?" von Prof. Bodo Hombach und Dr. Edmund Stoiber

 
Griechenland, die Flüchtlingskrise, das Brexit-Referendum und jüngst das "Nein" zu Matteo Renzis Reformen in Italien – Europa kommt einfach nicht zur Ruhe.
 
Für viele ist mittlerweile klar, dass es ein "Weiter so wie bisher" in Europa nicht mehr geben kann. Es fehlt jedoch an greifbaren Ideen und Visionen, an praxistauglichen Vorschlägen und Konzepten für eine Wiederbelebung des europäischen Gedankens und für eine Neuausrichtung der Europäischen Union.

Prof. Bodo Hombach und Dr. Edmund Stoiber haben sich dieser Problematik angenommen. In ihrem neuen Sammelband "Europa in der Krise – Vom Traum zum Feindbild?" stellen sie einem prominenten und fachkundigen Expertenkreis die Frage, wie die Europäische Union angesichts anhaltender Krisen und wachsender Skepsis in der Bevölkerung in künftigen Referenden den Test der öffentlichen Meinung bestehen kann. Mit fundierten Analysen und vernünftigen Argumenten beleuchten die Autoren aus unterschiedlichen Blickwinkeln die Vorteile und Chancen, aber auch die Grenzen der europäischen Integration.

Das Buch ist ab sofort im Buchhandel erhältlich sowie auf der Seite des Tectum Verlags bestellbar.
Abschlusspublikation zum Forschungsprojekt: "Konfessionelle Wohlfahrtsverbände im Umbruch"










 
Nach wie vor spielen insbesondere die Kirchen und ihre Wohlfahrtsverbände eine tragende Rolle bei der Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung der deutschen Sozialsysteme. Ein Forschungsprojekt der Bonner Akademie beschäftigte sich unter dem Titel "Kirchen als Träger vorsorgender Sozialpolitik" mit der Frage, wie groß die konzeptionelle Kraft ist, die von den Kirchen für die Gestaltung des Wohlfahrtsstaates ausgeht.

Unter der Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Schroeder, Professor an der Universität Kassel und Staatssekretär a.D., hat das Projektteam die sozialpolitischen Konzepte der katholischen und der evangelischen Kirche anhand von verschiedenen Fallkonstellationen – z.B. Bildung, Migration, Arbeitsmarkt – untersucht und verglichen.

Dabei wurde mithilfe statistischer Erhebungen und zahlreicher Interviews mit Praktikern und Wissenschaftlern analysiert, in welchem Maß diese Konzepte im Rahmen des allgemeinen Wandels des Sozialstaates in den zurückliegenden Jahren verändert sowie angepasst wurden, und inwiefern die beiden Kirchen nach wie vor den Wohlfahrtsstaat beeinflussen. Die Forschungsergebnisse sind in der Reihe "Studien der Bonner Akademie für Forschung und Lehre praktischer Politik" im Springer VS Verlag erschienen.

Die Publikation können Sie hier bestellen.
Halbjahresbericht 2|2016
 
Seit einer halben Dekade trägt die Bonner Akademie nun auf vielfältige Weise zum Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis bei. In den vergangenen fünf Jahren haben wir über 150 öffentliche Diskussionsveranstaltungen unterschiedlicher Formate ausgerichtet, insgesamt 15 Forschungsprojekte durchgeführt, mehr als 30 Lehrveranstaltungen mit verschiedenen Themenschwerpunkten organisiert sowie 35 Publikationen veröffentlicht. In Summe konnten wir 600 Referenten und 20.000 Besucher begrüßen sowie 10.000 Bücher versenden.
 
Auch im zweiten Halbjahr 2016 sind wir unserer Linie treu geblieben und haben aktuelle Diskussionen mit sachkundigen, namhaften Personen auf unsere Podien, in unsere Forschungsprojekte, Publikationen und Lehrveranstaltungen gebracht: die andauernde Solidaritätsdebatte, die Auswirkungen des Brexit-Referendums auf die Europäische Union, die Herausforderungen für erfolgreiche Integrationsarbeit sowie die Bedeutung der 'Industrie 4.0' für Wirtschaft und Gesellschaft – um nur ein paar Beispiele zu nennen. Im Halbjahresbericht 2|2016 dokumentieren wir erneut unsere vielseitige und umfassende Tätigkeit.
Auftaktworkshop zum Forschungsprojekt "Mediennutzungsstudie: Studierende in der BRD"
Obwohl in Deutschland knapp drei Millionen Studierende an Hochschulen immatrikuliert sind, ist diese Gruppe der Bevölkerung im Hinblick auf ihre Mediennutzung und ihr politisches Bewusstsein nahezu unerforscht. Diese Forschungslücke gilt es zu schließen, da die Frage, wie sie Nachrichten diskutieren und verfolgen, wesentliche Aspekte der Demokratie und Teilhabe berührt. Hierzu richtet die Bonner Akademie im Jahr 2017 ein Forschungsprojekt aus, dessen Auftaktveranstaltung am 11. Januar 2017 stattfand.
Armin Laschet, MdL, verstärkt das Kuratorium der Bonner Akademie




Prof. Bodo Hombach (l.), Präsident der Bonner Akademie, Dr. Boris Berger (r.), Vorsitzender des Trägervereins






 
Die Bonner Akademie hat Armin Laschet, Stellvertretender Vorsitzender des CDU-Bundesvorstandes, Vorsitzender der Landtagsfraktion und der CDU Nordrhein-Westfalen, als neues Kuratoriumsmitglied gewonnen.

Prof. Bodo Hombach, Präsident der Bonner Akademie, hielt fest: "Armin Laschet hat umfangreiche politische Erfahrungen auf Kommunal-, Landes-, Bundes- und Europaebene gesammelt. Als NRW-Integrationsminister hat er eines der wichtigsten Zukunftsthemen vorangetrieben, dem sich auch die BAPP in einem Forschungsprojekt intensiv widmet. Wir schätzen uns daher äußerst glücklich, dass Armin Laschet die Bonner Akademie auf ihrem weiteren Weg mit klugem Rat und tatkräftiger Unterstützung begleiten wird!"

Auch der Vorsitzende des Trägervereins, Dr. Boris Berger, zeigte sich über die Berufung von Armin Laschet in das Kuratorium erfreut: "Mit Armin Laschet bekommt das Kuratorium ein Mitglied, das mit vollster Überzeugung für seine Standpunkte einsteht, gleichzeitig aber auch offen für andere Meinungen und Perspektiven ist. Mit diesen Eigenschaften und seiner langjährigen Erfahrung in der praktischen Politik ist Armin Laschet eine große Bereicherung für die Arbeit des Kuratoriums der Bonner Akademie!"

Weitere Infos zu Armin Laschet finden Sie hier.
Sprach zum Thema "Wege aus der Krise: Das Europa der Regionen stärken?": Annegret Kramp-Karrenbauer, Ministerpräsidentin des Saarlandes


 
Zur letzten Veranstaltung des Jahres 2016 durfte die Bonner Akademie am 7. Dezember die Ministerpräsidentin des Saarlandes, Annegret Kramp-Karrenbauer, als Hauptrednerin zum Thema "Wege aus der Krise: Das Europa der Regionen stärken?" begrüßen. Sie diskutierte im Bonner Universitätsclub zusammen mit Alexander Graf Lambsdorff, Vizepräsident des Europäischen Parlaments, Dr. Johannes von Thadden, Senior Vice President, Mitglied der Geschäftsführung Airbus Defence and Space GmbH, und Prof. Dr. Ludger Kühnhardt, Direktor des Zentrums für Europäische Integrationsforschung (ZEI) der Universität Bonn. Moderiert wurde die Diskussionsrunde von Michael Krons, Leitender Redakteur und Moderator bei Phoenix.
Auftaktworkshop zum Forschungsprojekt "Bürger, Demokratie & Politik – Die repräsentative Demokratie in der Akzeptanzkrise?"
 
Sorgen und Ängste, die zunehmend die gesellschaftlichen Debatten weltweit bestimmen, erzeugen in der Bevölkerung wachsendes Misstrauen gegenüber den etablierten Institutionen der Demokratie. Diese Skepsis führt zum Erstarken linker und rechter Protestparteien, die sie für Ihre Zwecke nutzen. Sowohl der Brexit als auch die US-Wahlen haben dies verdeutlicht. Auch die repräsentative Demokratie in Deutschland droht zunehmend in eine Glaubwürdigkeits- und Akzeptanzkrise zu geraten.

Die Bonner Akademie versuchte bei der Auftaktveranstaltung zum neuen Forschungsprojekt "Bürger, Demokratie & Politik – Die repräsentative Demokratie in der Akzeptanzkrise?" am 20. Dezember 2016 die Ursachen für wachsende Skepsis und Unzufriedenheit gegenüber der Politik zu ergründen.
Abschlusspublikation zum Forschungsprojekt: "Verwaltungsstrukturreformen in den deutschen Ländern"



 
Seit den 1990er Jahren sind die Staats- und Verwaltungsstrukturen in den deutschen Flächenländern einem umfassenden Modernisierungsprozess unterworfen. Einhergehend mit einem Bürokratieabbau zielt die Verringerung des Behördenbestandes dabei auf eine transparentere, qualitätsorientiertere sowie effizientere Verwaltung ab.
 
Prof. Dr. Florian Grotz und sein Forschungsteam von der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr Hamburg haben diese Reformen in einem Forschungsprojekt genauer untersucht, eine vergleichende, quantitativ orientierte Bilanz gezogen und konkrete Handlungsempfehlungen für das weitere Vorgehen erarbeitet. Die Ergebnisse des Forschungsprojekts liegen nun in Form der Publikation "Verwaltungsstrukturreformen in den deutschen Ländern" im Springer VS Verlag vor.
 
Der Band bildet den Auftakt zur Reihe "Studien der Bonner Akademie für Forschung und Lehre praktischer Politik", in der zukünftig mehrmals jährlich Forschungsergebnisse der Bonner Akademie veröffentlicht werden.

Die Publikation können Sie hier bestellen.

Sir Sebastian Wood KCMG, Britischer Botschafter in Deutschland

 
Am 29. November 2016 diskutierten Sir Sebastian Wood KCMG, Britischer Botschafter in Deutschland, Lord Charles Aldington, Trustee der Ditchley Foundation und bis 2009 Chairman Deutsche Bank London, und Udo van Kampen, Journalist sowie u.a. langjähriger Leiter des ZDF-Studios Brüssel, über das Thema "Wie weiter nach dem Referendum? Großbritannien und Europas Zukunft". Die Podiumsdiskussion wurde von Barbara Wesel, Brüssel-Korrespondentin der Deutschen Welle, moderiert. Die Veranstaltung bildete den Auftakt zur Veranstaltungsreihe "Wie kommt Europa aus der Krise?", die von der Bonner Akademie in Kooperation mit dem Gustav-Stresemann-Institut e.V. (GSI) durchgeführt wird.
Lehrveranstaltung zum Thema "Diversity Management – Die produktive Nutzung von Vielfalt"
 
Realisierung einer positiven Gesamtatmosphäre im Unternehmen, Optimierung der Chancengleichheit sowie Vermeidung von Diskriminierungen gegenüber den Mitarbeitern – das sind sowohl die wesentlichen Ziele von Diversity Management als auch allgemeine Voraussetzungen für den unternehmerischen Erfolg. Die Frage, wie Unternehmen die Vielfalt ihrer Mitarbeiter dabei am produktivsten nutzen können, war am 24. November 2016 zentraler Bestandteil einer Lehrveranstaltung zum Thema "Diversity Management – Die produktive Nutzung von Vielfalt".

Exkursion nach Stockholm im Rahmen des Forschungsprojekts am 21. und 22. November 2016


 
Im Rahmen des Forschungsprojekts „Wieviel Islam gehört zu Deutschland? Integrationserfahrungen junger und alter Menschen in einer säkular geprägten Gesellschaft am Beispiel des Ruhrgebiets“ unternahm das Projektteam am 21. und 22. November 2016 im Kontext der internationalen Vergleichsstudie eine Forschungsreise nach Stockholm. In Gesprächen mit Experten aus der Praxis, Wissenschaft und Verwaltung gewann die Bonner Delegation wertvolle Einblicke in erfolgreiche best-practice-Beispiele in der Integrationsarbeit und den Umgang der muslimischen Community mit der wachsenden Islamophobie in der schwedischen Gesellschaft.
Mehr Demokratie in Europa. Die Wahrheit über Europas Zukunft


 
Im vergangenen Jahr veranstaltete die Bonner Akademie in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung und der C.L. Grosspeter Stiftung eine Ringvorlesung zum Thema "Europas Ende – Europas Anfang". Unter der Leitung von Ministerpräsident a.D. Prof. Dr. Jürgen Rüttgers und Prof. Dr. Frank Decker diskutierten renommierte Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Praxis Herausforderungen und Perspektiven des europäischen Integrationsprojekts.
 
Mit der Flüchtlingskrise und dem britischen Votum für den Brexit sind die Probleme, vor denen die Europäische Union steht, seither nicht kleiner geworden; eine wachsende Zahl von Nationalisten und Globalisierungskritikern sucht ihr Heil in der Rückkehr in die Nationalstaatlichkeit.
 
Vor diesem Hintergrund hat Professor Rüttgers die Ergebnisse der Ringvorlesung in einem gleichsam engagierten wie fachlich fundierten Plädoyer für ein demokratischeres Europa zusammengefasst. Mit seinem neuen Buch "Mehr Demokratie in Europa: Die Wahrheit über Europas Zukunft" hat er einen hochaktuellen Beitrag zu einer wichtigen Debatte vorgelegt, der nun im Tectum-Verlag erschienen ist.

Das Buch ist seit dem 21. November 2016 im Buchhandel erhältlich.
Prof. Bodo Hombach, Präsident der Bonner Akademie




 
Professor Dr. Eckhard Nagel, langjähriger Freund und Transplanteur seiner Niere an die schwerkranke Ehefrau, bescheinigte ihm zum 60. Geburtstag eine "ruhige Seele". Auch im privaten Umfeld sei es quasi ausgeschlossen, mit Frank-Walter Steinmeier überkreuz zu kommen, ohne am Ende ein Vorurteil los zu sein. Das sei eben einer, der Probleme löst, wenn andere noch alles tun, sie zu verschärfen.

Prof. Bodo Hombach schreibt in seinem Gastkommentar in der Rheinischen Post vom 15. November 2016 über die Ernennung von Frank-Walter Steinmeier als Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten.

Den kompletten Gastkommentar finden Sie hier.


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Zum Thema "Volle Kraft voraus? Zum Stand der Energiewende" war Dr. Werner Müller am 17. November 2016 in der BAPP zu Gast

 
Zum Thema „Volle Kraft voraus? Zum Stand der deutschen Energiewende“ diskutierten Dr. Werner Müller, Vorstandsvorsitzender der RAG-Stiftung und Bundeswirtschaftsminister a.D., Dr. Gernot Kalkoffen, Aufsichtsratsvorsitzender der ExxonMobil Central Europe Holding GmbH sowie der ESSO Deutschland GmbH, Reiner Priggen, Mitglied und Sprecher für die Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN im Ausschuss für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landtags Nordrhein-Westfalen, und Daniel Wetzel, Wirtschaftsredakteur der WELT-Gruppe, am 17. November 2016. Michael Krons, leitender Redakteur bei Phoenix, moderierte die Veranstaltung.
'Bonner Forum' zum Thema „Migrantenorganisationen in der Integrationsarbeit – Zwischen Community, Kommune und Verwaltung“
Am 15. November diskutierten Experten aus Wissenschaft und Praxis beim Bonner Forum zum Thema „Migrantenorganisationen in der Integrationsarbeit – Zwischen Community, Kommune und Verwaltung“ über die Potenziale migrantischer Selbstorganisationen in der Integrationsarbeit. Im Fokus stand dabei die – auch in Politik und Medien immer wieder diskutierte – Frage nach den Bedingungen, unter denen die Migrantenorganisationen ihre wichtige integrationsfördernde Funktion erfüllen können. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Forschungsprojekts „Wieviel Islam gehört zu Deutschland? Integrationserfahrungen junger und alter Menschen in einer säkular geprägten Gesellschaft am Beispiel des Ruhrgebiets“ statt, das die Bonner Akademie in der Kooperation mit der Brost-Stiftung und unter Schirmherrschaft von Christian Wulff, Bundespräsident a.D., durchführt.

Das "4. Deutsch-Chinesische Akademische Forum" fand 2016 in Berlin statt



 
Am 10. und 11. November 2016 fand das 4. Deutsch-Chinesische-Akademische Forum in Berlin statt, das die BAPP in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS), der Chinese Academy of Social Sciences (CASS) und der Social Sciences in China Press (SSCP) bereits zum vierten Mal durchführte. Unter dem Thema „Neue Entwicklungskonzepte und gesellschaftliche Transformationsprozesse“ diskutierten rund 40 deutsche und chinesische Experten aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Medien aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen von beiderseitigem Interesse. Der deutschen Delegation gehörten neben dem Präsidenten der Bonner Akademie, Prof. Bodo Hombach, unter anderem die ehemaligen Ministerpräsidenten und Bundesminister Prof. Dr. Jürgen Rüttgers und Rudolf Scharping, renommierte Wissenschaftler aus unterschiedlichen Fachbereichen und Chinaexperten aus den Partnerinstitutionen der BAPP an. Die Schirmherrschaft des Forums übernahm S.E. Shi Mingde, Botschafter der Volksrepublik China in Deutschland. Die Eröffnungsrede hielt Brigitte Zypries, parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.
Prof. Bodo Hombach, Präsident der Bonner Akademie
 
Georg Cremer liegen die Armen am Herzen, schon aus Berufsgründen – er ist Chef des Caritasverbandes. Sein aktuelles Buch eröffnet eine neue Perspektive in der Sozialdebatte: statt Endzeitstimmung begehbare Wege.

In der Ausgabe des Handelsblatts vom 5. November 2016 bespricht Prof. Bodo Hombach das Buch "Armut in Deutschland. Wer ist arm? Was läuft schief? Wie können wir handeln?" von Georg Cremers.

Die Buchrezension gibt eshier.

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War am 25. Oktober 2016 zu Gast in der Bonner Akademie: Olaf Scholz, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg
Der Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Olaf Scholz, war am 25. Oktober 2016 zu Gast in der Bonner Akademie, um über das Thema "Moderne Wirtschafts- und Sozialpolitik – zwischen Balance und Blockade" zu referieren. Über 200 Zuhörer verfolgten seine Rede sowie die anschließende von Gabor Steingart, Buchautor und Herausgeber des "Handelsblatt", moderierte Podiumsdiskussion.
Inhouseseminar zum Thema "Digitalisierung und E-Commerce: Indien als Wachstums- und Zukunftsmarkt – Chancen und Herausforderungen für ausländische Investoren"
 
Auf Anfrage eines Förderers veranstaltete die Bonner Akademie am 24. Oktober 2016 ein Inhouseseminar zum Thema "Digitalisierung und E-Commerce: Indien als Wachstums- und Zukunftsmarkt – Chancen und Herausforderungen für ausländische Investoren". Im Fokus des Seminars stand eine Reihe unterschiedlicher Fragestellungen: Welche gesellschaftlichen Kräfte in Indien erweisen sich als Triebkräfte der Veränderung in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft? Welche Potenziale liegen in der digitalen Wirtschaft Indiens? Wie sieht der indische E-Commerce-Markt aus? Welche interkulturellen Herausforderungen gibt es?
Abschlussworkshop zum Forschungsprojekt "Zwischen Einfluss und Mitgliedschaftslogik: Interessenverbände und ihre Mitglieder"
Zum Abschluss des Forschungsprojekts "Zwischen Einfluss und Mitgliedschaftslogik: Interessenverbände und ihre Mitglieder" fand am 28. Oktober 2016 ein Workshop statt, bei dem die Projektleiter die Forschungsergebnisse vorstellten, diese im Anschluss zusammen mit den eingeladenen Experten diskutierten und Ausblicke auf die weiteren Betrachtungsmöglichkeiten des Themas lieferten.

Spannende Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Marina Münkler, Prof. Dr. Werner J. Patzelt und Prof. Dr. Bassam Tibi (v.l.n.r.). Moderation: Aslı Sevindim

 
Über die Frage, „Wie wir leben wollen -Werte, Kultur und Traditionen im Einwanderungsland Deutschland“ referierte der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Bassam Tibi am 18. Oktober in Bonn. Auf dem Podium diskutierte er im Anschluss mit Prof. Dr. Marina Münkler, Professorin für Ältere und frühneuzeitliche Literatur und Kultur an der Technischen Universität Dresden, und Prof. Dr. Werner J. Patzelt, Professor für Politische Systeme und Systemvergleich an der TU Dresden. Aslı Sevindim, WDR, übernahm die Moderation des Abends. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Forschungsprojekts „Wieviel Islam gehört zu Deutschland? Integrationserfahrungen junger und alter Menschen in einer säkular geprägten Gesellschaft am Beispiel des Ruhrgebiets“ in Kooperation mit der Brost-Stiftung statt.
Abschlussworkshop zum Forschungsprojekte "Austerität als gesellschaftliches Projekt"
Zum Abschluss des Forschungsprojekts "Austerität als gesellschaftliches Projekt" fand am 14. Oktober 2016 ein Workshop statt, bei dem das Forschungsteam der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg die Projektergebnisse vorstellte, diese im Anschluss zusammen mit den anwesenden Experten diskutierte und Ausblicke auf die weitere Entwicklung des Themas lieferte.
Publikation zum Forschungsprojekt: "Vielfalt gestalten. Herausforderungen erfolgreicher Integrationsarbeit"
Nicht erst im Zuge der Flüchtlingskrise wird der Stand der Integration - vor allem muslimischer Migranten - in Deutschland neu diskutiert und zunehmend kritisch hinterfragt. Noch immer schneiden muslimische Jugendliche in Schule und Ausbildung schlechter ab als Altersgenossen ohne Migrationshintergrund. Sie sind häufiger von Arbeitslosigkeit betroffen und engagieren sich seltener politisch und gesellschaftlich. Muslimische Senioren wiederum nehmen die Angebote des Gesundheits- und Pflegesystems nach wie vor nur eingeschränkt in Anspruch und oft kaum am sozialen und gesellschaftlichen Leben der Mehrheitsgesellschaft teil.

Doch welche Faktoren stehen erfolgreicher Integration unserer muslimischen Mitbürger im Weg? Wie kann man den Bildungserfolg muslimischer Jugendlicher nachhaltig steigern und den Übergang von Schule in Ausbildung und Studium fördern? Wie können sich Pflege- und Gesundheitssystem an die neuen Herausforderungen anpassen, die durch den Eintritt der ersten "Gastarbeitergeneration" ins Rentenalter entstehen? Unter anderem mit diesen Fragen haben wir uns in der zweiten Phase des in Kooperation mit der Brost-Stiftung durchgeführten Forschungsprojekts "Wieviel Islam gehört zu Deutschland? Integrationserfahrungen junger und alter Menschen in einer säkular geprägten Gesellschaft am Beispiel des Ruhrgebiets" beschäftigt. Die Ergebnisse haben wir nun in einer Publikation veröffentlicht.

Die Teilnehmer des Essener Forums in der Diskussion
 
Am 6. Oktober 2016 fand ein gemeinsamer Workshop der Forschungsprojekte „Wieviel Islam gehört zu Deutschland? Integrationserfahrungen junger und alter Menschen in einer säkular geprägten Gesellschaft am Beispiel des Ruhrgebiets“ der Bonner Akademie und „Soziales Engagement im Ruhrgebiet – Zum Aufbau neuer Strukturen zwischen Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politik“ der Ruhr-Universität Bochum statt. Zum Thema „Das Quartier: Integrationsmotor und Quelle sozialen Engagements?“ diskutierten die Mitarbeiter der beiden von der Brost-Stiftung geförderten Projekte gemeinsam mit Wissenschaftlern und Praktikern Handlungsfelder und -Optionen an der Schnittstelle von Quartiersstrukturen und Integrationsarbeit.
Halbjahresbericht 1|2016
Die deutschen Beziehungen zu Frankreich, China und Russland, die Rolle Europas, die Streitkultur im Internet, die Medien in der Integrationsdebatte, Solidarität, der Islam in Deutschland – diese und viele weitere aktuelle Themen hat die Bonner Akademie (BAPP) im ersten Halbjahr 2016 aufgegriffen, um in Forschungsprojekten, Publikationen, Diskussions- und Lehrveranstaltungen in Theorie und Praxis weiter zu vertiefen.

Mit unserem Halbjahresbericht 1|2016 erhalten Sie einen umfassenden Überblick über unsere Themen und Aktivitäten.
 
Hauptredner des Abends: Armin Laschet, MdL, Stellvertretender Vorsitzender des CDU-Bundesvorstandes, Vorsitzender der Landtagsfraktion und der CDU Nordrhein-Westfalen

 
Am 11. Oktober 2016 fand unter dem Titel "Solidarität in Zeiten der Globalisierung: Krise eines Erfolgsmodells?" eine Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Medien statt. Unter der Moderation von Anja Bröker, Journalistin beim WDR, diskutierten Armin Laschet, Stellvertretender Vorsitzender des CDU-Bundesvorstandes und Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion in NRW, Dr. Christiane Florin, Autorin und Mitglied der Redaktion "Religion und Gesellschaft" beim Deutschlandfunk, Georg Löwisch, Chefredakteur der "taz", und Prof. Dr. Klaus Kocks, Publizist und Unternehmensberater, über die Bedeutung von Solidarität in der nationalen, europäischen und weltweiten Politik sowie für unser tägliches Handeln.
 
Lehrveranstaltung zum Thema "Change- und Restrukturierungsmanagement: Veränderungsprozesse aktiv gestalten"
 
Wer sich gegenüber Veränderungen und Umstrukturierungsmaßnahmen verschließt, wird im heutigen harten Wettbewerb in der Regel abgehängt. Zunehmender Kosten- und Effizienzdruck, die Integration neuer Unternehmensteile oder die Anpassung an neue Technologien und Trends – die Ursachen für einen tiefgreifenden Wandel in einem Unternehmen können dabei vielfältig und unterschiedlicher Natur sein. Vor diesem Hintergrund beschäftigte sich am 4. Oktober 2016 eine Lehrveranstaltung mit der Frage, wie sich Veränderungsprozesse am besten, effektivsten und verträglichsten gestalten lassen.

Abschlusspublikation zum Forschungsprojekt
"Politische Kommunikation in Zeiten neuer
Informations- und Kommunikationstechnologie"



 
Ziel des Forschungsprojektes "Politische Kommunikation in Zeiten neuer Informations- und Kommunikationstechnologie" ist es gewesen, den Einfluss, den Internet und soziale Netzwerke auf das Wahlverhalten der Bundesbürger nehmen, zu untersuchen und die Konsequenzen, die sich daraus für die politische Kommunikation in Deutschland ergeben, herauszuarbeiten.

Abnehmende Wahlfreude, zunehmende Wankelmütigkeit und eine Verlagerung der individuellen Wahlentscheidung bis spät in den Wahlkampf hinein sind die Kennzeichen des heutigen Elektorats. Diese Entwicklungen haben die Teilnehmer des Forschungsprojektes unter Berücksichtigung neuer Informations- und Kommunikationstechnologien untersucht. Dazu wurde das Wahlverhalten der Bundesbürger anhand der Bevölkerungsdaten, die im Vorfeld der Bundestagswahl 2013 und der Europawahl 2014 gewonnen wurden, systematisch analysiert. Dies sollte veranschaulichen, inwieweit das Internet das politische Informationsumfeld verändert und welche Konsequenzen sich daraus für die politische Kommunikation in Deutschland ergeben.
 
Veranstaltung aus der Reihe "Krisen im Kontext" am 1. September 2016
Am 1. September 2016 fand die dritte und somit letzte Veranstaltung aus der Reihe "Krisen im Kontext" in der Bonner Akademie statt, die in Kooperation mit dem Institut für Geschichtswissenschaft der Universität Bonn ausgerichtet wurde. Zum Thema "Zwischen Hegemonie und Isolation – Europas Mitte und die neue deutsche Frage" diskutierten Hans Kundnani, Senior Transatlantic Fellow beim German Marshall Fund, Christian Gramsch, Direktor der DW-Akademie, Prof. Dr. Andreas Rödder, Professor für Neueste Geschichte an der Universität Mainz, und Axel Voss MdEP, stellvertretender Vorsitzender des Rechtsauschusses des Europäischen Parlaments. Moderiert wurde die Diskussionsrunde von Prof. Dr. Dominik Geppert, Professor für die Geschichte der Neuzeit an der Universität Bonn.
Lehrveranstaltung zum Thema "Was steckt hinter der 'vierten industriellen Revolution'?"
Zu Beginn der aktuellen Lehrveranstaltungsreihe "Wirtschaft im Wandel – Veränderungen erkennen, annehmen und nutzen" befasste sich am 14. September 2016 ein Seminar mit dem Thema "Industrie 4.0" und ging dabei der Frage nach, was sich hinter der "vierten industriellen Revolution" konkret verbirgt. Experten unterschiedlicher Disziplinen fokussierten in diesem Zusammenhang Fragestellungen technischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Natur.
Prof. Bodo Hombach, Präsident der Bonner Akademie

 
Der hochmoralische Barack Obama ist gescheitert. Jetzt setzen viele US-Bürger auf den amoralischen Donald Trump. Wichtige Akteure, die zur Reflexion beitragen könnten, fallen aus, auch viele Medien. Aber Europa hat keinen Grund zur Überheblichkeit.

Prof. Bodo Hombach schreibt in seinem Gastbeitrag in der Rheinischen Post vom 5. August 2016 über die Irrungen und Wirrungen des US-Wahlkampfs sowie über die Rolle der realitätsscheuen amerikanischen Presselandschaft.

Den kompletten Gastbeitrag finden Sie hier.


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Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Essener Forums
 
„Fundraising, Vernetzung, Öffentlichkeitsarbeit Erfolgsfaktoren der Projektarbeit“ lautete das Thema des Essener Forums, das im Rahmen des Forschungsprojekts „Wieviel Islam gehört zu Deutschland? Integrationserfahrungen junger und alter Menschen in einer säkular geprägten Gesellschaft am Beispiel des Ruhrgebiets“ am 31. August 2016 stattfand. Praxisexperten diskutierten gemeinsam mit dem Projektteam konkrete Erfahrungen und Herausforderungen in ihrer Projektarbeit.

"Krisen im Kontext": Eine gemeinsame Veranstaltungsreihe im Sommer 2016 der Bonner Akademie und dem Institut für Geschichtswissenschaft der Universität Bonn (Foto: Wikipedia)

 
Am 4. Juli 2016 fand die zweite Veranstaltung der Reihe „Krisen im Kontext“ in der Bonner Akademie statt, die in Kooperation mit dem Institut für Geschichtswissenschaft der Universität Bonn ausgerichtet wird. Zum Thema „Der Syrien-Konflikt und die Neuordnung des Nahen Ostens“ diskutierten Jörg Armbruster, ehemaliger ARD-Nahost Korrespondent, Dr. Gülistan Gürbey, Privatdozentin an der Freien Universität Berlin, und Dr. Gunter Mulack, Deutscher Botschafter a.D. in Damaskus. Moderiert wurde die Diskussionsrunde von Prof. Dr. Conrad Schetter, wissenschaftlicher Direktor des Bonn International Center for Conversion.








 
„Brüsseler Abendgebet hilft nicht mehr“, so titelt der Bonner General Anzeiger in seinem Artikel über die Diskussionsveranstaltung „Europa am Scheideweg – Krisen, Kritiker und Referenden“ u.a. mit Bundesminister Peter Altmaier am 1. Juli 2016 in der Bonner Akademie. Hier geht’s zum Beitrag:http://bit.ly/GAAltmaier

Spannende Podiumsdiskussion mit Constantin Schreiber, Dr. Frauke Gerlach, Anja Reschke und Prof. Dr. Hans Mathias Kepplinger (v.l.n.r.). Moderation: Dr. Moritz Küpper

 
Am 29. Juni war die Journalistin und Panorama-Moderatorin Anja Reschke in der Bonner Akademie zu Gast und referierte über „Die Rolle der Medien in der Integrationsdebatte – Zwischen Objektivitätsanspruch und gesellschaftspolitischer Verantwortung“. Im Anschluss diskutierte sie auf dem Podium mit Dr. Frauke Gerlach, Direktorin des Grimme-Instituts, Constantin Schreiber, Journalist und Grimme-Preisträger sowie Prof. Dr. Hans Mathias Kepplinger. Dr. Moritz Küpper, Landeskorrespondent des Deutschlandradios, moderierte die Veranstaltung, die im Rahmen des Forschungsprojekts „Wieviel Islam gehört zu Deutschland? Integrationserfahrungen junger und alter Menschen in einer säkular geprägten Gesellschaft am Beispiel des Ruhrgebiets“ in Kooperation mit der Brost-Stiftung stattfand.

Über 250 Zuhörer kamen zur Diskussionsveranstaltung der Bonner Akademie "Europa am Scheideweg - Krisen, Kritiker und Referenden" u.a. mit Bundesminister Peter Altmaier

 
Am 1. Juli 2016 war Peter Altmaier, Chef des Bundeskanzleramtes und Bundesminister für besondere Aufgaben, in der Bonner Akademie zu Gast und referierte vor dem Hintergrund der britischen Entscheidung für den ‚Brexit’ eine Woche zuvor zum Thema „Europa am Scheideweg – Krisen, Kritiker und Referenden“. Im Anschluss diskutierte er auf dem Podium mit Dr. Jochen Bittner, Redakteur im Ressort Politik der Zeit, Dr. Ulrike Guérot, Professorin für Europapolitik und Demokratieforschung und Direktorin des „European Democracy Lab“ sowie dem Journalist und Fernsehautor Dr. Wolfgang Herles. Der Politikwissenschaftler und Journalist Dr. Jan Philipp Burgard moderierte die Veranstaltung.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Diskussionsveranstaltung zur Ukraine/Russland-Krise

 
Am 9. Juni fand in der Bonner Akademie die Auftaktveranstaltung der neuen Reihe „Krisen im Kontext“ statt, die in Kooperation mit dem Institut für Geschichtswissenschaft der Universität Bonn ausgerichtet wird. Zum Thema „Die Ukraine/Russland-Krise und der Kampf um neue Einflusszonen“ diskutierten Dr. Hans-Jürgen Heimsoeth, früherer Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in der Ukraine, und Prof. Dr. Andreas Heinemann-Grüder, Senior Researcher am Bonn International Center for Conversion (BICC). Die Diskussionsrunde wurde von Prof. Dr. Martin Aust, Professor für Geschichte und Kultur Osteuropas an der Universität Bonn, moderiert.
Prof. Bodo Hombach, Präsident der Bonner Akademie







 
"Konstruktives Misstrauen"– Prof. Bodo Hombach über ein Buch und Gründe, die es nötig machten

"Wir machen nur einen Bruchteil unserer Erfahrungen selbst. Wir sind auf Medien angewiesen, die uns ein realistisches Bild unserer Welt vermitteln. Der journalistische Aufklärungsanspruch muss über Intention gehen", so das Fazit von Prof. Bodo Hombach in seiner Buchrezension zu Uwe Krügers "Mainstream – Warum wir den Medien nicht mehr trauen" im Handelsblatt vom 1. Juli 2016. In seinem neuesten Werk beobachte Medienforscher Uwe Krüger "etwas Gefährliches: Eine schleichende Selbstverstümmelung von Journalisten. Die trauten nicht mehr ihrer eigenen Wahrnehmung."

Die vollständige Buchrezension gibt eshier.


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Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Expertenforums „Dimensionen der Solidarität“




 
Am 9. Juni fand in der Bonner Akademie ein Expertenforum zum Thema „Dimensionen der Solidarität“ statt. Als Experten waren Prof. Dr. Markus Gabriel und Prof. Dr. Clemens Albrecht, beide von der Universität Bonn, sowie Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Peter-Christian Müller-Graff von der Universität Heidelberg und Prof. Dr. Katja Bender von der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg geladen, die in kurzen Impulsbeiträgen aus Sicht ihrer jeweiligen Wissenschaftsdisziplinen zum Themenkomplex „Solidarität“ Stellung nahmen und sich anschließend den Fragen der Veranstaltungsteilnehmer stellten. Das Expertenforum wurde vom Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Beirats der Bonner Akademie, Prof. Dr. Volker Kronenberg, moderiert.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 'Essener Forums'
 
Im Rahmen des Forschungsprojekts „Wieviel Islam gehört zu Deutschland? Integrationserfahrungen junger und alter Menschen in einer säkular geprägten Gesellschaft am Beispiel des Ruhrgebiets“ fand am 7. Juni 2016 das Essener Forum zum Thema „Gesundheit und Pflege muslimischer Senioren. Herausforderungen und Bedarfe in der Praxis“ statt. Verschiedene Praktiker aus den Bereichen Gesundheit, Pflege und Politik diskutierten die neuen Aufgaben und Anforderungen, die sich durch den Eintritt der ersten Einwanderergeneration ins Rentenalter ergeben.

Lehrveranstaltung zum Thema „Die Türkei: Ein Wachstumsmarkt in der Krise?“
 
Vor dem Hintergrund des Oberthemas „Globale Herausforderungen – globale Chancen“ zum aktuellen BAPP-Lehrveranstaltungsprogramm des ersten Halbjahres 2016 nahm die dritte Lehrveranstaltung der BAPP GmbH zum Thema „Die Türkei: Ein Wachstumsmarkt in der Krise?“ am 24. Mai folgende Aspekte in den Blick: gesellschaftliche und politische Rahmenbedingungen in der Türkei, bilaterale Beziehungen mit Deutschland und der Europäischen Union (EU), interkulturelle Herausforderungen für ausländische Investoren sowie Anreize und Risiken für unternehmerisches Engagement im Land am Bosporus. Abgerundet wurden diese Betrachtungen durch einen Praxisteil, in dem berufliche Erfahrungen über Absatz- und Investitionsmöglichkeiten im Ländervergleich Türkei-Deutschland zur Sprache kamen.
Im Rahmen des Forschungsprojekts „Wieviel Islam gehört zu Deutschland? Integrationserfahrungen junger und alter Menschen in einer säkular geprägten Gesellschaft am Beispiel des Ruhrgebiets“, fand an der Bonner Akademie am 14. April 2016 eine Diskussionsveranstaltung zum Thema „Muslimisch- weiblich- deutsch? Integrationserfahrungen muslimischer Mädchen und Frauen“ statt. Über die Vereinbarkeit von Islam und Gleichberechtigung und die Wahrnehmung in der Mehrheitsgesellschaft diskutierten Alice Schwarzer, Journalistin und Publizistin, Lamya Kaddor, Islamwissenschaftlerin und Autorin, Claudius Seidl, FAS- Feuilletonchef und Ali Ertan Toprak, Vorsitzender der Kurdischen Gemeinde Deutschlands. Anja Bröker vom Westdeutschen Rundfunk übernahm die Moderation der Diskussionsveranstaltung.

Diskussionsveranstaltung „Arena ohne Regeln? Streitkultur im Internet“ mit Bundesjustizminister Heiko Maas
Bundesjustizminister Heiko Maas war am 3. Mai zu Gast in der Bonner Akademie. Zum Thema „Arena ohne Regeln? Streitkultur im Internet“ hielt er eine Rede über die Diskussionskultur in Sozialen Netzwerken. An der anschließenden Diskussion nahmen neben Heiko Maas auch die Chefin vom Dienst bei der Süddeutschen Zeitung, Dr. Alexandra Borchardt, der Berliner Abgeordnete und Internetexperte Christopher Lauer sowie Prof. Dr. Caja Thimm vom Institut für Medienwissenschaft der Universität Bonn teil. Die Diskussionsrunde wurde von Dr. Helge Matthiesen, Chefredakteur des Bonner General-Anzeigers, moderiert.
 

Prof. Bodo Hombach mit Hans-Dietrich Genscher
Nachruf zum Tode unseres Kuratoriumsmitgliedes
Hans-Dietrich Genscher


Hans-Dietrich Genscher ist tot.

Die banale Feststellung scheint mit einem Menschen seines Formats nichts zu tun zu haben. Er war der Treuhänder mehrerer Generationen in Deutschland, Europa und der Welt. Nicht nur Kämpfer (das sind viele), sondern Gestalter. Utopien, vor denen andere resignieren, weckten seinen Tatendurst.

Er hatte noch die Kriegserfahrung. Nationalistischer Dünkel, Rassenwahn und die "Hurrah-Unterwerfung" unter einen schrecklichen Vereinfacher und seine Komplizen hatten Deutschland in tiefste Schande getrieben und den Kontinent zerstört. Das große „Nie wieder!“ war bei ihm nicht Pose oder Sonntagsrede, sondern herbeigelittene elementare Haltung und Programm.

Er war beim inneren und äußeren Wiederaufbau rastlos tätig. In Halle geboren und aufgewachsen, ging die Teilungsgrenze bei ihm nie durch Verstand und Herz. Sie blieb das Monstrum, mit dem man sich nicht abfinden durfte. Er wusste aber auch, dass sie nur mit kreativer Geduld auf dem Umweg über Brüssel und Moskau aufzulösen war. Er erkannte Deutschlands Chance, als dort ein moderner Staatsmann an die Hebel kam. Anstatt Michail Gorbatschow reflexartig mit Goebbels zu vergleichen, warb er dafür, ihn beim Wort zu nehmen. Als der am längsten amtierende Außenminister der „Bonner Republik“ hielt er sich im Kabinett Willy Brandt und Helmut Schmidt nicht auf mit den Narben und Ritualen des Kalten Krieges. Seine erste Frage war immer: Wo stehen wir? Seine zweite war: Wo wollen wir hin? Und mit „wir“ meinte er auch den politischen Kontrahenten.

Das Eigenschaftswort „liberal“ war für ihn eine Sekundärtugend, die erst durch ein Ziel sinnvoll wurde. Deshalb warnte er davor, das ewige Schwanken des deutschen Liberalismus zwischen „Freiheit“ und „Steuerfreiheit“ zu einseitig auf Wirtschaftsliberalismus festzulegen.

Auch in den härtesten Verhandlungen über die Ostpolitik platzte er nie mit Beifall heischender Maximalforderung in den Konferenzraum, sondern sah den Zwischenraum der Positionen. Diesen galt es zu erkunden und behutsam zu erweitern. Er wusste: In verfahrener Situation ist der Umweg die kürzeste Verbindung. Man nannte das „vertrauensbildende Maßnahme“ und „Wandel durch Annäherung“.

Am Ende war er der Planer, Statiker und Polier einer europäischen Sicherheitsarchitektur, die im „2+4-Vertrag“ auch seine Unterschrift trug. Und ganz am Ende litt er fassungslos unter dem Leichtsinn, mit dem sich nationaler Egoismus in Europa und neuer (uralter) Hass in den Straßen wieder breit machte.

Hans-Dietrich Genscher hat sich um unser Land verdient gemacht. Wir von der Bonner Akademie für Forschung und Lehre praktischer Politik (BAPP) GmbH, die von Hans-Dietrich Genscher intensiv gefördert und begleitet wurde, verneigen uns vor diesem Menschen und dem Werk seines Lebens.

Prof. Bodo Hombach
1. April 2016
 
                  
Lehrveranstaltung zum Thema „Die vernetzte Wirtschaft: Digitalisierung als unternehmerische Chance und Herausforderung“
Im Rahmen des aktuellen Lehrveranstaltungsprogramms zum Oberthema „Globale Herausforderungen – globale Chancen“ greift die BAPP GmbH im ersten Halbjahr 2016 die jüngsten globalen Entwicklungen und Ereignisse auf, um dabei neue Herausforderungen für das individuelle und unternehmerische Handeln sowie konkrete Chancen für die weitere Entwicklung unserer Gesellschaft und Wirtschaft zu diskutieren. Im Blickpunkt der zweiten BAPP-Lehrveranstaltung am 19. April 2016 in Bonn standen unter dem Titel „Die vernetzte Wirtschaft: Digitalisierung als unternehmerische Chance und Herausforderung“ sämtliche unternehmerische, wissenschaftliche und sicherheitsrelevante Aspekte der Bereiche „IT-Sicherheit“, „Big Data“ und „Data Science“.
'Bonner Forum' zum Thema „Flüchtlingskrise und Ehrenamt: Chancen und Risiken bürgerschaftlichen Engagements“
Im Rahmen des Forschungsprojekts „Wieviel Islam gehört zu Deutschland? Integrationserfahrungen junger und alter Menschen in einer säkular geprägten Gesellschaft am Beispiel des Ruhrgebiets“ fand am 06. April 2016 das Bonner Forum zum Thema „Flüchtlingskrise und Ehrenamt: Chancen und Risiken bürgerschaftlichen Engagements“ statt. Die hohe Bedeutung des Ehrenamts aufgreifend, diskutierten Vertreter aus Politik, Praxis und Wissenschaft, die positiven und negativen Seiten des freiwilligen Engagements in der Flüchtlingskrise.
Lehrveranstaltung zum Thema "Von 'Kyoto' nach 'Paris': Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Wirtschaftsordnung?"
Im Rahmen der aktuellen Lehrveranstaltungsreihe mit dem Oberthema "Globale Herausforderungen – globale Chancen" greift die Bonner Akademie im ersten Halbjahr 2016 die jüngsten globalen Entwicklungen und Ereignisse auf, um dabei neue Herausforderungen für das individuelle und unternehmerische Handeln sowie konkrete Chancen für die Entwicklung unserer Gesellschaft und Wirtschaft zu diskutieren. Im Fokus des Auftaktseminars am 10. März 2016 standen unter dem Titel "Von 'Kyoto' nach 'Paris': Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Wirtschaftsordnung?" sämtliche gesellschaftliche und unternehmerische Aspekte der momentanen Nachhaltigkeitsdebatte.

Exkursion nach New York im Rahmen des Forschungsprojekts vom 29. März bis 1. April 2016
 
Im Rahmen des Forschungsprojekts „Wieviel Islam gehört zu Deutschland? Integrationserfahrungen junger und alter Menschen in einer säkular geprägten Gesellschaft am Beispiel des Ruhrgebiets“ unternahm das Projektteam vom 29. März bis zum 1. April 2016 eine Forschungsreise nach New York. In Gesprächen mit Praktikern, Wissenschaftlern und Stiftungsvertretern gewann die Bonner Delegation wertvolle Einblicke in erfolgreiche Integrationsprojekte und die spezifischen Herausforderungen für in den USA lebende Muslime durch 9/11 und den aktuellen Präsidentschaftswahlkampf.
Vorstellung des Buchs "Amerika stellt die Weichen – Die Supermacht im Umbruch" im Rahmen einer Podiumsdiskussion
 
In Zusammenarbeit mit dem Center for International Security and Governance lud die Bonner Akademie am 7. März 2016 zur Buchvorstellung "Amerika stellt die Weichen – die Supermacht im Umbruch". Als Podiumsgäste durften Tom Buhrow, Intendant des WDR und langjähriger USA-Korrespondent, Gabor Steingart, Herausgeber des Handelsblatts, Michael R. Keller, US-Generalkonsul in Düsseldorf, und Julius van de Laar, Kampagnen- und Strategieberater sowie 2008 als einziger Deutscher im Wahlkampf für Barack Obama tätig, begrüßt werden. Moderiert wurde die Veranstaltung von Dr. Jan Philipp Burgard, Journalist und Mitherausgeber des Buches.
Amerika stellt die Weichen. Die Supermacht im Umbruch
 
Am 8. November 2016 wählen die Amerikaner ihren neuen Präsidenten. Die aktuellen Ergebnisse aus den Vorwahlen sowie das momentane Stimmungsbild in der amerikanischen Bevölkerung deuten bereits darauf hin, dass die Wahl weitreichende Veränderungen sowohl für die Vereinigten Staaten als auch für die Weltpolitik mit sich bringen wird. Kurzum: Die Weltmacht wird in diesem Jahr die Weichen für ihre Zukunft stellen.
 
Vor diesem Hintergrund greift unser neues Buch zentrale Fragestellungen und wichtige Zukunftsthemen auf, die sowohl die USA betreffen als auch Auswirkungen auf Europa und die gesamte Staatengemeinschaft haben werden. Journalisten, Wissenschaftler, Politiker und Wirtschaftsvertreter von beiden Seiten des Atlantiks analysieren und erörtern dabei verschiedene Aspekte und Entwicklungen im Zusammenhang mit der bevorstehenden Präsidentschaftswahl. Herausgekommen ist ein vielschichtiges, interdisziplinär angelegtes Buch, das sich nicht nur auf den 8. November konzentriert, sondern seinen Blick auch weit über dieses Datum hinaus richtet.
 
Das Buch wird vom Präsidenten unserer Akademie, Prof. Bodo Hombach, gemeinsam mit dem WDR-Journalisten Dr. Jan Philipp Burgard herausgegeben und ist ab sofort im Buchhandel erhältlich.
Podiumsdiskussion zum Thema "Kalter Frieden? Die deutsch-russischen Beziehungen im Wandel"
 
In Kooperation mit dem Center for International Security and Governance richtete die Bonner Akademie am 4. März 2016 eine Diskussionsveranstaltung mit dem Thema "Kalter Frieden? Die deutsch-russischen Beziehungen im Wandel" aus. Zu Gast waren Wladimir Grinin, Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland, Botschafter Prof. Dr. Wolfgang Ischinger, der das Amt des Vorsitzenden der Münchener Sicherheitskonferenz innehat, und Bundesminister a.D. Ronald Pofalla, Vorsitzender des Petersburger Dialogs. Moderiert wurde die Veranstaltung von Michael Krons, Leitender Redakteur und Moderator von Phoenix.
Auftaktveranstaltung zum Forschungsprojekt "Ärzteverbände und ihre Mitglieder: Interessenlagen, Motive, Konflikte"
Mit einer Expertendiskussion startete am 3. März 2016 das Forschungsprojekt "Ärzteverbände und ihre Mitglieder: Interessenlagen, Motive, Konflikte". Das von der Bonner Akademie ausgerichtete Forschungsprojekt steht unter der gemeinsamen Leitung der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Christoph Strünck und Prof. Dr. Tim Spier von der Universität Siegen.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 'Essener Forums'
Im Rahmen des Forschungsprojekts "Wieviel Islam gehört zu Deutschland? Integrationserfahrungen junger und alter Menschen in einer säkular geprägten Gesellschaft am Beispiel des Ruhrgebiets" fand am 23. Februar 2016 das Essener Forum zum Thema "Integration durch Bildung und Ausbildung: Herausforderungen in der Praxis" statt. Erfahrene Praktiker diskutierten die Schlüsselrolle von Bildung und Ausbildung für erfolgreiche Integration mit Vertretern aus den vom Forschungsprojekt begleiteten Integrationsprojekten.
Karsten Jung
 
Die Gesellschafterversammlung der Bonner Akademie für Forschung und Lehre praktischer Politik (BAPP) GmbH vom 18. Januar 2016 hat Karsten Jung mit Wirkung zum 1. Februar 2016 zum neuen Geschäftsführer der Bonner Akademie bestellt.

Der Vorsitzende des Trägervereins der BAPP, Dr. Willi Hausmann, sagte zur Bestellung des neuen Geschäftsführers: "Karsten Jung ist mit der Arbeit der Bonner Akademie bereits gut vertraut. Zuletzt war er als leitender Mitarbeiter maßgeblich an der Konzeption und Umsetzung verschiedener Formate beteiligt. Aus seinen beruflichen Stationen an der Universität Bonn sowie bei der Unternehmensberatung McKinsey & Company in Berlin bringt er zudem Erfahrungen aus Wissenschaft und Wirtschaft mit, die mit dem Anspruch der Bonner Akademie, als Brücke zwischen Theorie und Praxis zu fungieren, bestens harmonieren. Wir freuen uns daher, die Geschäfte der BAPP auch zukünftig in fähigen und kompetenten Händen zu wissen."
 
Prof. Bodo Hombach, Präsident der Bonner Akademie
 
Wenn sich Großbritannien in den außereuropäischen Raum verirrt, ist es auch das Werk einer geschichts- und skrupelarmen Boulevardpresse. Bei allem, was aus Brüssel kommt, weiß die im Vorhinein, was man davon zu halten hat, nämlich nichts.

In einem Gastkommentar im Handelsblatt vom 19. Februar 2016 hält Prof. Bodo Hombach, Präsident der Bonner Akademie, ein flammendes Plädoyer für Europa und gegen Erbfeindschaften.

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Abschlussveranstaltung zum Forschungsprojekt "Verwaltungspolitik in Nordrhein-Westfalen. Bilanz und Potenzial von Strukturreformen im Ländervergleich"
 
Zum Abschluss des von Prof. Dr. Florian Grotz, Helmut-Schmidt-Universität Hamburg, geleiteten Forschungsprojekts "Verwaltungspolitik in Nordrhein-Westfalen. Bilanz und Potenzial von Strukturreformen im Ländervergleich" fand am 3. Februar 2016 ein Expertenworkshop statt, in dem die Forschungsergebnisse vorgestellt sowie anschließend diskutiert wurden.

Neben dem Projektteam nahmen an der Veranstaltung auch die beiden Praxisexperten Prof. Dr. Dieter Engels, Präsident des Bundesrechnungshofs a.D., und Dr. Rainer Holtschneider, Staatssekretär a.D., sowie Bernhard Nebe, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes NRW, Prof. Dr. Jörg Bogumil, Ruhr-Universität Bochum, Prof. Dr. Sabine Kuhlmann von der Universität Potsdam und Prof. Dr. Theo A. J. Toonen von der Universität Twente/Niederlande teil. Moderiert wurde die abschließende Diskussionsrunde von Dr. Alexander Götz, Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport sowie freier Projektmitarbeiter.
Dr. Boris Berger
 
Dr. Boris Berger verlässt nach über vier Jahren Tätigkeit als Geschäftsführer zum 31. Januar 2016 die Bonner Akademie und wird ab Februar 2016 Geschäftsführer der Brost-Stiftung in Essen.

Prof. Bodo Hombach, Präsident der Bonner Akademie, zum Ausscheiden von Dr. Boris Berger aus der Geschäftsführung: "Ich möchte Herrn Dr. Berger meinen ganz herzlichen Dank für seine überaus erfolgreiche und wegbereitende Arbeit aussprechen. Unter seiner Federführung ist die BAPP zu einer der bestbesuchten Dialogplattformen im Köln/Bonner Raum sowie zur festen Größe in der Wissenschaftslandschaft auch jenseits der Grenzen der Region geworden. Dr. Boris Berger hinterlässt große Fußstapfen, die sein Nachfolger ausfüllen muss. Ich wünsche Herrn Dr. Berger gutes Gelingen sowie eine glückliche Hand bei seiner neuen beruflichen Herausforderung und freue mich, dass er als künftiger Vorsitzender des Trägervereins in ehrenamtlicher Funktion der Bonner Akademie auch weiterhin verbunden bleiben wird."
 
Publikation zum Forschungsprojekt: "Integration durch Religion? Perspektiven des christlich-islamischen Dialogs"
 
Die Begegnung zwischen Christen und Muslimen ist inzwischen zum Alltag in Deutschland geworden. Etwa 4 Millionen Menschen muslimischen Glaubens, knapp 5 % der Gesamtbevölkerung, leben hier. Dennoch ist das Verhältnis zwischen einer christlich geprägten, aber zunehmend säkularen Mehrheitsgesellschaft und den oftmals strenggläubigen muslimischen Migranten nicht frei von Fehl- und Vorurteilen und häufig von Distanz und Missverständnis geprägt.

Wie kann das Zusammenleben zwischen Christen und Muslimen dauerhaft gelingen? Welche Rolle können die Religionsgemeinschaften und der interreligiöse Dialog bei der Integration von Menschen muslimischen Glaubens in die deutsche Mehrheitsgesellschaft spielen? Unter anderem mit diesen Fragen haben wir uns in der zweiten Projektphase des in Kooperation mit der Brost-Stiftung durchgeführten Forschungsprojekts "Wieviel Islam gehört zu Deutschland? Integrationserfahrungen junger und alter Menschen in einer säkular geprägten Gesellschaft am Beispiel des Ruhrgebiets" beschäftigt. Die Ergebnisse haben wir unter dem Titel "Integration durch Religion? Perspektiven des christlich-islamischen Dialogs" in einer Publikation veröffentlicht.
Halbjahresbericht 2|2015
Im zweiten Halbjahr 2015 hat sich die Bonner Akademie in ihren Forschungsprojekten, öffentlichen Veranstaltungen, Publikationen und Lehrveranstaltungen wieder aktuellen sowie in der Öffentlichkeit häufig kontrovers diskutierten Themen gewidmet: die Integrationsdebatte, die Aufarbeitung des NSU-Skandals, die Perspektiven der Energiewende, die Diskussionen um TTIP sowie gegenwärtige Fragen zur Medienpolitik – um an dieser Stelle nur ein paar Beispiele zu nennen.

Die Bonner Akademie ist stetig bestrebt, die neuesten Entwicklungen in Politik, Wirtschaft, Medien und Gesellschaft aufzugreifen und möglichst aktuell sowie unter Einbeziehung verschiedener Meinungen zu diskutieren. Ob wir diesem Anspruch innerhalb des zweiten Halbjahres 2015 erneut gerecht werden konnten – das können Sie mit Hilfe unseres neuen Halbjahresberichts 2|2015 überprüfen.
Shi Mingde, Botschafter der Volksrepublik China in Deutschland, war zu Gast in der Bonner Akademie

 
Am 27. Januar war der Botschafter der Volksrepublik China in Deutschland, Shi Mingde, bei der Kooperationsveranstaltung der Bonner Akademie und des Center for International Security and Governance im Bonner Universitätsforum zu Gast und referierte über "Entwicklung in China und die chinesisch-deutschen Beziehungen". An der anschließenden Diskussionsveranstaltung mit Botschafter Shi nahmen außerdem der ehemalige Bundesminister und Chinaexperte Rudolf Scharping und der Leiter des außenpolitischen Ressorts der Süddeutschen Zeitung, Stefan Kornelius, teil. Moderiert wurde die Runde von Auslandskorrespondentin Anja Bröker vom Westdeutschen Rundfunk.

Das Weiße vom Ei. Kommentare zu Medien, Politik und Zeitgeschehen
Der Präsident der Bonner Akademie, Prof. Bodo Hombach, publiziert regelmäßig in verschiedenen Medien und kommentiert dabei vielfältige Themen, Fragestellungen und Herausforderungen sowie tagesaktuelle Entwicklungen in Politik, Wirtschaft, Medien und Wissenschaft. Aufgrund der wiederholt geäußerten Anregung seitens der interessierten Leserschaft hat sich die Bonner Akademie dazu entschlossen, eine Auswahl seiner Beiträge der jüngsten Zeit zusammenzustellen und in einem Sammelband zu veröffentlichen.
Deutsch-Französisches Forum mit dem Titel "Ziemlich beste Freunde, und dann?"
Am 22. Januar 2016 richtete die Bonner Akademie in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung (Berlin), dem Institut français des relations internationales (Paris) und der C.L. Grosspeter Stiftung (Frechen) das Deutsch-Französische Forum aus, bei dem deutsche und französische Experten über Stand und Perspektiven der Beziehungen zwischen beiden Ländern sowie über die Bedeutung des deutsch-französischen "Motors" für die Weiterentwicklung der Europäischen Union diskutierten.

Exkursion nach Wien im Rahmen des Forschungsprojekts am 13./14. Januar 2016
 
Im Rahmen des Forschungsprojekts "Wieviel Islam gehört zu Deutschland? Integrationserfahrungen junger und alter Menschen in einer säkular geprägten Gesellschaft am Beispiel des Ruhrgebiets" reiste das Projektteam um den Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Beirats der Bonner Akademie, Prof. Dr. Volker Kronenberg, am 13./14. Januar 2016 nach Wien. Im Austausch mit Wissenschaftlern und Praktikern aus Österreich wurde deutlich, dass Wien vor ähnlichen Herausforderungen steht wie das Ruhrgebiet. Gleichzeitig hatte das Projektteam Gelegenheit, erfolgreiche Integrationsprojekte und -ansätze kennen zu lernen, die auch für die Arbeit im Ruhrgebiet von besonderem Interesse sind.
Tom Buhrow, Intendant des Westdeutschen Rundfunks
Über den Wandel der Medienwelt, die Entstehung neuer Medienformate in Zeiten der Digitalisierung sowie die daraus resultierenden Herausforderungen für die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten diskutierten am 2. Dezember 2015 in der Deutschen Welle der Intendant des Westdeutschen Rundfunks, Tom Buhrow, Juliane Leopold, Gründungschefredakteurin von BuzzFeed Deutschland, sowie Béla Anda, ehemaliger stellvertretender Chefredakteur der BILD-Zeitung. Moderiert wurde die Veranstaltung von Dr. Alexander Kissler, Leiter des Kulturressorts "Salon" beim Magazin Cicero.
Nach der Übergabe der Ernennungsurkunde: Prof. Dr. Hartmut Ihne (l.), Präsident der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, und Prof. Bodo Hombach (r.), Präsident der Bonner Akademie
(Foto: Eva Tritschler/HBRS)
Die Bonner Akademie freut sich über die Ernennung ihres Präsidenten, Prof. Bodo Hombach, zum Honorarprofessor an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Die Übergabe der Ernennungsurkunde erfolgte am 1. Dezember 2015 durch den Präsidenten der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, Prof. Dr. Hartmut Ihne.

Prof. Hombach ist seit Oktober 2012 Lehrbeauftragter an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Der ehemalige Kanzleramtschef und Verlagsmanager wurde bereits im November 2014 vom damaligen Rektor, Prof. Dr. Jürgen Fohrmann, zum Honorarprofessor der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn ernannt.


Erfahren Sie mehr über Prof. Bodo Hombach
Veranstaltung in Essen zum Thema "Integration durch Religion? Perspektiven des christlich-islamischen Dialogs"
Nach wie vor gewinnt das Thema "Integration" in öffentlichen sowie politischen Diskussionen immer weiter an Aktualität und wird in Zukunft eine der wesentlichen gesellschaftlichen Herausforderungen darstellen. Aus diesem Grund veranstaltete die Bonner Akademie zusammen mit der Brost-Stiftung am 1. Dezember 2015 in Essen eine Diskussionsrunde, zu der sie Vertreter verschiedener Religionsrichtungen einlud, um die Rolle der Religion beim Integrationsprozess zu erörtern.
Lehrveranstaltung zum Thema "Krisenkommunikation in Politik, Wirtschaft und Medien"



 
Zum Abschluss der Lehrveranstaltungsreihe "Führungs- und Kommunikationskompetenzen in Politik, Wirtschaft und Medien" fand am 26. November 2015 ein Seminar mit dem Titel "Krisenkommunikation in Politik, Wirtschaft und Medien" statt, zu dem die Bonner Akademie ausgewiesene Experten aus dem Krisenmanagement sowie aus der Kommunikationsbranche begrüßen durfte. Neben Frank Roselieb, geschäftsführender Direktor des Krisennavigator – Institut für Krisenforschung, referierten Martin Riecken, Leiter Krisenkommunikation im Bereich Corporate & External Affairs der TUI Group, und Ulrich Winkler, ehemaliger Pressesprecher der Deutschen BP AG sowie der RAG-Stiftung und heute Partner bei kmw outrage management.
Vortrag von Prof. Dr. Dominik Geppert, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Die Vortragsveranstaltung mit Prof. Dr. Dominik Geppert (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn), Historiker und besonderer Experte für Großbritannien und die deutsch-britischen Beziehungen, bildete den gelungenen Abschluss der Ringvorlesung "Europas Ende – Europas Anfang". Diese widmete sich unter der Leitung von Prof. Dr. Frank Decker und Prof. Dr. Jürgen Rüttgers (Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie der Universität Bonn) in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung Fragestellungen zur Zukunft des europäischen Integrationsprozesses.
Die Bonner Akademie durfte mit Stefan Aust einen der profiliertesten Terrorismus-Experten im deutschsprachigen Raum begrüßen
 
Vor dem Hintergrund der jüngsten Entwicklungen im Münchener NSU-Prozess durfte die Bonner Akademie am 19. November 2015 mit Stefan Aust, Herausgeber der Tageszeitung "Die Welt" sowie ehemaliger Chefredakteur des "Spiegel", einen der profiliertesten Terrorismus-Experten im deutschsprachigen Raum begrüßen. Über die Ausrichtung und die Effektivität der deutschen Sicherheits- und Ermittlungsbehörden sowie über die Aufarbeitung des NSU-Skandals diskutierten mit ihm unter der Moderation von Dr. Helge Matthiesen, Chefredakteur beim Bonner General-Anzeiger, der Bundestagsabgeordnete Clemens Binninger sowie Winfried Ridder, ehemaliger Mitarbeiter beim Bundesamt für Verfassungsschutz.

Abschlussveranstaltung zum Forschungsprojekt "Politische Kommunikation in Zeiten neuer Informations- und Kommunikationstechnologie" am 18. November 2015 in Berlin



 
Wie informieren sich Menschen heute über das politische Geschehen und welche spielen dabei vor allem soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter? Welchen Quellen vertrauen sie? Wie vielfältig sind die Informationen, die sie erreichen? Und wie findet Politische Kommunikation bei Facebook statt? Diese Fragen standen unter anderem im Fokus eines von der Bonner Akademie geförderten und von Prof. Dr. Thorsten Faas, Universität Mainz, geleiteten Forschungsprojekts mit dem Titel "Politische Kommunikation in Zeiten neuer Informations- und Kommunikationstechnologie". Die Forschungsergebnisse wurden nun am 18. November 2015 in Berlin in den Räumlichkeiten der Landesvertretung Hamburg vorgestellt und anschließend im Rahmen einer Podiumsdiskussion erörtert.
Podiumsdiskussion zum Transatlantische Handels- und Investitionsabkommen (TTIP)

 
Über das Transatlantische Handels- und Investitionsabkommen (TTIP) wird seit Monaten auf beiden Seiten des Atlantiks heftig debattiert. Um über Vor- und Nachteile des Abkommens aufzuklären und Perspektiven der deutschen, europäischen und amerikanischen Seiten aufzuzeigen, diskutierten Staatssekretär Ulrich Kelber vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, Alexander Graf Lambsdorff, stellvertretender Präsident des Europäischen Parlaments, Peter Chase, Vizepräsident der US-Handelskammer und Thea Lee, stellvertretende Stabschefin des amerikanischen Gewerkschaftsbundes der AFL-CIO am 17. November 2015 im Bonner Universitätsforum. Moderiert wurde die Veranstaltung von Michael Krons, Leitender Redakteur bei Phoenix. Mehr als 200 Teilnehmer folgten der gemeinsamen Einladung der Bonner Akademie, des Center for International Security and Governance und des American Center for Contemporary German Studies.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 'Essener Forums'
Im Rahmen des Forschungsprojekts "Wieviel Islam gehört zu Deutschland? Integrationserfahrungen junger und alter Menschen in einer säkular geprägten Gesellschaft am Beispiel des Ruhrgebietes" tagte am 12. November 2015 das 'Essener Forum' zum Thema "Brauchen wir einen islamischen Wohlfahrtsverband? Perspektiven einer aktuellen Debatte". Da dieses kontroverse Thema in Deutschland schon seit einigen Jahren intensiv diskutiert wird, lud die Bonner Akademie bekannte Experten ein, um im Rahmen des Forschungsprojekts dieses Thema zu erörtern und neue Impulse zu wecken.

Das "3. Deutsch-Chinesische Akademische Forum" fand 2015 in Shanghai statt



 
Zum Thema "Wirtschaftsentwicklung, Rechtsstaat und Sozialer Wandel" diskutierten am 5. und 6. November 2015 in Shanghai über 30 deutsche und chinesische Experten aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Medien. Der Austausch fand im Rahmen des "Deutsch-Chinesischen Akademischen Forums" statt, welches die Bonner Akademie im dritten Jahr in Folge in Kooperation mit der Chinese Academy of Social Sciences (CASS) durchgeführt hat. Der deutschen Delegation gehörten neben dem Präsidenten der Bonner Akademie, Prof. Bodo Hombach, unter anderem die ehemaligen Ministerpräsidenten und Bundesminister Prof. Dr. Jürgen Rüttgers und Rudolf Scharping, renommierte Wissenschaftler aus unterschiedlichen Fachbereichen und profilierte Chinakenner aus den Partnerinstitutionen der BAPP an.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 'Essener Forums'
Im Rahmen des Forschungsprojektes"Wieviel Islam gehört zu Deutschland? Integrationserfahrungen junger und alter Menschen in einer säkular geprägten Gesellschaft am Beispiel des Ruhrgebiets" fand am 30. Oktober 2015 das 'Essener Forum' zum Thema "Erfolgsfaktoren der praktischen Integrationsarbeit. Erfahrungen aus der Jugend- und Altenhilfe" statt. Der Workshop bildete den Auftakt der zweiten Phase des Forschungsprojektes, in welcher die Begleitung konkreter Integrationsprojekte und -initiativen im Vordergrund stehen wird.
'Bonner Forum' zum Thema "Religion als Integrationsfaktor – Hindernis oder Chance?"
Im Rahmen des Forschungsprojektes "Wieviel Islam gehört zu Deutschland? Integrationserfahrungen junger und alter Menschen in einer säkular geprägten Gesellschaft am Beispiel des Ruhrgebiets" finden in regelmäßigen Abständen akademische Diskussionsforen statt, die das stark praxisorientierte Projekt mit wissenschaftlicher Expertise untermauern. Der Fokus des zweiten 'Bonner Forum' am 27. Oktober 2015 war auf die Religion als bedeutender Faktor bei der Integration von Muslimen in die deutsche Mehrheitsgesellschaft gerichtet.
Lehrveranstaltung zum Thema "E-Commerce in China – Strategien und Marktpotentiale"
 
Auf Anfrage eines Förderers richtete die Bonner Akademie am 22. Oktober 2015 einen Inhouse-Workshop zum Thema "E-Commerce in China – Strategien und Marktpotentiale" aus. Als Referenten durfte die Bonner Akademie hierzu mit Dr. Oliver Corff, unabhängiger Wissenschaftler und Dolmetscher, Prof. Dr. Katrin Blasek, Professorin für Wirtschaftsprivatrecht, Recht am geistigen Eigentum und Chinesisches Recht an der Technischen Hochschule Wildau, sowie Dr. Martin Anduschus, Vice President bei der arvato Systems GmbH, angesehene Experten und ausgewiesene China-Kenner begrüßen.
Lehrveranstaltung zum Thema "Individuelles Reputations- und Präsentationsmanagement"
 
Mit einem Seminar zum Thema "Individuelles Reputations- und Präsentationsmanagement" setzte die Bonner Akademie ihre Veranstaltungsreihe "Führungs- und Kommunikationskompetenzen in Politik, Wirtschaft und Medien" am 20. Oktober 2015 fort. Der Workshop widmete sich den Möglichkeiten und den Handlungsoptionen zum Aufbau, zur Erhaltung und zur Verbesserung der persönlichen Reputation. Dazu referierte mit Dr. Kerstin Hoffmann eine der führenden PR-Beratinnen und Kommunikationsexpertinnen in Deutschland.
Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel sprach in der Bonner Akademie zum Thema "Energiepolitik"
Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel war am 1. Oktober 2015 zu Gast in der Bonner Akademie, um über die Energiewende sowie über die deutsche Energiepolitik zu reden und zu diskutieren. Mit ihm auf dem Podium saßen Bundesminister a.D. Dr. Dr. h.c. Werner Müller und Ralf Fücks, Vorstandsmitglied der Heinrich-Böll-Stiftung. Die Moderation erfolgte durch den Chefredakteur des Handelsblatts, Hans-Jürgen Jakobs.
Diskussionsrunde mit Prof. Dr. Andreas Rödder, Dr. Hans-Dieter Heumann, Dr. Helge Matthiesen und Hans-Dietrich Genscher (v.l.n.r.)
Der langjährige Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher präsentierte am 30. September 2015 seinen Band "Meine Sicht der Dinge" in der Bonner Akademie. Das Buch entstand im Gespräch mit Dr. Hans-Dieter Heumann, Botschafter und Präsident a.D. der Bundesakademie für Sicherheitspolitik. Beide nahmen im Rahmen der Veranstaltung an einer Diskussionsrunde mit dem Historiker Prof. Dr. Andreas Rödder teil. Die Moderation führte der Chefredakteur des Bonner General-Anzeigers, Dr. Helge Matthiesen.
Lehrveranstaltung zum Thema "Reputation, Marke und Marketing in Politik, Wirtschaft und Medien"

 
Zum Auftakt der Lehrveranstaltungsreihe "Führungs- und Kommunikationskompetenzen in Politik, Wirtschaft und Medien" fand am 30. September 2015 ein Seminar zum Thema "Reputation, Marke und Marketing in Politik, Wirtschaft und Medien" statt. Hierzu konnte sich die Bonner Akademie die Zusagen von Prof. Dr. Torsten Oltmanns, Partner Executive Communications & Chairman Global Marketing bei der Roland Berger GmbH, Thomas Kirschmeier, Head of Corporate Communications beim Marktforschungsinstitut rheingold, und Prof. Dr. Holger J. Schmidt, Professor für ABWL und Marketing an der Hochschule Koblenz sowie Coach für Markenmanagement und Internal Branding, als Referenten sichern.
Georg Mascolo, Leiter des Rechercheverbunds von NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung
Am 15. September 2015 konnte die Bonner Akademie den ehemaligen Chefredakteur des SPIEGEL und jetzigen Leiter des Rechercheverbunds von WDR, NDR und Süddeutscher Zeitung, Georg Mascolo, als profilierten Kenner der journalistischen Szene begrüßen. Er diskutierte zusammen mit dem ehemaligen WDR-Intendanten sowie ehemaligen ARD-Vorsitzenden Dr. h.c. Fritz Pleitgen und dem früheren FAZ-Herausgeber Prof. Dr. Günther Nonnenmacher über die Glaubwürdigkeitskrise des Journalismus.
Die Exkursionsteilnehmer mit Bundespräsident a. D. Christian Wulff (3.v.l.)
Fünf Studenten des Instituts für Politische Wissenschaft und Soziologie der Universität Bonn hatten auf einer kurzen Exkursion nach Hannover am 19./20. Juli 2015 die Gelegenheit, ihre im von Prof. Bodo Hombach und Dr. Manuel Becker geleiteten Seminar "Die Rolle des Skandals in der Politik am Fallbeispiel Christian Wulff" erlangten Kenntnisse in persönlichen Gesprächen zu vertiefen.
Halbjahresbericht 1|2015
Das Jahr 2015 ist erst zur Hälfte um und es hat sich bereits viel ereignet: die "Griechenlandkrise", vielfältige Debatten um "den Islam" und "die Integration", Divergenzen beim transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP sowie die nach wie vor festgefahrenen Positionen im Ukraine-Konflikt. Viele dieser Entwicklungen und der daraus resultierenden Diskussionen haben wir aufgegriffen und weiter thematisiert, was sich auch in unserem Bericht über das erste Halbjahr 2015 nachzeichnen lässt.

Der Halbjahresbericht 1|2015 liefert Ihnen einen umfassenden Eindruck unserer vielseitigen Projekte und Aktivitäten: das Angebot öffentlicher Veranstaltungen, die Realisierung der Forschungsprojekte, die Veröffentlichung von Publikationen und die Durchführung von Lehrveranstaltungen.
Expertenworkshop zum Forschungsprojekt „Verwaltungspolitik in Nordrhein-Westfalen. Bilanz und Potenzial von Strukturreformen im Ländervergleich“
Am 1. Juli 2015 fand im Rahmen des Forschungsprojekts "Verwaltungspolitik in Nordrhein-Westfalen. Bilanz und Potenzial von Strukturreformen im Ländervergleich" ein Expertenworkshop statt, in dem erste Zwischenergebnisse präsentiert sowie die weitere Agenda bis zum Abschluss des Projekts diskutiert wurden. Neben den Projektmitarbeitern nahmen Dr. Rainer Holtschneider, Staatssekretär a.D. und Projektpate, sowie Prof. Dr. Theo A.J. Toonen von der Universität Twente an der Veranstaltung teil.

Expertenworkshop zum Forschungsprojekt "Politische Kommunikation in Zeiten neuer Informations- und Kommunikationstechnologie"

 
Am 29. Juni 2015 fand in Köln beim Meinungsforschungsinstiut YouGov der Zwischenworkshop des Projekts „Politische Kommunikation in Zeiten neuer Kommunikations- und Informationstechnologie“ statt. Ziel des Workshops war es, die Erkenntnisse des Auftaktworkshops zu vertiefen, vor allem erste Ergebnisse aus Umfragen zu präsentieren, die im Rahmen der Hamburger Bürgerschaftswahl durchgeführt wurden. Hierdurch sollten neue Impulse mit Blick auf die anstehende Bevölkerungsumfrage gesammelt werden, die den Kern des Forschungsprojekts darstellt.
Publikation zum Forschungsprojekt "Wieviel Islam gehört zu Deutschland? Integrationserfahrungen junger und alter Menschen in einer säkular geprägten Gesellschaft am Beispiel des Ruhrgebiets"
 
Das Thema "Islam" wird in Politik, Medien, Gesellschaft und Wissenschaft intensiv diskutiert. Dabei werden Chancen, Probleme und Herausforderungen der Integration in Deutschland – auch und insbesondere in urbanen Zentren wie dem Ruhrgebiet – vielseitig analysiert und bewertet. Die Bonner Akademie beschäftigt sich in ihrem in Kooperation mit der Brost-Stiftung durchgeführten Forschungsprojekt mit der Lebensrealität der im Ruhrgebiet lebenden Muslime und untersucht die Gründe für die teilweise fortbestehende kulturelle Distanz im Alltag zur nicht-muslimischen Bevölkerung. Im Fokus der Forschungen steht die Analyse von Integrationsmaßnahmen für junge und alte Menschen muslimischen Glaubens im Ruhrgebiet.

Die Diskussionsbeiträge und Befunde der ersten Phase der Projektarbeit hat die Bonner Akademie in einer Publikation veröffentlicht. Die vielseitigen Beiträge bieten nicht nur Einblicke in die politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und die Komplexität der Integrationsdebatte in Deutschland. Neben Interviews mit Integrationsexperten aus dem Ruhrgebiet sind zudem Beiträge von renommierten Wissenschaftlern zu finden, die das schwierige Verhältnis zwischen Islam und westlicher Moderne thematisieren.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 'Essener Forums'
Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels, sich wandelnder Sozialstrukturen und einer kulturell vielfältig geprägten Gesellschaft in Deutschland stehen viele soziale Institutionen, insbesondere Wohlfahrtsverbände, vor neuen Herausforderungen. Das im Rahmen des Forschungsprojekts "Wie viel Islam gehört zu Deutschland? Integrationserfahrungen junger und alter Menschen in einer säkular geprägten Gesellschaft am Beispiel des Ruhrgebiets" ausgerichtete 'Essener Forum' widmete sich am 17. Juni 2015 dem Thema der kultursensiblen Alten- und Krankenpflege und der interkulturellen Öffnung von sozialen Institutionen.


Publikation zum Forschungsprojekt "Globale Krisen, nationale Proteste: Empörungsbewegungen nach dem Zusammenbruch der Finanzmärkte und die Rolle des Internets"

 
Welche Rolle spielten die sozialen Medien – insbesondere Facebook und Twitter – bei der transnationalen Empörung nach der Finanzkrise? Das Buch analysiert diese Frage anhand der Proteste in Portugal, Spanien, USA, Großbritannien und Deutschland. Die Ergebnisse bringen Aufschluss, wie transnational die Kommunikation der Protestbewegungen in den Jahren 2011 und 2012 ausgerichtet war. Zudem wird deutlich, wozu die Aktivisten das Netz nutzten: zum inhaltlichen Diskurs, zur Organisation des Protests oder zur Verbreitung von Emotionen.
 
Zu dem von Prof. Dr. Marianne Kneuer und Dr. Saskia Richter (beide Universität Hildesheim) durchgeführten Forschungsprojekt "Globale Krisen, nationale Proteste: Empörungsbewegungen nach dem Zusammenbruch der Finanzmärkte und die Rolle des Internets" ist im Campus-Verlag die Abschlusspublikation mit dem Titel "Soziale Medien in Protestbewegungen. Neue Wege für Diskurs, Organisation und Empörung?" erschienen.

Die Publikation können Sie hier beim Campus-Verlag bestellen.

Expertenworkshop zum Forschungsprojekt "Kirchen als Träger vorsorgender Sozialpolitik"
Zum Forschungsprojekt "Kirchen als Träger vorsorgender Sozialpolitik", fand am 12. Juni 2015 ein weiterer Expertenworkshop statt, der sich mit dem Beitrag der kirchlichen Wohlfahrtsverbände für die Weiterentwicklung der wohlfahrtsstaatlichen Konzeptionen und Strukturen befasste. Zu diesem Thema referierten Holger Backhaus-Maul (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg), Martin Matz (Vorstand des Diakonischen Werkes in Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz) sowie Christina Busch (Mitglied des Caritasverbands für das Erzbistum Berlin).
Prof. Dr. Dr. h.c. Werner Weidenfeld, Ludwig-Maximilians-Universität München
Mit Prof. Dr. Dr. h.c. Werner Weidenfeld (Ludwig-Maximilians-Universität München) konnte die Bonner Akademie einen der großen Kenner von Politischer Wissenschaft und aktiver Politik begrüßen. In seinem Vortrag hob Prof. Weidenfeld die Bedeutung einer klaren, langfristigen Strategie für eine erfolgreiche europäische Politik hervor. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Ringvorlesung "Europas Ende – Europas Anfang" statt, die sich zur Aufgabe gemacht hat, Zukunftsperspektiven der EU auszuloten und zu diskutieren. Die Veranstaltungsreihe unter der Leitung von Prof. Dr. Frank Decker und Prof. Dr. Jürgen Rüttgers (Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie der Universität Bonn) wird in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung durchgeführt.
Auseinandersetzungen und Debatten rund um den Islam prägen tagtäglich die Schlagzeilen der deutschen und französischen Presse. Am 28. Mai kamen Vertreter aus der Politik, den Medien und der Wissenschaft in der Bonner Akademie zusammen, um über "Jugend und Islam – deutsch-französische Perspektiven" zu diskutieren. 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten der gemeinsamen Einladung der Bonner Akademie und des Institut Français.
Prof. Dr. Herfried Münkler, Humboldt-Universität Berlin
Die Veranstaltung mit Prof. Dr. Herfried Münkler, einem der bekanntesten und einflussreichsten Politikwissenschaftler Deutschlands, angereist von der Humboldt-Universität Berlin, bildete ein weiteres Highlight der Ringvorlesung "Europas Ende – Europas Anfang". Diese widmet sich unter der Leitung von Prof. Dr. Frank Decker und Prof. Dr. Jürgen Rüttgers, beide vom Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie der Universität Bonn, sowie in Kooperation mit der Bonner Akademie und der Konrad-Adenauer-Stiftung der Suche nach neuen Perspektiven für die Europäische Union. Diesem Anspruch folgend bot der Referent eine geopolitische Analyse der deutschen Position im heutigen Europa und ihrer Bedeutung für das europäische Integrationsprojekt.
'Bonner Forum' zum Thema "Der Islam und die säkulare Gesellschaft"
Im Rahmen des ,Bonner Forums‘ „Der Islam und die säkulare Gesellschaft“ kamen am 12. Mai 2015 renommierte Wissenschaftler aus den Bereichen der Theologie, der Soziologie, der Islamwissenschaft und der Kulturwissenschaft in der Bonner Akademie zusammen. Im Mittelpunkt dieser wissenschaftlichen Diskussionsveranstaltung standen das schwierige Verhältnis, aber auch die Gemeinsamkeiten und Anknüpfungspunkte zwischen Islam und westlicher Moderne.
Lehrveranstaltung zum Thema "Brasilien: Die neue Macht in Lateinamerika?"
 
Am 6. Mai 2015 fand mit der Lehrveranstaltung "Brasilien: Die neue Macht in Lateinamerika?" das letzte Seminar im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Die 'Big Player' der neuen Weltwirtschaft" statt. Zur politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Situation referierten Cristina Ramalho, Interkulturelle Kommunikation und Coaching, Dr. Uwe Kaestner, Botschafter a.D. in Brasilien und Vizepräsident der Deutsch-Brasilianischen Gesellschaft, Carlos von Ysenburg, Geschäftsführer der SUPRAMOSA+ UG, und Sabine Zöll, Projektmanagerin Olympische Spiele beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB).
Prof. Dr. Roland Sturm, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
 
Im Rahmen der Ringvorlesung "Europas Ende, Europas Anfang" warf am 4. Mai 2015 in der Bonner Akademie Prof. Dr. Roland Sturm (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg) einen Blick auf die Bedingungen und Auswirkungen der Austeritätspolitik in den EU-Mitgliedstaaten. Die Veranstaltungsreihe unter der Leitung von Prof. Dr. Frank Decker und Prof. Dr. Jürgen Rüttgers (Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie der Universität Bonn) in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Bonner Akademie hat sich zum Ziel gesetzt, neuartige Perspektiven auf das europäische Integrationsprojekt aufzuzeigen.
Professor Dr. Jürgen Fohrmann
(Foto: © Frank Homann/Uni Bonn)



 
Professor Dr. Jürgen Fohrmann beendet zum Mai seine Tätigkeit als Rektor der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Sein Nachfolger wird der Entwicklungsbiologe Professor Dr. Michael Hoch. Die feierliche Rektoratsübergabe und Verabschiedung von Professor Fohrmann fand am 29. April 2015 in der Aula der Universität Bonn statt. Gleichzeitig wechselt Professor Fohrmann vom Vorsitz des Wissenschaftlichen Beirats in das Kuratorium der Bonner Akademie.

Professor Bodo Hombach, Präsident der Bonner Akademie über den scheidenden Rektor: „Ich bin Professor Dr. Jürgen Fohrmann zu großem Dank verpflichtet. Er hat sich von Anfang mit größter Begeisterung für das ‚Projekt BAPP‘ eingebracht, uns bei der Umsetzung verschiedener Projekte unterstützt und stand uns immer mit seinem wertvollen Rat zur Seite. Ich freue mich daher sehr, dass sich Professor Fohrmann in seiner neuen Funktion als Mitglied im Kuratorium der Bonner Akademie auch in Zukunft an der Weiterentwicklung der BAPP beteiligen möchte.“
Prof. Dr. Gesine Schwan, Humboldt-Viadrina Governance Platform Berlin
Am 28. April 2015 konnte die Bonner Akademie mit Prof. Dr. Gesine Schwan (Humboldt-Viadrina Governance Platform Berlin) eine renommierte Referentin im Bonner Universitätsforum begrüßen. Die Veranstaltung bildete den Auftakt der Ringvorlesung "Europas Ende – Europas Anfang" im Sommersemester 2015, die sich unter Leitung von Prof. Dr. Frank Decker und Prof. Dr. Jürgen Rüttgers (Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie der Universität Bonn) in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Bonner Akademie der Suche nach neue Ideen für die Zukunft der Europäischen Union widmet.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 'Essener Forums'
Im Rahmen des Forschungsprojektes "Wieviel Islam gehört zu Deutschland? Integrationserfahrungen junger und alter Menschen in einer säkular geprägten Gesellschaft am Beispiel des Ruhrgebiets" fand am 27. April 2015 das 'Essener Forum' zum Thema "Bestandsaufnahme Ruhrgebiet: Zum Stand der Integration von Muslimen im Ruhrgebiet" statt.
Lehrveranstaltung zum Thema "Die 'neuen Tigerstaaten' Südostasiens: Big Player der Zukunft?"
 
Im Rahmen der Lehrveranstaltungsreihe „Die ‚Big Player‘ der neuen Weltwirtschaft“ fand am 15. April 2015 ein Seminar zum Thema „Die ‚neuen Tigerstaaten‘ Südostasiens: Big Player der Zukunft?“ statt. Für dieses Thema konnte die Bonner Akademie Prof. Dr. Rolf-Dieter Reineke, Professor für Internationales Management an der Fachhochschule Nordwestschweiz und Geschäftsführer der UMI ASIA AG, den selbstständigen Unternehmensberater Sergey Frank sowie Prof. Dr. Andreas Stoffers, ehem. Mitglied der Geschäftsleitung der Deutschen Bank Vietnam sowie ehem. Vice Chairman European Chamber of Commerce Vietnam, als Referenten gewinnen.

Mehr Argumente wagen! Wirtschaftliche Stärke und soziale Vernunft in neuer Balance
Wie kann man die Argumentationskraft von Politik, Wirtschaft und Medien für „alte“ und „neue“ Fragen stärken und in Deutschland durch gezielte Initiativen und gemeinsames Handeln aller gesellschaftlich relevanten Akteure Wachstum und soziale Gerechtigkeit erreichen? In unserer neuen Publikation stellen sich Politiker, Unternehmer, Journalisten, Gewerkschafter und Wissenschaftler dieser Frage.
Die Exkursionsteilnehmer mit Regierungsvertretern der Republik Serbien
 
Unter der Leitung von Dr. Manuel Becker haben fünf StudentInnen des Instituts für Politische Wissenschaft und Soziologie der Universität Bonn eine einwöchige Exkursion nach Belgrad unternommen. Die Fahrt fand im Rahmen des Seminars „Die politische Integration Südosteuropas. Geschichte, Bestandsaufnahme und Perspektiven“ von Prof. Bodo Hombach statt und war für die Vertiefung und Abrundung der im Seminar erlangten Kenntnisse von unschätzbarem Wert. Die Exkursionsteilnehmer führten informative Gespräche mit unterschiedlichen Partnern, die diverse Themenbereiche zu erläutern wussten.
Lehrveranstaltung zum Thema „Russland – Politische, wirtschaftliche und kulturelle Dimensionen und Perspektiven"
Die erste Lehrveranstaltung der Bonner Akademie im Jahr 2015 fand am 18. März zum Thema „Russland – Politische, wirtschaftliche und kulturelle Dimensionen und Perspektiven“ statt. Zu diesem hochaktuellen Thema referierten Dr. Hannelore Schmidt, Geschäftsführerin der ITMO Consulting Coaching Training für Osteuropa, Lars Flottrong, Director-Partner der RUSSIA CONSULTING, und Ulrich Steinert, Generalbevollmächtigter der Basalt AG.
Gerhard Schröder, Bundeskanzler a.D., während seiner Rede
Zwölf Jahre nach der Verkündigung der „Agenda 2010“ im Deutschen Bundestag warf Gerhard Schröder am 16. März 2015 in der Bonner Akademie einen Blick zurück auf Entstehung und Folgen dieses Rot-Grünen Projekts. Zugleich forderte er die deutsche Politik auf, zukünftigen Herausforderungen mit neuen Reformen zu begegnen und sprach über die Möglichkeiten einer solchen Agenda in anderen europäischen Mitgliedsstaaten.
Mit einem Auftaktworkshop erfolgte am 9. März 2015 der informelle Startschuss für das diesjährige Forschungsprojekt der Bonner Akademie „Politische Kommunikation in Zeiten neuer Informations- und Kommunikationstechnologie“. Nach einer Einführung in das Thema sowie einer Vorstellung der zentralen Forschungsfragen durch den Projektleiter, Prof. Dr. Thorsten Faas, und seinem Forschungsteam folgte eine angeregte Podiumsdiskussion, in deren Verlauf erste Fragen beantwortet und einige neue aufgeworfen wurden.
Publikation zum Forschungsprojekt "Erregungskampagnen in Politik und Wirtschaft – digitale Öffentlichkeit zwischen Candy- und Shitstorms"
Beinahe jede Woche steht ein anderes Thema oder eine andere Person im Mittelpunkt digitaler Öffentlichkeit. Meist wird massenhaft Kritik und Ablehnung durch die sozialen Netzwerke gespült, doch manche Nutzer erhalten auch große Anerkennung aus der digitalen Gesellschaft. Selbst der Duden kennt inzwischen die Eintragung "Shitstorm", dennoch folgen diese Stürme der Entrüstung im Internet kaum festgefügten Mustern.
 
Die Bonner Akademie hat im Jahr 2014 ein von Prof. Dr. Caja Thimm (Universität Bonn) und Prof. Dr. Christoph Bieber (Universität Duisburg-Essen) geleitetes Forschungsprojekt mit dem Titel "Erregungskampagnen in Politik und Wirtschaft – digitale Öffentlichkeit zwischen Candy- und Shitstorms" durchgeführt, das sich mit solchen Kommunikationsereignissen und den Reaktionsstrategien der Betroffenen auseinandergesetzt hat.
Diskussionsveranstaltung zum Thema "Chancen kann nur nutzen, wer sie sehen will – Wenn die Digitalisierung auf den demografischen Wandel trifft"

 
Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer war am 2. März 2015 zu Gast in der Bonner Akademie, um über die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt sowie auf das alltägliche Leben zu sprechen. Dabei ging sie insbesondere auf die Herausforderungen für die Politik im Zusammenhang mit einer effektiven Steuerung dieser Entwicklung ein und nannte konkrete Projekte in Rheinland-Pfalz sowie einen Vorschlag für eine länderübergreifende Koordinierung. Insgesamt 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten der gemeinsamen Einladung der Bonner Akademie und der Friedrich-Ebert-Stiftung zu der Diskussionsveranstaltung.

Auftaktworkshop zum Forschungsprojekt "Die Kirchen als Träger vorsorgender Sozialpolitik"
Zum Auftakt des Forschungsprojekts "Kirchen als Träger vorsorgender Sozialpolitik" führte die Bonner Akademie einen Workshop durch, der die Idee und die Ziele des Projektes vorstellte und in dessen Rahmen über die Rolle der Kirchen im deutschen Wohlfahrtsstaat debattiert wurde. Im Zentrum der Veranstaltung stand unter anderem die Frage, inwieweit die Sonderstellung der konfessionellen Einrichtungen angesichts der Ökonomisierung der öffentlichen Daseinsvorsorge noch haltbar ist.

Neben dem Projektmitarbeiter PD Dr. Rudolf Speth und den einzelnen Referenten nahm auch Dr. Stefan Vesper, Projektpate sowie Generalsekretär des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, an dem Workshop teil.
Christian Wulff, Bundespräsident a.D.
„Der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland.“ – Mit diesem Satz löste Bundespräsident a.D. Christian Wulff im Jahr 2010 innerhalb der deutschen Öffentlichkeit eine kontroverse und anhaltende Debatte aus. Über seine damaligen Beweggründe sowie sein heutiges Verhältnis zu dieser Aussage sprach er am 24. Februar 2015 vor über 200 Teilnehmern in der Bonner Akademie.
Gerechtigkeit - konkret!
 
Trotz umfangreicher Debatten in Politik, Wirtschaft und Medien ist der Inhalt des Begriffs "Gerechtigkeit" schwer zu fassen. Die Meinungen darüber, was im grundsätzlichen aber auch konkreten Fall "gerecht" ist, gehen weit auseinander. Wer sich dem Begriff nähert, steht vor vielen Fragen: Wie unterscheiden sich Gerechtigkeitsvorstellungen in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen? Gibt es ein spezifisch "deutsches" Gerechtigkeitsempfinden? Wie lässt sich unternehmerisches Gewinnstreben noch stärker mit dem gesellschaftlichen Gemeinwohl verbinden?

Um diese Fragen zu diskutieren, führte die Bonner Akademie vier Workshops sowie eine öffentliche Abschlussveranstaltung durch, bei denen eine Vielzahl thematischer Aspekte rund um den Begriff "Gerechtigkeit" im Fokus stand. Die Ergebnisse dieser Diskussionen haben wir nun veröffentlicht.


Diskutierten über das transatlantische Freihandelsabkommen: Prof. James D. Bindenagel (CISG), Ulrich Kelber MdB (SPD), Gunter Rieck Moncayo (Konrad-Adenauer-Stiftung), Matthias Ruch (Evonik Industries) und Isabelle Buscke (Verbraucherzentrale Bundesverband)





 
Seit Jahrzehnten wird in Fachkreisen über die Möglichkeit eines transatlantischen Freihandelsabkommens diskutiert. Nun, da ein solches mit der Transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) in greifbare Nähe zu rücken scheint, regt sich in vielen beteiligten Staaten breiter öffentlicher Widerstand gegen eine vermeintliche Aufweichung von Verbraucherschutzstandards, einen Kotau vor den Interessen der transnationalen Konzerne und die mangelnde Transparenz der Verhandlungen. Von Seiten der Befürworter wird demgegenüber vor allem auf zusätzliche Arbeitsplätze und Wohlstandsgewinne verwiesen, die durch den Abbau von Hindernissen im transatlantischen Handel entstehen sollen.

Für den sachlichen Austausch von Argumenten ist in einer überhitzten öffentlichen Debatte, die zumeist zwischen fragwürdigen Warnungen vor der ‚Invasion der Chlorhühnchen‘ einerseits und überzogenen Wachstumsversprechen andererseits oszilliert, oftmals wenig Platz. Kritiker und Befürworter des Abkommens reden vielfach mehr über- als miteinander. Daher hat das Center for International Security and Governance (CISG) an der Universität Bonn gemeinsam mit der Bonner Akademie für Forschung und Lehre Praktischer Politik (BAPP) am 23. Februar 2015 ausgewiesene Experten eingeladen, um das Thema mit der interessierten Fachöffentlichkeit aus Bonn und der Region zu diskutieren.
Prof. Bodo Hombach, Präsident der Bonner Akademie
Sie stehen vor den Kameras, die "Weisen" aus Wissenschaft oder Wirtschaft. Sie haben Daten gesammelt, Referenzen verglichen, Formeln aktiviert und alles in einer voluminösen Dokumentation zusammengetragen. Die bemüht sich auch noch um Lesbarkeit und mitvollziehbare Gliederung. - Ein großer Ratschlag und Appell an die Entscheidungsträger, im Parteienstreit nicht die Grundrechenarten zu vergessen.

In einem Gastkommentar im Handelsblatt vom 18. Februar 2015 thematisiert Prof. Bodo Hombach, Präsident der Bonner Akademie, die Problematik der Informationsbeschaffung und -überflutung, der politische Entscheidungsträger häufig gegenüberstehen.

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Auftaktveranstaltung zum Forschungsprojekt „Verwaltungspolitik in Nordrhein-Westfalen. Bilanz und Potenzial von Strukturreformen im Ländervergleich“
Mit einer Expertendiskussion startete am 29. Januar 2015 das von der Bonner Akademie ausgerichtete Forschungsprojekt „Verwaltungspolitik in Nordrhein-Westfalen. Bilanz und Potenzial von Strukturreformen im Ländervergleich“. Neben den Projektmitarbeitern nahmen auch die beiden Projektpaten Prof. Dr. Dieter Engels, Präsident des Bundesrechnungshofes a.D., und Dr. Rainer Holtschneider, Staatssekretär a.D., an der Veranstaltung teil.

 
Am 22. Januar 2015 fand im Rahmen des von der Bonner Akademie durchgeführten Forschungsprojekts „Vaterland Europa? – Europäische Identität in der Zeit der Euro-Verschuldungskrise“ eine Diskussionsrunde unter dem Titel „Testfall Ukraine. Europa und seine Werte“ statt. Es handelte sich dabei um die Abschlussveranstaltung des von Prof. Dr. Jerzy Maćków, Universität Regensburg, geleiteten Projekts. Neben dem Projektleiter nahmen Stephan Malerius, Leiter eines in den Ländern der Ostpartnerschaft der Europäischen Union laufenden EU-Projekts der Konrad-Adenauer-Stiftung, Bartosz Wieliński, Redakteur der größten polnischen Tageszeitung „Gazeta Wyborcza“, und Dr. Willi Steul, Intendant des Deutschlandradios sowie Praxisexperte des Forschungsprojekts, an der Diskussion teil.
Prof. Bodo Hombach während seiner Begrüßungsrede
Die erste von der Bonner Akademie ausgerichtete Diskussionsveranstaltung des Jahres fand am 20. Januar 2015 unter dem Titel „1990-2015: 25 Jahre deutsche Wiedervereinigung: Jetzt Verantwortung für Europa übernehmen!“ statt und lockte knapp 150 interessierte Besucher in das Bonner Universitätsforum.

Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion waren Elmar Brok, Mitglied des Europäischen Parlaments und Vorsitzender des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten, Dr.-Ing. e.h. Wolfgang Clement, Bundesminister a.D. und Ministerpräsident a.D., Alexander Marguier, stellvertretender Chefredakteur beim Magazin CICERO, und Prof. Dr. Tilman Mayer, Professor am Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie der Universität Bonn. Die Moderation übernahm Dr. Hildegard Stausberg, diplomatische Korrespondentin der Zeitung „Die WELT“.
Peter Limbourg
(Foto: © DW/M. Magunia)



 
Die Bonner Akademie hat Peter Limbourg, den Intendanten der Deutschen Welle, als neues Kuratoriumsmitglied gewonnen.

Prof. Bodo Hombach, Präsident der Bonner Akademie, zur Ernennung des neuen Mitglieds des Kuratoriums: „Als langjähriger erfahrener Journalist mit internationalem Hintergrund steigert Peter Limbourg in der Bonner Akademie die Verflechtung von Medien und Politik und stärkt zugleich die Vernetzung der BAPP am Standort Bonn. Als Intendant der Deutschen Welle leitet er ein modernes Multimediaunternehmen und arbeitet daran, die internationale Medienpräsenz Deutschlands zu stärken. Seine umfangreiche Medien- und Auslandserfahrung und journalistischen Kompetenzen machen ihn zu einer großen Bereicherung für unser Kuratorium. Es ist mir daher eine große Freude, ihn als neues Mitglied bei uns begrüßen zu dürfen!“

Mehr Informationen zum Lebenslauf von Peter Limbourg finden Sie hier.
Nebojsa Kosutic (M.), Generalkonsul der Republik Serbien
Am 17. Dezember gab der serbische Generalkonsul Nebojsa Kosutic in Professor Bodo Hombachs Seminarveranstaltung mit dem Titel „Die politische Integration Südosteuropas. Geschichte, Bestandsaufnahme und Perspektiven“ Einblicke in die politische und wirtschaftliche Lage Serbiens. Nach der Vorstellung des Gastreferenten gab Professor Bodo Hombach das Hauptthema der Sitzung bekannt: „Serbien zwischen gestern und morgen“.

Anschließend berichtete Kosutic in einem historischen Abriss über die wichtigsten Ereignisse der Geschichte Serbiens, wobei er die guten, aber teilweise auch angespannten Beziehungen zu den jeweiligen Nachbarstaaten erläuterte. Detailliert ging er darüber hinaus auf die Beziehungen zu Russland ein: Diese seien sehr eng, da Russland der größte Investor in Serbien sei. Zusätzlich sei Serbien zu 100% von russischer Energiezufuhr abhängig. Als er auf das Verhältnis zur EU zu sprechen kam, unterstrich Kosutic den Wunsch nach einer Mitgliedschaft: „Es bleibt zu hoffen, dass die EU ihre Erweiterungsmüdigkeit überwindet.“ Dieses Phänomen erklärte Prof. Hombach damit, dass sich der Kandidatenstatus meist positiver auf die Entwicklung in den jeweiligen Staaten auswirkt als die EU-Mitgliedschaft selbst: „Die EU hat begriffen, dass sie über keine Mechanismen verfügt um retardierende Entwicklungen bei Mitgliedsstaaten zu beeinflussen. Daher kommt die Erweiterungsmüdigkeit.“
Karl Lamers, ehemaliger außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
Im Rahmen der Ringvorlesung „Europas Ende – Europas Anfang“ organisierte das Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie (Prof. Dr. Jürgen Rüttgers / Prof. Dr. Frank Decker) in Kooperation mit der Bonner Akademie und der Konrad-Adenauer-Stiftung am 15. Dezember eine Diskussionsveranstaltung zu dem Thema „‘Ziemlich beste Freunde‘ – Anmerkungen zur Zukunft der deutsch-französischen Freundschaft“. Als Gastredner begrüßten die Veranstalter Karl Lamers, ehemaliger außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.
Prof. Bodo Hombach, Präsident der Bonner Akademie
"Das ist ein Skandal!" In der Politik ertönt der Satz häufig – und dann mit großer Wirkung. Aus einem Fehler wird ein Eklat in Tsunamigröße. Ursachenforschung mit einem, der zu Fall kam: Bodo Hombach.

In einem Interview mit der "Welt am Sonntag" vom 14. Dezember 2014 spricht Prof. Bodo Hombach, Präsident der Bonner Akademie, über das Wesen und die Ursprünge des Skandals.

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Diskussionsveranstaltung zum Thema "Digitalisierung und Demokratie – Chance oder Risiko?"
Am 8. Dezember fand zum Thema "Digitalisierung und Demokratie – Chance oder Risiko?" eine Diskussionsveranstaltung statt, die die Bonner Akademie in Zusammenarbeit mit der Akademie für Soziale Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung ausrichtete. Der Hauptreferent des Abends war Robert Misik, Essayist, Sachbuchautor und Videoblogger, Träger des österreichischen Staatspreises für Kulturpublizistik.
Lehrveranstaltung zum Thema „Herausforderung China – Politik, Gesellschaft, Wirtschaftk"
Am 4. Dezember fand die letzte Lehrveranstaltung der Bonner Akademie im Jahr 2014 statt. Zum Thema "Herausforderung China – Politik, Gesellschaft, Wirtschaft" referierten Dr. Oliver Corff, unabhängiger Wissenschaftler und Dolmetscher, Rudolf Scharping, Ministerpräsident a.D. und Bundesminister a.D. sowie Gründer und Geschäftsführer der RSBK GmbH, und Marc Bermann, Programmleiter Regionalschwerpunkt China der Stiftung Mercator.





 
Im Rahmen der BMBF-Wissenschaftsjahre „Digitale Gesellschaft“ (2014) und „Zukunftsstadt“ (2015) veranstaltete die Bonner Akademie am 3. Dezember in Kooperation mit dem Forum Internationale Wissenschaft und der Stadt Bonn ein Expertengespräch zu den vielfältigen Facetten einer digital vernetzten ‚Zukunftsstadt‘.

Die Keynote hielt Franz-Reinhard Habbel, Sprecher und Direktor für politische Grundsatzfragen des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB). An dem anchließenden Expertengespräch nahmen außerdem Michael Lobeck, freiberuflicher Berater für Stadtentwicklungsprozesse und Mitarbeiter des Geographischen Instituts der Universität Bonn, Simone Stein-Lücke, Initiatorin und Gründerin der IT-Modellregion Bad Godesberg „BG3000“, und der Wissenschaftsblogger Sascha Foerster teil. Die Moderation übernahm Björn Müller-Bohlen, Geschäftsführer des Ressorts Strategische Partnerschaften des Forums Internationale Wissenschaft Bonn.
CISG Colloquium: Ein Neuer Krieg gegen den Terror? Dimensionen der Herausforderung durch den 'Islamischen Staat'
Seit Wochen bestimmt die Herausforderung durch den 'Islamischen Staat' in Irak und Syrien die internationalen Schlagzeilen. In beiden Ländern sind Hunderttausende auf der Flucht, Tausende wurden vergewaltigt, verwundet und brutal ermordet.  In der nordsyrischen Stadt Kobane droht eine humanitäre Katastrophe, die verschiedene Beobachter bereits heute mit dem Massaker von Srebrenica vergleichen.

Weder der verzweifelte Wiederstand der kurdischen Milizen noch die Luftschläge der internationalen Koalition scheinen aktuell im Stande, eine solche zu verhindern. Vor diesem Hintergrund ist die Suche nach wirkungsvollen Ansatzpunkten zur wirksamen Bekämpfung des IS dringlicher denn je. Hierzu wollte ein Fachkolloquium des Center for International Security and Governance am 2. Dezember 2014 einen Beitrag leisten.
Prof. Dr. Dr. Udo Di Fabio, Richter des Bundesverfassungsgerichts a.D.
Am Montag, den 1. Dezember 2014 fand die Auftaktveranstaltung der Ringvorlesung „Europas Ende – Europas Anfang“ statt, die vom Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie (Prof. Dr. Jürgen Rüttgers / Prof. Dr. Frank Decker) in Kooperation mit der BAPP und der Konrad Adenauer-Stiftung durchgeführt wird. Eröffnet wurde die Reihe mit einem Vortrag des Bonner Staatsrechtlers Prof. Dr. Dr. Udo Di Fabio.
Diskussionsrunde "Kooperation oder Konfrontation? Das deutsch-russische Verhältnis vor neuen Herausforderungen"

 
Zu einer Diskussionsveranstaltung zur zukünftigen Entwicklung des deutsch-russischen Verhältnisses lud die Bonner Akademie am 27. November 2014 in den Bonner Universitätsclub ein. Gemeinsam mit Jewgenij Schmagin, Generalkonsul der Russischen Föderation in Bonn, Philipp Mißfelder MdB, außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, und Hubert Seipel, Journalist und Dokumentarfilmer, wurden die Möglichkeiten einer Entschärfung der aktuellen Konfrontation bei gleichzeitiger Förderung einer stärkeren Kooperation zwischen den beiden Ländern erörtert. Die Moderation der Veranstaltung übernahm Michael Krons, Leitender Redakteur bei Phoenix.
Hans-Ulrich Südbeck (M.), Leiter des Referats Westlicher Balkan im Auswärtigen Amt
 
Für seine Seminarveranstaltung „Die politische Integration Südosteuropas. Geschichte, Bestandsaufnahme und Perspektiven“ am 26. November 2014 konnte Prof. Bodo Hombach Hans-Ulrich Südbeck, Leiter des Referats Westlicher Balkan im Auswärtigen Amt, als Gastreferenten gewinnen.

Bevor er auf das Hauptthema des Seminars zu sprechen kam, welches Prof. Bodo Hombach auf „Ernste Sorgen, aber auch: Macht der Hoffnung“ festlegte, berichtete er von den wichtigsten Stationen seiner Laufbahn beim Auswärtigen Amt und gab den Studenten die Möglichkeit Fragen zu stellen.

Im Anschluss berichtete Südbeck von der Westbalkankonferenz der Bundesregierung, die am 28. August 2014 in Berlin abgehalten wurde und auf der man die Perspektiven für einen EU-Beitritt von Staaten des Westbalkans erörterte. Auf der Konferenz wurde mehrfach unterstrichen, dass bei Erfüllung der Beitrittsvoraussetzungen alle Staaten des westlichen Balkans die Möglichkeit haben werden, der Europäischen Union beizutreten. Die Aufmerksamkeit für den Westbalkan sei in letzter Zeit stark gestiegen, so Südbeck, der die Region als eine „geostrategische Priorität“ für die EU bezeichnete. Dennoch gebe es noch viele Probleme, wie etwa extreme soziale Unterschiede.

Die Projektleiter: Prof. Dr. Caja Thimm, Professorin für Medienwissenschaft und Intermedialität an der Universität Bonn, und Prof. Dr. Christoph Bieber, Welker-Stiftungsprofessor für Ethik und Politikmanagement an der Universität Duisburg-Essen


Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion
 
Zum Abschluss des Forschungsprojekts „Erregungskampagnen in Politik und Wirtschaft – digitale Öffentlichkeit zwischen Candy- und Shitstorms“ richtete die Bonner Akademie am 25. November 2014 eine Diskussionsveranstaltung mit dem Titel „Den Shitstorm gibt es nicht – Digitale Empörung in Wirtschaft und Politik“ aus.

Nach einem Grußwort von Monika Piel, ehemalige WDR-Intendantin und Projektpatin des Forschungsprojekts, und der Vorstellung der Projektergebnisse durch Constantin Härthe, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Forschungsprojekts und Stipendiat der Stiftung Mercator, diskutierten auf dem Podium Matthi Bolte, Mitglied des Landtags Nordrhein-Westfalen (Bündnis 90/Die Grünen), André Kauselmann, Pressesprecher Social Media, Investor Relations und Commercial Banking der ING-DiBa AG, Prof. Dr. Torsten Oltmanns, Partner und Global Marketing Director bei Roland Berger Strategy Consultants, und Johannes Marcus Schäfer, Marketingleiter der nexum AG. Das Schlusswort übernahm Prof. Dr. Jürgen Kluge, Unternehmensberater, Director emeritus McKinsey & Company, Aufsichtsratsvorsitzender Schmitz Cargobull AG und Projektpate der Studie.
 



Prof. Bodo Hombach, Präsident der Bonner Akademie

 
Die Globalisten schüttelten den Kopf und rieben sich die Augen. Aus der Nebelwelt Schottlands stieg ein Gespenst und hauchte Raureif auf ihre Blütenträume. Sind nicht supranationale Strukturen das Gebot des Jahrhunderts? Und nun dies: Fast die Hälfte aller Schotten wollte los von London. Sie wollten zu sich selbst, nicht mit einem „No“, sondern einem „Yes“.

Hier saßen keine soziopathischen Clans an den Lagerfeuern ihrer Sagenwelt, um sich von der Moderne abzuschotten. Die Ja-Sager in Edinburgh, Glasgow und anderswo fühlten sich als Europäer und wollten es bleiben, auch und gerade dann, wenn sich demnächst die anti-europäischen Ressentiments im britischen Parlament durchsetzen sollten. 45 Prozent der Schotten wollten offenbar ihr Verhältnis zu Staat und Politik auf neue Art definieren.


In einem Gastkommentar im Handelsblatt vom 24. November 2014 schreibt Prof. Bodo Hombach, Präsident der Bonner Akademie, über die Vereinbarkeit des Strebens nach mehr regionaler Eigenständigkeit mit dem Wunsch nach intensiverer europäischer Integration.

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Rund 200 Besucher folgten der Veranstaltung zum Thema "Gerechtigkeit"
Zu der Diskussionsrunde der Bonner Akademie „Wie gerecht hätten Sie’s denn gerne? Gerechtigkeit zwischen Wunsch und Wirklichkeit“ fanden sich am 19. November 2014 rund 200 Besucher im Bonner Universitätsforum ein. Hauptredner der Veranstaltung war Armin Laschet, stellvertretender Vorsitzender des CDU-Bundesvorstands sowie Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion und der CDU Nordrhein-Westfalen.
Rektor Fohrmann übergibt Prof. Hombach die Ernennungsurkunde zum Honorarprofessor


Prof. Dr. Jürgen Fohrmann, Rektor der Universität Bonn, Prof. Bodo Hombach, Präsident der Bonner Akademie, und Prof. Dr. Andreas Bartels, Dekan der Philosophischen Fakultät (v.l.n.r.)
Die Bonner Akademie freut sich über die Ernennung ihres Präsidenten, Bodo Hombach, zum Honorarprofessor. Die feierliche Übergabe der Ernennungsurkunde erfolgte am 18. November 2014 durch den Rektor der Universität Bonn, Prof. Dr. Jürgen Fohrmann.

Kommentar von Bodo Hombach nach seiner Ernennung zum Professor: "Es ist spannend, nach zweitem Bildungsweg und intensiven Stationen in Wirtschaft, Politik und Medienmanagement nun einen neuen Schwerpunkt auf wissenschaftliche Reflexion zu legen. Cross-over ist überall das Gebot der Stunde. - Aber ich erforsche nicht nur, warum ich was getan habe. Im Dialog mit hellwachen Bonner Studenten und Studentinnen kann ich neue Erfahrungen machen und alte weitergeben. Eine tolle Aufgabe und Herausforderung!"

Pressemeldungen:
General-Anzeiger - In Politik, Wirtschaft und Medien zu Hause
Bild-Zeitung - Gewinner: Bodo Hombach
WAZ - Bodo Hombach wird Honorarprofessor an der Uni Bonn

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Tagungsband zum "2. Deutsch-Chinesischen Akademischen Forum"
 
Am 11. und 12. Juni fand in Bonn das „2. Deutsch-Chinesische Akademische Forum“ statt, zu dem ausgewählte chinesische Wissenschaftler und Experten mit namhaften deutschen Vertretern aus Wissenschaft, Politik, Medien und Wirtschaft zusammenkamen.

Während der Tagung wurden hauptsächlich die Wechselwirkungen zwischen Staat, Gesellschaft und Wirtschaft in beiden Ländern untersucht und verglichen. Dabei stand die Frage im Mittelpunkt, wie die beiden unterschiedlichen Staaten aktiv bei der Lösung von Problemen einer globalisierten Welt zusammenarbeiten können.

Diskussionsveranstaltung über „Nationale und europäische Identität in Ost und West“



Dr. Willi Steul, Intendant des Deutschlandradios sowie Projektpate
Am 14. November 2014 fand im Großen Sitzungssaal der Philosophischen Fakultät der Universität Regensburg eine Diskussion über „Nationale und europäische Identität in Ost und West“ statt. Es handelte sich dabei um die dritte Veranstaltung des von Prof. Jerzy Maćków geleiteten Forschungsprojekts „Europäische Identität in der Zeit der Euro-Verschuldungskrise“. An der Diskussion nahmen Dr. Willi Steul, Intendant des Deutschlandradios sowie Projektpate, und Prof. Dr. Johannes Grotzky, Universität Bamberg, teil.

Im Verlauf der Veranstaltung wurden die Voraussetzungen, Inhalte und Perspektiven der Entstehung einer europäischen Identität ebenso wie die mit ihnen eng zusammenhängenden institutionellen Schwächen der Europäischen Union erörtert. Dr. Steul betonte mehrfach die Bedeutung kultureller Faktoren – wie zum Beispiel die Vielfalt der Sprachen und Bräuche sowie die verbindenden europäischen Werte- und Normenbezüge –, während die zwei anderen Teilnehmer auch politische Themen ansprachen. Im Anschluss an die Podiumsdiskussion wurde vom Moderator, Prof. Grotzky, der Dialog mit dem Publikum eröffnet, bei dem die zuvor aufgeworfenen Fragen und Probleme noch einmal intensiv debattiert wurden.
Abschlussveranstaltung des Forschungsprojekts „Globale Krisen - nationale Proteste" in Berlin
Zum Abschluss des Forschungsprojekts „Globale Krisen - nationale Proteste: Empörungsbewegungen nach dem Zusammenbruch der Finanzmärkte und die Rolle des Internets“ organisierte die Bonner Akademie in Kooperation mit dem Bundesverband Deutscher Banken am 4. November eine Diskussionsveranstaltung, in der erörtert wurde, welche Funktionen Soziale Netzwerke bei modernen Protestbewegungen einnehmen und inwieweit sie diese beeinflussen.
Lehrveranstaltung zum Thema „Perspektiven der transatlantischen Beziehungen: Weiterentwicklung eines Grundpfeilers deutscher Außenpolitik"
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Strategische Fragen der Globalisierung“ organisierte die Bonner Akademie am 28. Oktober 2014 eine Lehrveranstaltung mit dem Thema „Perspektiven der transatlantischen Beziehungen: Weiterentwicklung eines Grundpfeilers deutscher Außenpolitik“. Im Fokus des Seminares lagen die politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Verflechtungen zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten sowie die Bedeutung des transatlantischen Verhältnisses in Anbetracht aktueller globaler Krisen.
Dr. Markus Ederer, Staatssekretär des Auswärtigen Amts
 
Die Bonner Akademie begrüßte am 23. Oktober 2014 rund 200 interessierte Besucher im Bonner Universitätsforum zu einer Diskussionsrunde mit dem Thema "Das deutsch-amerikanische Verhältnis im Wandel – Renaissance oder Reform der transatlantischen Beziehungen?" Hauptredner der Veranstaltung war Dr. Markus Ederer, Staatssekretär des Auswärtigen Amts. An der anschließenden Podiumsdiskussion nahmen außerdem Bodo Hombach, der ehemalige US-Botschafter Professor James D. Bindenagel, Center for International Security and Governance der Universität Bonn, und die Fernsehjournalistin Anja Bröker teil.
Michael Martens (M.), Redakteur der FAZ und ehemaliger Korrespondent in Belgrad



Bodo Hombach (r.) und Kevin Medau (l.) während des Vortrags von Michael Martens
 
Am 22. Oktober berichtete Michael Martens, Redakteur der FAZ und ehemaliger Korrespondent in Belgrad, in Bodo Hombachs Seminarveranstaltung mit dem Titel „Die politische Integration Südosteuropas. Geschichte, Bestandsaufnahme und Perspektiven“ aus seiner Zeit in Südosteuropa.

Während seiner siebenjährigen Zeit als FAZ-Korrespondent in Belgrad konnte Michael Martens viel über die teilweise ambivalente Haltung der dortigen Bevölkerung gegenüber Russland lernen. So fand in Belgrad zum Beispiel erst eine Militärparade zu Ehren Putins und kurze Zeit später - als Protest gegen die anhaltende Diskriminierung von Homosexuellen in Russland - eine Gaypride-Parade statt. Die EU bezeichnete Martens in seinem Vortrag als den wirkungsträchtigsten und mächtigsten Akteur auf dem Balkan, welcher für viele die Rolle eines „europäischen Subkontinents“ einnehme.

Bei der anschließenden Diskussion stand die Frage im Mittelpunkt, wie sich der EU-Mitgliedsstatus auf Länder in Südosteuropa auswirke. „Der Kandidatenstatus eines Landes ist oft stabilisierender als der Mitgliedsstatus selbst“, so Bodo Hombachs Meinung zu diesem Thema, der viele retardierende Momente bei südosteuropäischen Mitgliedsstaaten feststellte, wie etwa eine „Putinisierung der Medienlandschaft“.
Prof. Dr. Nike Wagner
(Foto: © Monika Nonnenmacher)


 
Prof. Dr. Nike Wagner, Intendantin und Geschäftsführerin des Beethovenfestes Bonn, verstärkt zukünftig das Kuratorium der Bonner Akademie.

Bodo Hombach, Präsident der Bonner Akademie, zur Ernennung des neuen Mitglieds des Kuratoriums: "Als Kulturwissenschaftlerin, Publizistin und Dramaturgin beweist Nike Wagner ihre vielseitigen Kompetenzen. Durch die Mitarbeit an diversen Symposien und Kolloquien hat sie darüber hinaus internationale Erfahrungen gesammelt. Gleichzeitig ist sie eine starke Stimme Bonns. Es ist mir eine große Freude, Nike Wagner als neues Kuratoriumsmitglied bei uns begrüßen zu dürfen!"

Mehr Informationen zum Lebenslauf von Nike Wagner finden Sie hier.
Michael Roth, Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt
Die Bonner Akademie lud am 30. September 2014 zu einer Diskussionsveranstaltung ein, welche sich mit der politischen Handlungsfähigkeit Europas auseinandersetzte und rund 120 interessierte Zuhörer in das Bonner Universitätsforum lockte. Hauptredner des Abends war Michael Roth, Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt. Mit ihm diskutierten Dr. Hans-Dieter Heumann, Botschafter und Präsident der Bundesakademie für Sicherheitspolitik, sowie Prof James D. Bindenagel, ehemaliger US-Botschafter und Professor am Center for International Security and Governance der Universität Bonn.
Lehrveranstaltung zum Thema „Europas Handlungsfähigkeit vor neuen Herausforderungen: die zukünftige Rolle in der Weltgemeinschaft"
Mit dem Seminar "Europas Handlungsfähigkeit vor neuen Herausforderungen: die zukünftige Rolle in der Weltgemeinschaft" startete am 17. September die aktuelle Veranstaltungsreihe der Bonner Akademie zum Thema "Strategische Fragen der Globalisierung". Dabei ging es vor allem darum, strategische Antworten auf die Herausforderungen der Globalisierung für Deutschland und Europa zu geben. In diesem Zusammenhang stellte sich die Frage, welchen Kurs Europa gegenüber anderen Staaten und Bündnissen einschlagen werde und wie es sich zukünftig politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich in einer multipolaren Welt positionieren will.
Dr. Ing. e.h. Hartmut Mehdorn, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH
Die Bonner Akademie begrüßte am 10. September 2014 rund 180 interessierte Zuhörer im Bonner Universitätsforum zu einer Diskussionsrunde, die in Kooperation mit der Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg durchgeführt wurde. „Planlos, endlos, sinnlos? Großprojekte in der Akzeptanzkrise“ lautete das Thema des Abends. Hauptredner der Veranstaltung war Hartmut Mehdorn, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH.
Ausgabe September 2014: "Europa! Aber wie?"
Die Ausgabe September 2014 der Bonner Perspektiven setzt sich vor dem Hintergrund der vergangenen Europawahl mit der zukünftigen Entwicklung der Europäischen Union auseinander: Wie verschieben sich kurz- und langfristig die Machtverhältnisse innerhalb der EU? Wie wirkt sich das Erstarken der Euro-Skeptiker auf die Politik aus? Sind die Grenzen der politischen und geografischen Erweiterung langsam erreicht? Wie wird die Arbeit der EU innerhalb und außerhalb ihrer Mitgliedsstaaten wahrgenommen?

Mit Beiträgen von: Kurt Beck, James D. Bindenagel, Wolfgang Clement, Prof. Dr. Frank Decker, Prof. Dr. Dominik Geppert, Prof. Manfred Güllner, Dr. Florian Hartleb, Dr. Hans-Dieter Heumann, Daniela Kietz, Prof. Dr. Jerzy Mackow, Alfred Merta, Philipp Mißfelder, Karl Reichmuth und Dr. Jürgen Rüttgers
Bodo Hombach, Präsident der Bonner Akademie
Man kann der Meinung sein, massenhaftes Fördern und Verfeuern kostbarer Bodenschätze sei Raub an den Chancen künftiger Generationen. Man kann die Überzeugung vertreten, die Bewohner des Raumschiffs "Erde" sollten überhaupt nur gebrauchen, was sich erneuern lässt und verbrauchen, was von außen (z. B. Sonne) angeliefert wird.

Was aber, wenn andere das anders sehen, nicht weil sie dümmer sind, rücksichtslos oder kurzsichtig, sondern weil sie andere Akzente setzen.



In einem Gastkommentar im Handelsblatt vom 2. September schreibt Bodo Hombach, Präsident der Bonner Akademie, über die unterschiedlichen Sichtweisen zum Thema "Fracking".

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Neue Broschüre der Bonner Akademie
Die Bonner Akademie präsentiert ihre bisherige Arbeit in einer neuen Broschüre. Darin enthalten sind eine Reihe von Momentaufnahmen während unserer öffentlichen Veranstaltungen, im Rahmen von Expertenworkshops oder von unseren Lehrveranstaltungen. Außerdem stellen wir den Aufbau und die Struktur der Akademie, unsere Forschungsprojekte sowie unser Publikationsangebot vor. Im Zentrum steht dabei stets der Dialog, der auf allen Ebenen stattfindet: zwischen Praktikern und Wissenschaftlern, zwischen Politik, Medien und Wirtschaft.
Hans-Ulrich Südbeck (M.), Leiter des Referats Westlicher Balkan im Auswärtigen Amt

 
Am Mittwoch, dem 9. Juli sprach Hans-Ulrich Südbeck, Leiter des Referats Westlicher Balkan im Auswärtigen Amt, in der Seminarveranstaltung von Bodo Hombach. Er gab den Studierenden interessante Einblicke in seine Tätigkeit für den Auswärtigen Dienst der Bundesrepublik Deutschland.

Südbeck begann seinen Vortrag mit einem kurzen Überblick über seine Vita sowie zu Chancen und Grenzen der diplomatischen Karriere im Auswärtigen Amt. Sodann legte er eine luzide Analyse der deutschen und europäischen Politik gegenüber den Staaten des Balkans vor. Das Panorama erstreckte sich dabei von Kroatien über Serbien und das Kosvo bis hin zur Problematik von Bosnien-Herzegowina.

Bodo Hombach ergänzte Südbecks Ausführungen durch seine eigenen Erfahrungen als ehemaliger EU-Sonderkoordinator für den Stabilitätspakt in Südosteuropa und Medienunternehmer in der Region. Die Studierenden stellten in der Diskussion Fragen zu den einzelnen politischen Konflikten auf dem Balkan und zeigten sich ebenso interessiert an der diplomatischen Laufbahn.

Zum Schluss waren sich alle Beteiligten einig, dass die EU die Länder des Balkans nicht vergessen dürfe und gut daran täte, sich um die sozialen und politischen Konflikte in ihrem "Vorgarten" zu kümmern - nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Tatsache, dass es gerade diese Region war, in der vor genau 100 Jahren der Erste Weltkrieg ausbrach.
Lehrveranstaltung zum Thema „Individuelles Reputations- und Präsentationsmanagement im internationalen Kontext"
Zum Abschluss der Veranstaltungsreihe "Führung, Verhandlung und Kommunikation auf
internationaler Ebene" widmete sich am 25. Juni 2014 ein Seminar zum Thema "Individuelles Reputations- und Präsentationsmanagement
im internationalen Kontext" den Möglichkeiten und Handlungsoptionen zum Aufbau, zur Erhaltung und zur Verbesserung der persönlichen Reputation. Dazu referierte mit Dr. Kerstin Hoffmann eine der führenden PR-Beratinnen und Kommunikationsexpertinnen in Deutschland.
Publikationen zum Forschungsprojekt "Demokratiereform"
Prof. Dr. Frank Decker von der Universität Bonn und sein Forschungsteam haben sich im Rahmen eines 2012 begonnenen BAPP-Forschungsprojekts Gedanken zur Reformierbarkeit und zur Weiterentwicklung der Demokratie gemacht.

Herausgekommen sind dabei zwei Publikationen: neben einer umfangreichen und detaillierten Analyse der Situation rund um das Thema „Demokratie“ entstand zusätzlich noch eine Agenda, die anhand von insgesamt zehn Thesen Vorschläge für eine mögliche Demokratiereform macht.

Gruppenfoto mit den deutschen und chinesischen Teilnehmern


Botschafter Dr. Hans-Dieter Heumann, Sun Hui, Bodo Hombach und Wang Limin (v.l.n.r.)
Am 11. und 12. Juni fand das zweite Deutsch-Chinesische Akademische Forum statt, das die Bonner Akademie in enger Kooperation mit der Chinese Academy of Social Science (CASS), der höchsten chinesischen Wissenschaftseinrichtung für Sozialwissenschaften, jährlich ausrichtet. Nach der ersten gemeinsamen Veranstaltung im vergangenen Jahr in China, trafen sich in diesem Jahr in Bonn 15 ausgewählte chinesische Wissenschaftler und Experten mit 15 deutschen Vertretern aus Wissenschaft, Politik, Medien und Wirtschaft. So reisten unter anderen die beiden Stellvertretenden Chefredakteure der CASS-SSCP, Sun Hui und Wang Limin, nach Deutschland. Für die deutsche Delegation konnte die Bonner Akademie neben renommierten Wissenschaftlern weitere hochkarätige Teilnehmer wie den Präsidenten der Bundesakademie für Sicherheitspolitik, Botschafter Dr. Hans-Dieter Heumann, Rudolf Scharping, Bundesminister a.D. sowie Ministerpräsident a.D., Dr. Jürgen Rüttgers, Bundesminister a.D. und Ministerpräsident a.D., oder Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, gewinnen.
Philipp Mißfelder, Dr. Srgjan Kerim und Bodo Hombach (v.l.n.r.)




 
Im Rahmen seines Seminars an der Universität Bonn begrüßte Bodo Hombach am 4. Juni Dr. Srgjan Kerim (früherer mazedonischer Botschafter in Deutschland, in der Schweiz und Liechtenstein, mazedonischer Außenminister und Botschafter bei den Vereinten Nationen in New York) und Philipp Mißfelder (außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion und Bundesvorsitzender der Jungen Union) als Gastreferenten.

Dr. Srgjan Kerim skizzierte zunächst die historische Dimension der Entwicklungen auf dem Balkan von den Kriegen der neunziger Jahre bis heute. Er sieht selbstverständlich die zahlreichen Probleme, die die Staaten zu lösen haben, stellt aber klar, dass die Perspektive des Balkans ganz klar in Richtung Europa gehe. Beide Seiten - Europa und die Balkanstaaten - würden von einem Beitritt profitieren, zumal die Bevölkerung auf dem Balkan stark pro-europäisch eingestellt sei.

Philipp Mißfelder betonte die Bedeutung eines möglichen EU-Beitritts der Balkanstaaten für beide Seiten: Wirtschaftlich würden sowohl die möglichen neuen als auch die alten EU-Mitglieder profitieren. Insbesondere Deutschland sei auf Zuwanderer angewiesen und attraktiv für Fachkräfte aus dem Balkan. Allerdings dürfe diese Migration nicht zulasten der Balkanstaaten gehen. Auch hier werden gut ausgebildete junge Menschen dringend benötigt, ein "Brain-Drain" sei zu verhindern.
Prof. Dr. Marie-Janine Calic, LMU München

 
Am 22. Mai sprach Frau Prof. Dr. Marie-Janine Calic von der LMU München im Seminar von Bodo Hombach. Prof. Calic vereint als Inhaberin eines Lehrstuhls zur Geschichte Südosteuropas und als politische Beraterin eine einzigartige Expertise in Theorie und Praxis zur politischen Integration des westlichen Balkans.

Ausgehend von einer strukturellen Analyse des Balkan-Raums und der Frage, welche Interessen die EU leiten, sich auf dem Balkan zu engagieren, unternahm sie eine profunde Analyse zum Aufbau der Demokratie, zum Zustand verschiedener Institutionen und zu sozialen Indikatoren.

Dabei wurde vor allem die Unterschiedlichkeit der Entwicklungen deutlich: Kroatien, mittlerweile EU-Mitglied, steht in den verschiedenen Ramkings sehr gut da, während das Kosovo und auch Bosnien und Herzegowina als Sorgenkinder identifiziert werden konnten. In der engagierten Diskussion mit den Teilnehmern wurde eine insgesamt verhalten positive Bilanz der Entwicklungen auf dem westlichen Balkan gezogen - vor dem Hintergrund der noch nicht so lange zurück liegenden Verhältnisse des Bürgerkriegs. Prof. Calic schloss mit einem Plädoyer, dass der Balkan auf der europäischen Agenda angesichts anderer drängender Problemlagen nicht ganz in Vergessenheit geraten sollte.
Podiumsdiskussion mit Kurt Beck, Jordi Pujol, Dr. Hildegard Stausberg (v.l.n.r.)


 
Die stetige Erweiterung der Europäischen Union in den letzten 20 Jahren führte zu einer immer weitreichenderen Verlagerung von Kompetenzen nach Brüssel. Durch diese Verschiebung wurde in einigen Mitgliedsstaaten die Angst vor dem Verlust nationaler und regionaler Identität geweckt. In Katalonien, Schottland und anderen Regionen des Kontinents entstanden Bewegungen, deren Forderungen von mehr Autonomie bis hin zu klaren Unabhängigkeitsbestrebungen reichen. Gleichzeitig ist in vielen EU-Mitgliedsstaaten der Aufstieg populistischer Parteien mit starkem anti-europäischen Kern zu beobachten. Sind solche Tendenzen eine Gefahr für das europäische Projekt oder vielleicht auch eine Chance?




 
Über diese Frage und über die politischen Motive, die inhaltliche Ausrichtung und die Perspektiven der unterschiedlichen Bewegungen wurde am 21. Mai 2014 in der Bonner Akademie unter dem Titel „Dimensionen der europäischen Integration – zwischen Separatismus, Populismus und Regionalismus“ öffentlich diskutiert. Nach einer thematischen Einführung durch Bodo Hombach, Präsident der Bonner Akademie, und einem Impulsvortrag des ehemaligen katalanischen Ministerpräsidenten Jordi Pujol diskutierten unter der Moderation von Dr. Hildegard Stausberg, Ministerpräsident a. D. Kurt Beck und der finnische Sozialwissenschaftler Dr. Vesa Vares vor rund 150 Zuhörern.






 
Die Bonner Akademie führt ihre Aktivitäten im Bereich Internationale Beziehungen in einem eigenen Forschungsbereich zusammen. Die derzeit bestehenden Tätigkeitsbereiche - das Deutsch-Chinesische Akademische Forum, das Transatlantische Forum und die Forschungsarbeit zur Europäischen Integration - werden gebündelt und noch weiter vertieft. Gleichzeitig mit der Bündelung setzt die Akademie in diesem Forschungsbereich einen neuen thematischen Schwerpunkt: „Strategische Fragen der Globalisierung: Die Handlungsfähigkeit Europas und Deutschlands“.

Die Handlungsfähigkeit Europas und Deutschlands besteht darin, strategische Antworten auf die Herausforderungen der Globalisierung zu geben. Der Umgang mit der Finanzkrise, die globalen Probleme wie Terrorismus, Verbreitung von Massenvernichtungswaffen, Cybersicherheit oder Organisierte Kriminalität sowie die Kräfteverschiebung in einer multipolaren Welt belegen die Relevanz des Themas. Nicht zuletzt die aktuelle Ukraine-Krise zeigt die weiterhin hohe Bedeutung von Fragen der internationalen Sicherheit und deren Folgen für die europäische Handlungsfähigkeit. Ferner hat auch die neue Bundesregierung jüngst bekräftigt, dass sie international mehr Verantwortung übernehmen will, vor allem in der gemeinsamen europäischen Außen- und Sicherheitspolitik.


Leiter des neuen Forschungsbereichs: Botschafter Dr. Hans-Dieter Heumann, Präsident der Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BAKS)
Der neue Forschungsbereich wird von Botschafter Dr. Hans-Dieter Heumann, Präsident der Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BAKS), in enger Abstimmung mit dem Präsidium, dem Kuratorium und den wissenschaftlichen Leitern der Bonner Akademie umgesetzt. Durch seine Funktion als Präsident der BAKS verfügt Botschafter Dr. Heumann über ein breites Netzwerk und hervorragende Kontakte im außenpolitischen Bereich. Die Herausforderungen der multipolaren Welt hat er als Diplomat in Washington, Moskau und Paris und in den Planungsstäben von Auswärtigem Amt und Bundesministerium der Verteidigung kennengelernt. Botschafter Dr. Heumanns Lehrtätigkeit unter anderem an der Georgetown University in Washington, D.C. und an der Universität Bonn sowie seine zahlreichen Veröffentlichungen belegen zudem seine Erfahrung in der Wissenschaft.


Bodo Hombach (l.), Präsident der BAPP, und Hans-Dietrich Genscher (r.), ehemaliger Außenminister und Kuratoriumsmitglied der Bonner Akademie

 
"Die Einrichtung des neuen Forschungsbereichs ist eine Weiterentwicklung innerhalb der Bonner Akademie und gleichzeitig ein wichtiger Beitrag zur Verknüpfung von der Erforschung der Internationalen Beziehungen: selten zuvor arbeiteten Theorie und Praxis auf diesem Feld so eng zusammen", so Bodo Hombach, Präsident der BAPP. Hans-Dietrich Genscher, ehemaliger Außenminister und Kuratoriumsmitglied der Bonner Akademie: "Innerhalb der letzten 25 Jahre hat sich die weltpolitische Gewichtung massiv verschoben: aus einer bipolaren Weltordnung wurde nach Ende des Kalten Krieges eine multipolare. Die Folgen dieser Verschiebung sind umfassend für die Außen- und Sicherheitspolitik und müssen genau erforscht werden. Hier knüpft der - aus meiner Sicht extrem wichtige - neue Forschungsbereich der BAPP an."
Lehrveranstaltung zum Thema „Internationales Führen, Verhandeln und Kommunizieren – Voraussetzungen, Problemfelder und Lösungsstrategien"
Am 14. Mai 2014 begrüßte die Bonner Akademie erneut Führungskräfte aus Unternehmen, Mitglieder der BAPP sowie Doktoranden und Mitarbeiter der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu einer Lehrveranstaltung zum Thema "Internationales Führen, Verhandeln und Kommunizieren – Voraussetzungen, Problemfelder und Lösungsstrategien". Im Fokus der Veranstaltung standen dabei hauptsächlich die Herausstellung der kultur- und landesspezifischen Unterschiede und die damit zusammenhängenden Schwierigkeiten auf internationaler Ebene sowie die Erarbeitung verschiedener Lösungsstrategien.
Tom Buhrow
Tom Buhrow, Intendant des Westdeutschen Rundfunks, verstärkt zukünftig das Kuratorium der Bonner Akademie.

Bodo Hombach, Präsident der Bonner Akademie, zur Ernennung des neuen Mitgliedes des Kuratoriums: "Tom Buhrow war jahrelang das Gesicht der "Tagesthemen", berichtete als Korrespondent aus Washington sowie Paris, und ist mittlerweile Intendant der größten Sendeanstalt der ARD - und somit einer der wichtigsten Entscheidungsträger in der Medienlandschaft. Er verstärkt durch seine Erfahrungen und Kompetenzen die Vernetzung von Medien, Politik und Wirtschaft der Bonner Akademie als auch besonders den transatlantischen Dialog. Ein herzliches Willkommen, Tom Buhrow!"

Mehr Informationen zum Lebenslauf von Tom Buhrow finden Sie hier.
Publikation zum Forschungsprojekt "Die Zukunft des Sozialstaats: Chancen, Barrieren und Perspektiven neuer Formen der Kooperation"
 
Das Projekt „Die Zukunft des Sozialstaats: Chancen, Barrieren und Perspektiven neuer Formen der Kooperation“ wurde gemeinsam von der Bonner Akademie für Forschung und Lehre praktischer Politik und dem Progressiven Zentrum von Januar 2013 bis Februar 2014 durchgeführt.

Das 12-köpfige Team, bestehend aus Experten aus Forschung und politischer Praxis, hatte sich zum Ziel genommen, aufbauend auf bisherige Studien zum Sozialstaat, die Potentiale einer vorsorgenden Sozialpolitik im Allgemeinen und vor allem bezogen auf die Sozialversicherungen genauer zu untersuchen sowie in Anbetracht eines limitierten finanziellen Spielraums konkrete Handlungsoptionen für die Weiterentwicklung vorsorgender Sozialpolitik zu erarbeiten.
Dr. Thomas Brey (M.), dpa-Korrespondent in Belgrad für die Länder des ehemaligen Jugoslawien




Teilnehmer des Seminars von Bodo Hombach
 
Dr. Thomas Brey, dpa-Korrespondent in Belgrad für die Länder des ehemaligen Jugoslawien, und seit dreißig Jahren Berichterstatter aus der Region, war zu Gast in der Auftaktveranstaltung im Seminar von Bodo Hombach.

Brey entwarf ein Panorama der verschiedenen Krisenherde in der Balkan-Region von dem nach wie vor ungelösten Kosovo-Konflikt über die sich gegenseitig hemmenden Landesteile in Bosnien-Herzegowina bis hin zu den geschichtspolitischen Scharmützeln zwischen Mazedonien und Griechenland, die er sämtlich als so genannte „frozen conflicts“ einstufte, die wie im Fall der Krim-Krise jederzeit ausbrechen könnten.

Er sensibilisierte dafür, dass es sich beim Balkan um den „Vorgarten Europas“ handele und die politisch Verantwortlichen gut daran täten, dieser Region mehr Beachtung zu schenken. Brey übte scharfe Kritik an den nicht vorhandenen Konzepten der internationalen Gemeinschaft und diagnostizierte auch ein mangelndes Interesse, sich in die komplexen Zusammenhänge der Balkanländer einzuarbeiten. Bodo Hombach ergänzte Breys Befunde durch Einblicke in seine frühere Tätigkeit als EU-Sonderkoordinator für den Stabilitätspakt Südosteuropa.
Dr. Christoph Konrad, Bodo Hombach, Dr. Jürgen Rüttgers und Axel Voss (v.l.n.r.)
 
Bodo Hombach wurde am Freitag, den 28. März 2014, der Orden Mérite Européen in Silber verliehen. Die Auszeichnung würdigt die Verdienste um Europa des ehemaligen Bundeskanzleramtsministers und EU-Sonderkoordinators des Stabilitätspakts für Südosteuropa in Brüssel. Die Verleihung fand in der Bundesstiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus in Rhöndorf statt. Die Festansprache und Laudatio hielt der ehemalige Bundesminister und Ministerpräsident, Dr. Jürgen Rüttgers. Der Orden wurde verliehen durch Dr. Christoph Konrad und Dr. Dr. h.c. Peter Spary, Präsident und Vizepräsident des Freundes- und Förderkreises Deutschland der Stiftung "Mérite Européen".

Artikel zur Auszeichnung von Bodo Hombach im Handelsblatt
US-Botschafter John B. Emerson (l.) und Bodo Hombach (r.)

Bodo Hombach (3. v. l.) neben Botschafter John B. Emerson (4. v. l.) und weiteren Gästen aus Wirtschaft, Politik, Medien und Kultur
Die Bonner Akademie begrüßte am 25. März 2014 den amerikanischen Botschafter in Deutschland, John B. Emerson, zu einem Abendessen in kleinem Kreis mit anschließender Diskussion. Mit Meinungsführern aus Wirtschaft, Politik, Medien und Kultur wurden aktuelle Themen des transatlantischen Verhältnisses erörtert. Botschafter Emerson bezog dabei zu gegenwärtigen, durchaus spannungsgeladenen Themen, wie beispielsweise die NSA-Affäre oder das Freihandelsabkommen, aber auch zu grundsätzlichen Punkten offen und selbstreflektiert Stellung.

Die Veranstaltung fand im Rahmen der Gesprächsreihe "Across the Atlantic: Aktuelle Themen im transatlantischen Verhältnis", die von der Bonner Akademie in Kooperation mit dem US-Generalkonsulat Düsseldorf organisiert wird, statt. Die Gespräche, die regelmäßig in einem ausgewählten Kreis stattfinden, bieten Gelegenheit zu einem Meinungsaustausch über aktuelle transatlantische Themen mit ausgewiesenen Experten.
Lehrveranstaltung zum Thema „Ziele, Strategien und Legitimität von Interessenvertretung und Lobbyarbeit auf internationaler Ebene"
 
Zum Auftakt der Veranstaltungsreihe „Führung, Verhandlung und Kommunikation auf internationaler Ebene“ begrüßte die Bonner Akademie am 19. März 2014 Führungskräfte aus Unternehmen, Mitglieder der Bonner Akademie sowie Doktoranden und Mitarbeiter der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität. Die Lehrveranstaltung mit dem Titel „Ziele, Strategien und Legitimität von Interessenvertretung und Lobbyarbeit auf internationaler Ebene“ beschäftigte sich mit Formen, Instrumenten und Strukturen des Lobbyismus, aber auch mit Gefahren und Grenzen der politischen Einflussnahme.
Auf dem Podium: Prof. Dr. Frank Decker, Michael Krons, Christian Lindner und Prof. Dr. Klaus Gretschmann (v.l.n.r.)
Die Wahlbeteiligung für das Europäische Parlament ist im Vergleich zu nationalen Wahlen in Deutschland am niedrigsten. Liegt dies an dem bürokratischen Apparat des Elitenprojekts, der mit Fragen um die Normierung von Gurken und die Abschaffung von Glühbirnen auf das Unverständnis der Bevölkerung stößt? Kann mehr Bürgerbeteiligung auch mehr Bürgernähe schaffen, sodass der Erfolg der Europäischen Integration auch für seine Bürger unmittelbar spürbar wird?

Wie die Europäische Union ihre Bürger als aktiv Partizipierende mit auf den Weg in die Zukunft nehmen kann, wurde bei der Veranstaltung der Bonner Akademie für die Lehre und Forschung praktischer Politik in Kooperation mit der IHK Bonn/Rhein-Sieg am 18. März 2014 im Posttower der Deutschen Post/DHL AG zum Thema „Mehr Demokratie für Europa? Die EU zwischen Bürokratisierung und Bürgernähe“ erörtert.

Dr. Rainer Wend, Leiter des Zentralbereichs Politik und Regulierungsmanagement der deutschen Post/DHL eröffnete den Abend und unterstrich die herausragende Bedeutung Europas für Unternehmen im Rahmen ihrer internationalen Verflechtung. Diskutanten waren unter der Moderation von Michael Krons, leitender Redakteur bei Phoenix, Christian Lindner MdL, Bundesvorsitzender der FDP und Fraktionsvorsitzender der FDP NRW, Prof. Dr. Frank Decker, Universität Bonn, und Prof. Dr. Klaus Gretschmann, Generaldirektor im Ministerrat der EU i.e.R.
Publikation zum Forschungsprojekt "China im Spiegel der deutschen Gesellschaft"
 
Die Untersuchungen der Forschungsgruppe "China im Spiegel der deutschen Gesellschaft. Images, Einstellungen und Erwartungen in Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur" hatten die Sichtbarmachung von Bildern und Stereotypen über China in der deutschen Medienöffentlichkeit und ausgewählten Bevölkerungsgruppen zum Ziel. Dabei wurden medien- und rezeptionsanalytische Ansätze kombiniert. Im Zentrum standen daher die inhaltliche Auswertung von deutschen Printmedien sowie die Durchführung von Interviews mit ausgewählten Personen aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Kultur.

Den Vorsitz der Forschungsgruppe hatte Prof. Dr. Caja Thimm, Medienwissenschaftlerin an der Universität Bonn, inne. Sie koordinierte die Forschungsarbeit in enger Abstimmung mit den Praxis-Experten Philipp Mißfelder, Bundesvorsitzender der Jungen Union, Präsidiumsmitglied der CDU und außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, und Hans-Ulrich Klose, Stellv. Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses für die SPD im Bundestag.
Abschlussveranstaltung des Forschungsprojekts „Die  Zukunft des Sozialstaats“
Am 6. März 2014 luden die Bonner Akademie und das Progressive Zentrum zur Abschlussveranstaltung „Vorsorgende Sozialpolitik: Die Sozialversicherungen als Bremser oder Hoffnungsträger“ des im Januar 2013 begonnenen Forschungsprojekts „Die Zukunft des Sozialstaats“ in Bonn ein. Projektleiter Prof. Dr. Wolfgang Schroeder (Staatssekretär a.D. und Professor an der Universität Kassel) stellte die Forschungsergebnisse vor, die im Anschluss von Jürgen Goecke (Geschäftsführer Beteiligungsmanagement SGB II, Zentrale der Bundesagentur für Arbeit), Michael Weller (Leiter Politik, GKV-Spitzenverband) und Thomas Keck (Erster Direktor, Deutsche Rentenversicherung Westfalen) kommentiert und mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft diskutiert wurden. Moderiert wurde die Veranstaltung von Dominic Schwickert, Geschäftsführer des Progressiven Zentrums. 
Publikation zur Studie "#Gehwählen - Der Bundestagswahlkampf 2013 auf Twitter"
Unter dem Titel "#Gehwählen - Der Bundestagswahlkampf 2013 auf Twitter" untersuchten Prof. Dr. Caja Thimm, Mario Anastasiadis, Tobias Bürger und Jessica Einspänner die Rolle des Mikrobloggingdienstes Twitter im Bundestagswahlkampf 2013. Im Zentrum stand die Analyse von Hashtags und ausgewählten Twitter Profilen, wie zum Beispiel von Peter Altmaier und Renate Künast.
 
Sie kommen zu dem Ergebnis, dass Twitter bereits heute als Diskurs- und Argumentationswerkzeug des Digitalen fungiere und somit als eine Erweiterung des politischen Kommunikationsrepertoires gelten könne. Es stehe zu erwarten, dass in Zukunft mehr Politiker den Mikrobloggingdienst nutzen werden und die Mediatisierung der Politik weiter voranschreitet.
Fallstudie "Energiewende konkret"
Im Rahmen des Forschungsprojektes „Großprojekte als unternehmerische und politische Herausforderung“ beschäftigte sich die Bonner Akademie in enger Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung mit dem konkreten Fallbeispiel des aufgrund örtlicher Proteste zurückgezogenen Projekts "Pumpspeicherkraftwerk Rur". Im Zentrum stand die Frage, welchen kommunalen Herausforderungen man bei der Umsetzung von Großprojekten im Rahmen der Energiewende gegenübersteht. 
 
Die Leitung der Forschungsgruppe hatten Prof. Dr. Volker Kronenberg und Christoph Weckenbrock, Universität Bonn, übernommen. Die Publikation entstand unter besonderer Mitarbeit von Dr. Manuel Becker, Stefan Brüggemann, Jonas Fehres und Nils Kleine.

Die Publikation ist auf der Seite der Konrad-Adenauer-Stiftung bestellbar.
Auftaktveranstaltung des Forschungsprojekts „Globale Krisen - nationale Proteste"
Zum Auftakt des Forschungsprojekts „Globale Krisen - nationale Proteste: Empörungsbewegungen nach dem Zusammenbruch der Finanzmärkte und die Rolle des Internets“ fand am 25. Februar eine Diskussionsrunde statt, in der Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen früheren und aktuellen Protestbewegungen erörtert wurden. Als Diskutanten waren Vertreter verschiedener Bewegungen eingeladen, die aus ihrem jeweiligen Erfahrungsschatz berichteten. Die Veranstaltung begann mit einer Begrüßung durch Bodo Hombach, Präsident der Bonner Akademie. Die beiden Forschungsprojektleiterinnen, Prof. Dr. Marianne Kneuer und Dr. Saskia Richter von der Universität Hildesheim, übernahmen die Einführung in das Forschungsprojekt beziehungsweise die Moderation der Diskussion.
Roland Koch, Vorstandsvorsitzender der Bilfinger SE und Ministerpräsident a.D.
Immer wieder werden Großprojekte kontrovers diskutiert und geraten in den Fokus der Medien – egal ob es sich um Stuttgart 21, den Berliner Flughafen BER oder das Bonner World Conference Center handelt. Zum Abschluss eines Forschungsprojektes veranstaltete die Bonner Akademie in Kooperation mit der KommunalAkademie der Konrad-Adenauer-Stiftung am 17.02.2014 im Bonner Universitätsforum eine Diskussionsrunde zum Thema  „Großprojekte in Politik und Wirtschaft – wie wird aus ‚gut gemeint‘ auch ‚gut gemacht‘?“.

Nach einer Begrüßung durch den Präsidenten der Bonner Akademie, Bodo Hombach, stellten die beiden wissenschaftlichen Leiter, Prof. Dr. Hans Jörg Hennecke, Universität Rostock, und Prof. Dr. Volker Kronenberg, Universität Bonn, das Forschungsprojekt „Großprojekte in Politik und Wirtschaft als unternehmerische und politische Herausforderung“ vor. Roland Koch, Ministerpräsident a.D. und Vorstandsvorsitzender der Bilfinger SE, schilderte in seinem Vortrag anschaulich seine Erfahrungen und Ansichten zum Thema Großprojekte. Anschließend diskutierte er mit Reiner Priggen, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90 / Die Grünen im nordrhein-westfälischen Landtag, und Gabor Steingart, Herausgeber des Handelsblatts. Der Chefredakteur des Bonner Generalanzeigers, Andreas Tyrock, moderierte die Diskussion.

Publikation zum Forschungsprojekt "Großprojekte als unternehmerische und politische Herausforderung"
Unter dem Titel „Großprojekte als unternehmerische und politische Herausforderung“ führte die Bonner Akademie gemeinsam mit Experten aus dem Bereich Politik, Wissenschaft und Wirtschaft ein mehrdimensionales Forschungsprojekt durch. Den Vorsitz der Forschungsgruppe hatten Prof. Dr. Hans Jörg Hennecke, Universität Rostock, und Prof. Dr. Volker Kronenberg, Universität Bonn. Eine der wesentlichen Leitfragen lautete, wie in Deutschland noch Großprojekte umgesetzt werden können, da mittlerweile fast jedes größere Vorhaben auf Widerstand oder Ablehnung stößt.
von Moritz Küpper und Tilman Mayer


"Können nichts, aber reden überall mit." - Das ist der Eindruck von Generalisten in Deutschland:
Wir respektieren den Experten, aber vergessen dabei die Generalisten. Egal ob als Hausmeister oder Bundeskanzlerin, egal ob am Bundesverfassungsgericht oder in der Hausarzt-Praxis, egal ob im Vorstand eines Dax-Unternehmens oder in einer Gewerkschaftszentrale: Ohne Generalisten würde unsere Gesellschaft nicht funktionieren. Und verschärft durch die Globalisierung und Vernetzung unserer heutigen Zeit, ist der Generalist nicht nur ein Thema der Gegenwart, sondern der Zukunft unserer Gesellschaft. Eine Spurensuche.

Passend zum Veranstaltungsthema vom 21. Januar 2014 "Generalisten - Spezialisten für alles" veröffentlicht die Bonner Akademie eine neue Publikation. Enthalten sind spannende Gespräche unter anderem mit Friedrich Bohl, Roman Herzog, Bodo Hombach, Roland Koch, Christiane Krajewski, Peter Müller, Dagmer Reim, Marion Schick und Michael Vassiliadis. 

Die Publikation ist ab sofort im Buchhandel erhältlich!
 
Rudolf Scharping
Rudolf Scharping, Ministerpräsident a.D. sowie Bundesminister a.D., verstärkt zukünftig das Kuratorium der Bonner Akademie.

Bodo Hombach, Präsident der Bonner Akademie, zur Ernennung des neuen Mitgliedes des Kuratoriums: "Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, Bundesvorsitzender der SPD, Bundesminister für Verteidigung - Rudolf Scharping hat eine politische Biografie, die beeindruckt. Zudem ist er ein anerkannter China-Experte, der die BAPP in ihren umfangreichen China-Aktivitäten nachhaltig beraten und unterstützen wird. Ich freue mich, Rudolf Scharping bei uns im Kuratorium begrüßen zu dürfen - die Verknüpfung von Praxisbezug und internationaler Vernetzung werden durch ihn mustergültig widergespiegelt!"

Mehr Informationen zum Lebenslauf von Rudolf Scharping finden Sie hier.
Rüdiger Oppers, Bevollmächtigter des Vorstands der Evonik Industries
Rüdiger Oppers, Bevollmächtigter des Vorstands der Evonik Industries, referierte im Rahmen der Lehrveranstaltung „Der Skandal in der Politik“ am 22. Januar 2014 über die Entstehung politischer und wirtschaftlicher Skandale.

Die Tätigkeiten von Lobbyisten würden derzeit „völlig zu Unrecht skandalisiert“ und seien von politischen Interessen getrieben. Bei diesen emotionalen Debatten gehe es nicht um das Faktische. Vielmehr würden sich diese Kampagnen durch die „Gesetzmäßigkeit des großes Dramas“ auszeichnen. Dem pflichtete Bodo Hombach, Präsident der Bonner Akademie, bei. Während der Wechsel zwischen Wirtschaft und Politik früher ausdrücklich gewünscht wurde, bewerteten mittlerweile weite Teile der Medien und Bevölkerung diese Entscheidung als moralisches Vergehen.

Obwohl Rüdiger Oppers die investigative Aufdeckung von Missständen als Hauptaufgabe der Medien ansah, sei „die Pressefreiheit in Deutschland nicht mehr diejenige, die die Verfassungsväter im Grundgesetz formuliert hätten“. Zudem berichtete Rüdiger Oppers aus der eigenen Erfahrung als langjähriger Journalist, dass bei zur Zielsetzung „informieren und aufklären“ die Komponente „Unterhaltung“ hinzugekommen sei. Trotz der bedeutenden Rolle des Internets fungierten die „alten Medien“ noch immer bei Skandalen als „Brandstifter“.
 
Podiumsdiskussion "Generalisten - Spezialisten für Alles?"
In der Wirtschaft, den Medien und vor allem der Politik stellt sich heute oft die Frage, welches persönliches Kompetenzprofil die verantwortlich Handelnden haben müssen. Mit dieser Leitfrage beschäftigte sich die Diskussionsveranstaltung „Generalisten – Spezialisten für Alles?“ am 21. Januar 2014, zu der die Bonner Akademie über 130 Gäste im Bonner Universitätsforum begrüßte. Prof. Dr. Tilman Mayer, Universität Bonn, Dr. Werner Müller, Vorsitzender der RAG-Stiftung sowie Bundesminister a.D., Peter Müller, Bundesverfassungsrichter sowie Ministerpräsident a.D., und Michael Schmidt, Vorstandsvorsitzender der BP Europe SE, diskutierten, welcher Typus für Spitzenpositionen in den Medien, der Wirtschaft und vor allem der Politik besser gewappnet sei. Moderiert wurde die Veranstaltung von Dr. Alexander Kissler, Ressortleiter Salon beim Magazin Cicero.
Veranstaltung zum Forschungsprojekt „Vaterland Europa? – Europäische Identität in der Zeit der Euro-Verschuldungskrise“ an der Universität Regensburg

 
Die zweite Veranstaltung des von der BAPP geförderten Forschungsprojekts "Vaterland Europa? - Europäische Identität in der Zeit der Euro-Verschuldungskrise" fand am 20. Januar 2014 im Großen Sitzungssaal der Philosophischen Fakultät der Universität Regensburg statt. Es war dem Thema "Russland und Europa" gewidmet.

Zunächst führte der aus Moskau nach Regensburg gekommene Prof. Dr. Lev Gudkow die mehr als 50 Teilnehmer in die Einstellungen der Russen gegenüber Europa ein. Dabei griff er auf die entsprechenden Erhebungen des von ihm geleiteten Instituts - des angesehenen "Levada-Zentrums" - zurück. Anschließend moderierte der wissenschaftliche Leiter des Projekts, Prof. Dr. Jerzy Maćków, die Diskussion, die sich an den Ausführungen des Direktors des besagten, in Russland größten und wichtigsten unabhängigen Meinungsforschungsinstituts entzündete. Im Blickpunkt dieser langen Diskussion standen auch die Einstellungen verschiedener russischer Bevölkerungsschichten gegenüber der Europäischen Union.
Auftaktveranstaltung des Forschungsprojekts „Vaterland Europa? – Europäische Identität in der Zeit der Euro-Verschuldungskrise“

 
Am 15. Januar 2014 begrüßte die Bonner Akademie mehr als 70 Besucher zur Diskussionsveranstaltung „Europäische Identität in verschiedenen ,Zeitzonen‘ Europas“. In der Auftaktveranstaltung des von Prof. Dr. Jerzy Maćków, Universität Regensburg, geleiteten Forschungsprojekts „Vaterland Europa? – Europäische Identität in der Zeit der Euro-Verschuldungskrise“ wurde der Frage nachgegangen, wie sich die europäische Identität im Euro-Raum, dem „Neuen Europa“ und den Anrainerstaaten der EU definieren lasse. Zu den unterschiedlichen Ausprägungen der Identifikation mit Europa diskutierten ausgewiesene Experten aus west-, mittel- und osteuropäischen Ländern. Die Diskussion wurde moderiert von Dr. Manfred Sapper, Chefredakteur der Zeitschrift „Osteuropa“.
Abschlussveranstaltung des Forschungsprojekts „Demokratiereform“
Unter dem Titel „Reform der Parteiendemokratie“ fand am 14. Januar 2014 die Abschlussveranstaltung zum Forschungsprojekt „Demokratiereform“ statt. Seit Mai 2012 trägt die Forschungsgruppe unter Leitung von Prof. Dr. Frank Decker und unterstützt durch Dr.-Ing. e.h. Wolfgang Clement, Bundesminister und Ministerpräsident a.D., nach Bereichen des deutschen Regierungssystems gegliederte institutionelle Reformvorschläge zusammen. Im Rahmen des Projekts wurden insgesamt fünf Workshops durchgeführt.
Studie "Von der Euro- zur Europa-Krise"
 
Die Bonner Akademie hat sich im Jahr 2013 intensiv mit den Auswirkungen der Euro-Krise auf den europäischen Einigungsprozess auseinandergesetzt. Unter dem Titel „Von der Euro- zur Europa-Krise?“ führten wir ein mehrdimensionales Forschungsprojekt durch, das in der vorliegenden Publikation zusammengefasst wird.
 
In öffentlichen Veranstaltungen, unterstützt durch Experteninterviews und durch Repräsentativumfragen, setzten wir uns intensiv mit Ursachen und Folgen der europäischen Krise auseinander.
Titel der Ausgabe 2/2013: "Merkel! Und dann?"
Die Ausgabe 2/2013 der Bonner Perspektiven behandelt Themen und Fragen, die im Zuge des beeindruckenden Wahlergebnisses von Angela Merkel bei der vergangenen Bundestagswahl aufgekommen sind: Was bedeutet der Wahlerfolg der Union für die kommenden vier Jahre? Wer folgt auf Merkel? Gibt es in naher Zukunft vielleicht doch ein Bündnis zwischen SPD und Linke auf Bundesebene? Was geschieht mit der FDP? In welche Richtung entwickeln sich Piraten und AfD?

Mit Aufsätzen von: Bodo Hombach, Dr. Stephan Klecha, Alfred Merta, Prof. Dr. Hans Jörg Hennecke, Katharina Dröge, Prof. Dr. Frank Decker, Prof. Dr. Manfred Güllner, Prof. Dr. Volker Kronenberg, Volker Best, Prof. Dr. Hubert Kleinert, Dr. Florian Hartleb und Prof. Dr. Tilman Mayer.
Diskussionsveranstaltung zum Thema „Mitsprache erwünscht? – Bürgerbeteiligung in der Finanzpolitik“
 
Zu einer Diskussionsveranstaltung zum Thema „Mitsprache erwünscht? – Bürgerbeteiligung in der Finanzpolitik“ begrüßte die Bonner Akademie am 16. Dezember 2013 rund 90 Gäste. Dr. Norbert Walter-Borjans, Finanzminister des Landes Nordrhein-Westfalen, Tim Guldimann, Botschafter der Schweiz in Deutschland, und Prof. Dr. Michael Opielka, Direktor des Instituts für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) debattierten, wie die Bevölkerung durch direktdemokratische Verfahren bei wichtigen (Finanz-)Fragen beteiligt werden könne. Andreas Tyrock, Chefredakteur des Bonner General-Anzeigers, übernahm die Moderation der Veranstaltung.
Götz von Fromberg, Rechtsanwalt aus Hannover
Der überregional bekannte Rechtsanwalt Götz von Fromberg aus Hannover berichtete im Rahmen der Lehrveranstaltung „Der Skandal in der Politik“ am 11. Dezember 2013 von den wechselseitigen Beziehungen zwischen Medien, Wirtschaft, Politik und Justiz.

Götz von Fromberg kritisierte, dass schnelle Sensationsmeldungen in Zeiten des Internets und der Zeitungskrise gewissenhafte Recherchen verdrängt hätten. Diese personenbezogene Sensationsberichterstattung vor-verurteile Angeklagte, bevor ein Gerichtsprozess überhaupt begonnen habe. Die Unschuldsvermutung müsse bis zum Tag des Richterspruchs gelten, um ein faires Verfahren zu gewährleisten.

Er forderte höhere Strafen für Verlage und Journalisten, falls die journalistische Sorgfaltspflicht massiv verletzt werde. Anhand mehrerer Beispiele aus der eigenen Erfahrung demonstrierte Götz von Fromberg die „mediale Hinrichtung“ von Prominenten. Er prognostizierte, dass sich die Sensationsberichterstattung in Zukunft zu einer Verdachtsberichterstattung entwickeln werde, weil der hohe Wettbewerbsdruck im Journalismus dazu verleite, unbegründeten Verdacht zu artikulieren.
Lehrveranstaltung zum Thema „Greenpeace, Attac und Bürgerforum - Strukturen, Ziele und Bedeutung von NGOs und Aktionsbündnissen"
 
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Globalisierungs- und Internationalisierungsprozesse in Politik, Wirtschaft und Medien“ begrüßte die Bonner Akademie am 10. Dezember 2013 Führungskräfte aus Unternehmen, Mitglieder der Bonner Akademie sowie Doktoranden und Mitarbeiter der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Die Lehrveranstaltung mit dem Titel „Greenpeace, Attac und Bürgerforum – Strukturen, Ziele und Bedeutung von NGOs und Aktionsbündnissen“ veranschaulichte die Rolle, die Bedeutung sowie die Arbeitsweise neuer zivilgesellschaftlicher Akteure.
Prof. Dr. Caja Thimm, wissenschaftliche Leiterin des Forschungsprojekts
 
Die Forschungsgruppe „China im Spiegel der deutschen Gesellschaft: Images, Einstellungen und Erwartungen in Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Kultur“ unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Caja Thimm stellte am 3. Dezember 2013 ihre Forschungsergebnisse in den Räumen der Bonner Akademie vor. Die Ergebnisse wurden anschließend von Prof. Dr. Ralph Kauz, Sinologe an der Universität Bonn, Rudolph Scharping, ehemaliger Bundesverteidigungsminister sowie Ministerpräsident a.D., und Matthias von Hein, Deutsche Welle, unter der Moderation von Prof. Thimm diskutiert.
 
Podiumsdiskussion "Die Eurokrise - eine Gefahr für das europäische Projekt"
Die Bonner Akademie begrüßte zu einer Diskussionsrunde zum Thema „Die Eurokrise – eine Gefahr für das europäische Projekt“ am 28. November 2013 rund 120 Gäste im Bonner Universitätsforum. Dr. Alfred Gusenbauer, Bundeskanzler der Republik Österreich a.D., Prof. Dr. Matthias Herdegen, Universität Bonn, Prof. Dr. Michael Junker, Managing Director der Accenture Deutschland GmbH, sowie Dr. Jürgen Rüttgers, Bundesminister a.D. und Ministerpräsident a.D., debattierten, ob sich die europäische Finanz- und Schuldenkrise gegenwärtig zu einer Krise der Europäischen Union entwickelt. Die Veranstaltung begann mit einer Einführung durch Rüdiger Oppers, Bevollmächtigter des Vorstands von Evonik Industries, die Moderation übernahm Rolf-Dieter Krause, Leiter des ARD-Studios Brüssel.
Die Bonner Akademie freut sich, gemeinsam mit der Stiftung Mercator Forschungsstipendien an drei besonders begabte junge Wissenschaflter zu vergeben.

Die themantischen Schwerpunkte der Stipendien orientieren sich für 2014 an drei unterschiedlichen interdisziplinären Forschungsprojekten der Bonner Akademie:

  • Erregungskampagnen in Politik und Wirtschaft – digitale Öffentlichkeit zwischen Candy- und Shitstorms
  • Vaterland Europa? Europäische Identität in der Zeit der Euro-Verschuldungskrise
  • Globale Krisen, nationale Proteste: Empörungsbewegungen nach dem Zusammenbruch der Finanzmärkte und die Rolle des Internets

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit den Stipendiaten, die nun die Gelegenheit erhalten, im Rahmen der oben aufgeführten Forschungsgruppen Erfahrungen im Rahmen der wissenschaftlichen Projektarbeit zu gewinnen und ihre themenspezifische Expertise in deren Arbeit voranzubringen.

Die Förderung beginnt zum 1. Dezember 2013.
Lehrveranstaltung zum Thema „Globalisierungs- und Internationalisierungsprozesse in Politik, Wirtschaft und Medien"
 
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Globalisierungs- und Internationalisierungsprozesse in Politik, Wirtschaft und Medien“ fand am 13. November eine Lehrveranstaltung zum Thema „Daten- und Cybersicherheit im 21. Jahrhundert“ statt, an der Führungskräfte aus Unternehmen, Mitglieder der Bonner Akademie sowie Doktoranden und Mitarbeiter der Universität Bonn teilnahmen. Die Lehrveranstaltung richtete den Fokus auf Sicherheitsrisiken für Unternehmen, Institutionen und Bürger beim Austausch und der Speicherung von Daten und nahm mögliche Zukunftsperspektiven in den Blick.
Experten-Workshop „Strategiebildung und Kommunikation von Unternehmen bei Großprojekten“
Im Rahmen des Forschungsprojekts „Großprojekte in Politik und Wirtschaft als unternehmerische und politische Herausforderung“ fand am 8. November 2013 unter der Leitung von Prof. Dr. Hans Jörg Hennecke, Forschungsprojektleiter in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Volker Kronenberg, ein Experten-Workshop zum Thema „Strategiebildung und Kommunikation von Unternehmen bei Großprojekten“ statt.
 
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Handlungsstrategien für Unternehmen bei der Planung und Durchführung infrastruktureller Großprojekte. An der Veranstaltung nahmen Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung teil, um Sicht- und Vorgehensweisen im Umgang mit Großprojekten aus verschiedenen Blickwinkeln zu diskutieren. Als Experten konnten Dr.-Ing. Heinrich Best, Verband Beratender Ingenieure/BEST consulting GdR, Prof. Dr. Christian Rennert, Fachhochschule Köln, Christiane L. Döhler, DOEHLER Communications, und Prof. Dr. Markus Kiefer, FOM - Hochschule für Oekonomie und Management, gewonnen werden.
David Schraven, Leiter des Ressorts „Recherche“ der Funke Mediengruppe
Der renommierte deutsche Investigativjournalist David Schraven, Leiter des Ressorts „Recherche“ der Funke Mediengruppe und Träger des bedeutenden Wächter-Preises, hielt im Rahmen der Lehrveranstaltung „Der Skandal in der Politik“ am 6. November 2013 einen Vortrag über die Aufdeckung von Skandalen durch investigative Berichterstatter.

Anhand von Praxisbeispielen differenzierte der Journalist zunächst zwischen Wahrheit und Wahrhaftigkeit sowie „schnellen“ und „langsamen“ Skandalen. Die Presse suche den Widerspruch von Aussagen und konkreten Handlungen, der jedoch nicht auf unbegründeten Gerüchten basieren dürfe, sondern anhand von Fakten nachprüfbar bleiben müsse.

Schraven stellte die Authentizität der beteiligten Personen oder Unternehmen als wichtigsten Aspekt heraus, um einen Skandal möglichst unbeschadet zu überstehen. Die Negativspirale setze dann ein, wenn die Presse neue, belegbare Widersprüche finde, die auf lange Sicht unweigerlich zu einem Glaubwürdigkeitsverlust führen würden. Die Frage nach der Klassifikation von Skandalen brachte Schraven auf die einprägsame Formel: „Je größer der Widerspruch, desto stärker der Skandal“. In der anschließenden Diskussion bezeichnete Bodo Hombach, Präsident der Bonner Akademie, investigativen Journalismus als wirksamstes Instrument zur Disziplinierung von Personen des öffentlichen Lebens.
Auftaktveranstaltung zum Forschungsprojekt „Erregungskampagnen in Politik und Wirtschaft – digitale Öffentlichkeit zwischen Candy- und Shitstorms“
 
Am 5. November 2013 begrüßten die Bonner Akademie sowie die Projektleiter Prof. Dr. Caja Thimm (Medienwissenschaft, Universität Bonn) und Prof. Dr. Christoph Bieber (NRW School of Governance, Universität Duisburg-Essen) Experten aus Politik, Wirtschaft und Medien zur Auftaktveranstaltung des Forschungsprojektes „Erregungskampagnen in Politik und Wirtschaft – digitale Öffentlichkeit zwischen Candy- und Shitstorms“.

Die Projektpartner Prof. Dr. Jürgen Kluge, Unternehmensberater, Director emeritus McKinsey & Company sowie Aufsichtsratsvorsitzender Schmitz Cargobull AG, und Monika Piel, ehemalige Intendantin des WDR, lieferten interessante Einblicke aus der medialen und wirtschaftlichen Praxis. Anne Wizorek, Initiatorin der #Aufschrei-Debatte sowie Grimme Online Preisträgerin 2013, und Gregor Mayer, Leiter des Bereichs Digitale Medien des Fernsehsenders Phoenix, bereicherten die Auftaktveranstaltung als Experten des Internet-Phänomens.
Dr. Stephan Holthoff-Pförtner, Rechtsanwalt und Anteilseigner der Funke Familien Gesellschaft
Der renommierte Rechtsanwalt und Anteilseigner der Funke Familien Gesellschaft, Dr. Stephan Holthoff-Pförtner, referierte im Rahmen der Lehrveranstaltung „Der Skandal in der Politik“ am 16. Oktober 2013 über die Entstehung und grundlegende Charakteristika von Skandalen.

Dr. Holthoff-Pförtner grenzte zunächst den personenbezogenen vom sachbezogenen Skandal ab. Den Skandal definierte er als „Verstoß gegen Recht und Moral“, wobei der Missstand nicht real sein müsse, sondern auch fiktiv sein könne.

Auch zur Zukunft der Medien äußerte sich der Referent. Er kritisierte, dass Print- und Onlinemedien die Themen in den letzten Jahren vor allem anhand ihrer Marktfähigkeit ausgewählt hätten. Trotz des „Zeitungssterbens“ zeigte sich Dr. Holthoff-Pförtner zuversichtlich, dass zumindest diejenigen Printmedien bestehen bleiben werden, die durch meinungsstarken Qualitätsjournalismus und gut recherchierte Hintergrundberichte bestechen.
Prof. Dr. Karsten Rudolph, Leiter der politischen Kommunikation und Parlamentsbeauftragter im Büro Brüssel der Evonik Industries AG
 
Am 15. Oktober begrüßte Bodo Hombach Prof. Dr. Karsten Rudolph, Leiter der politischen Kommunikation und Parlamentsbeauftragter im Büro Brüssel der Evonik Industries AG, als Gastreferent in seinem Seminar "Unternehmenskommunikation: Die neue Notwendigkeit zur Selbsterklärung".

Als Vertreter der Kommunikationsabteilung von Evonik bei der Europäischen Union erklärte Prof. Rudolph die zunehmende Bedeutung einer professionellen Unternehmenskommunikation auf europäischer Ebene. Fehlende Präsenz könne sich heutzutage nämlich kein international ausgerichtetes Unternehmen mehr leisten. Eine besondere Herausforderung bestehe in der Erreichbarkeit der Interessensvertreter verschiedener Nationen innerhalb der Institutionen der EU, was Prof. Rudolph als wesentlichen Schwerpunkt seiner Arbeit bezeichnete. Die Schwierigkeit liege in diesem Zusammenhang hauptsächlich darin, verschiedene politische Interessen und Standpunkte anzusprechen, um dadurch auf die Geschehnisse und die Entwicklungen innerhalb des agierenden Unternehmens aufmerksam zu machen.
Experten-Workshop „Wo steht die Energiewende? Nationale und internationale Herausforderungen für Politik, Unternehmen und Gesellschaft“
Im Rahmen des BAPP-Forschungsprojekts „Großprojekte in Politik und Wirtschaft als unternehmerische und politische Herausforderung“ fand am 9. Oktober 2013 unter der Leitung von Prof. Dr. Volker Kronenberg, Forschungsprojektleiter in Zusammenarbeit mit der Konrad Adenauer Stiftung, ein Experten-Workshop zum Thema „Wo steht die Energiewende? Nationale und internationale Herausforderungen für Politik, Unternehmen und Gesellschaft“ statt.

Während einer Podiumsdiskussion debattierten die Parlamentarische Staatssekretärin, Ursula Heinen-Esser, der Vorsitzende der nordrhein-westfälischen CDU, Armin Laschet, der Leiter der Wasserspeicherkraftwerke der TRIANEL GmbH, Dr. Markus Harkes, der Landesvorsitzende des NABU, Josef Tumbrinck, und Dr. Ulrike Hösel, Monopolkommission, die Chancen und Risiken der Energiewende.
Walter Russell Mead
Am 8.Oktober 2013 sprach Walter Russell Mead, einer der führenden Kenner der amerikanischen Außenpolitik und des transatlantischen Verhältnisses sowie einer der herausragenden öffentlichen Intellektuellen in den USA, zum Thema "U.S. Foreign Policy and the Future of Transatlantic Relationship". Dabei gab er eine kritische Einschätzung zu den außen- und sicherheitspolitischen Prioritäten der Obama-Administration. So liege der wesentliche geografische Schwerpunkt der US-amerikanischen Außenpolitik in den kommenden Jahren in den Ländern des Nahen und Mittleren Ostens.

Mit Blick auf die momentane innenpolitische Situation und der drohenden Zahlungsunfähigkeit der USA unterstrich Mead zwar den Ernst der Lage, warnte gleichzeitig jedoch vor einer kollektiven Hysterie. Im vergangenen Jahrhundert gab es regelmäßig ähnliche Phasen, in denen die politischen Gräben zwischen Republikanern und Demokraten unüberwindbar schienen, am Ende aber immer ein gemeinsamer Konsens gefunden werden konnte. Allerdings seien unter den aktuellen Voraussetzungen die abschließenden Verhandlungen über eine transatlantische Freihandelszone in weite Ferne gerückt, so der amerikanische Wissenschaftler.

Die Diskussionsrunde fand im Rahmen der neuen Gesprächsreihe "Across the Atlantic: Aktuelle Themen im transatlantischen Verhältnis", die von der Bonner Akademie in Kooperation mit dem US-Generalkonsulat Düsseldorf organisiert wird, statt. Die Gespräche, die zweimal im Jahr in einem ausgewählten Kreis stattfinden, bieten Gelegenheit zu einem Meinungsaustausch über aktuelle transatlantische Themen mit ausgewiesenen Experten.
 
Lehrveranstaltung zum Thema „Diversity Management – Die konstruktive Nutzung der sozialen Vielfalt"
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Globalisierungs- und Internationalisierungsprozesse in Politik, Wirtschaft und Medien“ begrüßte die Bonner Akademie Führungskräfte aus Unternehmen sowie Doktoranden der Universität Bonn. Im Mittelpunkt der Auftaktveranstaltung stand das Thema „Diversity Management – Die konstruktive Nutzung der sozialen Vielfalt“.
Prof. Dr. Caja Thimm, Ulrich Kelber und Stefan Freitag (v.l.n.r.)
Am 4. Oktober 2013 veranstaltete das Institut für Medienwissenschaft der Universität in Kooperation mit der Bonner Akademie eine Roundtable-Diskussion über den Online-Bundestagswahlkampf 2013 und die Internet-Strategien der Parteien auf lokaler Ebene. Regionale Kandidaten und Helfer in Wahlkampfteams berichteten über die Erfahrungen des Internet-Wahlkampfes 2013 auf Lokalebene. Moderiert wurde die Veranstaltung von Prof. Dr. Caja Thimm.
 
Roundtable-Diskussion zur Energiewende
Die Bonner Akademie veranstaltete in Kooperation mit der Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BAKS) am 10. September in Berlin eine Roundtable-Diskussion zum Thema „Die deutsche Energiewende in internationaler Dimension“. Namhafte Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Umweltverbänden diskutierten über das Problem der Versorgungssicherheit, mögliche Konsequenzen für die deutsche Energiewirtschaft, innovative Energiekonzepte und über außen- und sicherheitspolitische Herausforderungen, die aus der Energiewende resultieren.
 
Experten-Workshop „Planungsrecht und Planungsverfahren bei Großprojekten“
Im Rahmen des Forschungsprojekts „Großprojekte in Politik und Wirtschaft als unternehmerische und politische Herausforderung“ fand am 6. September 2013 unter der Leitung von Prof. Dr. Hans Jörg Hennecke, Forschungsprojektleiter in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Volker Kronenberg, ein Experten-Workshop zum Thema „Planungsrecht und Planungsverfahren bei Großprojekten“ statt.

An der Veranstaltung nahmen Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung teil, um ihre Thesen zu präsentieren und rechtspolitische Handlungsoptionen im Umgang mit Großprojekten zu diskutieren. Das Augenmerk lag dabei auf den Bereichen der infrastrukturellen Großprojekten und der Energiewirtschaft. Als Experten nahmen unter anderen Dr. Alexander Schink, Rechtsanwalt und Staatssekretär a.D., Axel Zentner, Mitglied des Bundesrechnungshofs, sowie Prof. Dr. Martin Burgi, Ludwig-Maximilians-Universität München, teil.
Ralph Sina (5. v. l.) mit den Exkursionsteilnehmern
Das Internet und Soziale Netzwerke haben die Politik und Wahlkämpfe in den letzten Jahren grundlegend verändert. Die politische Online-Kommunikation in den Vereinigten Staaten von Amerika nimmt dabei spätestens seit dem Wahlkampf von Barack Obama im Jahr 2008 eine Vorreiterrolle ein. Auf Einladung des Präsidenten der Bonner Akademie, Bodo Hombach, reisten unter der Leitung von Dr. Manuel Becker vier Studenten nach Washington, D.C., um US-amerikanische Online-Wahlkämpfe und Internet-Politik mit der Bundesrepublik Deutschland zu vergleichen. Die Exkursion vertieft einen Forschungsaufenthalt in Berlin im Frühjahr 2013, bei dem die Rolle des Internets auf die deutsche Politik untersucht wurde. 
Prof. Dr. Dieter Engels
Die Bonner Akademie hat Professor Dr. Dieter Engels, Präsident des Bundesrechnungshofes, als neues Mitglied im Kuratorium gewonnen.

Bodo Hombach, Präsident der Bonner Akademie, zur Ernennung des neuen Mitgliedes des Kuratoriums: "Auf dem Gebiet der praktischen Verwaltungswissenschaften gibt es wohl kaum jemanden, der die Bonner Akademie aufgrund seiner beruflichen Erfahrung und seiner wissenschaftlichen Tätigkeit besser beraten und inhaltlich unterstützen kann, als Professor Engels. Es ist mir daher eine große Freude, ihn als neues Kuratoriumsmitglied bei uns begrüßen zu dürfen."

Mehr Informationen zum Lebenslauf von Prof. Dr. Dieter Engels finden Sie hier.
Prof. Dr. Frank Decker, Leiter des Forschungsprojekts "Demokratiereform"
Im Rahmen des Forschungsprojekts „Demokratiereform“ fand am 10. Juli 2013 eine weitere öffentliche Veranstaltung statt, zu der sich rund 60 Studierende und interessierte Bürger als Zuhörer einfanden. Unter der Moderation von Dr. Christian Krell diskutierten Rechtsanwalt Dr. Peter Neumann, Direktor des Deutschen Instituts für sachunmittelbare Demokratie an der Technischen Universität Dresden (DISUD), und Prof. Dr. Frank Decker über die Möglichkeiten und Grenzen der Einführung direktdemokratischer Verfahren auf Bundesebene. Den Anlass der Diskussion bildete ein neuer Vorstoß der SPD für die Einführung des Volksentscheids in das Grundgesetz, der im Juni in den Bundestag eingebracht wurde.
Ulrike Platz, Referentin im Projektreferat Beteiligung der Abteilung Netzausbau der Bundesnetzagentur
Einen interessanten und praxisnahen Einblick in das Thema "Akzeptanzprobleme bei der Durchführung der Energiewende" aus Sicht der obersten deutschen Regulierungsbehörde erhielten die Teilnehmer von Bodo Hombachs Seminar am 10. Juli im Zuge eines Gastvortrags von Ulrike Platz, Referentin im Projektreferat Beteiligung der Abteilung Netzausbau der Bundesnetzagentur.

Ulrike Platz betonte die Schwierigkeiten, die sich aus dem Netzausbau ergeben: Einerseits sei der Netzausbau eine elementare Voraussetzung für die Realisierung der Energiewende, andererseits gestalte sich die konkrete Planung sehr schwierig. Der Bau von Stromtrassen durchlaufe einen langwierigen rechtlichen und organisatorischen Prozess, der sich über mehrere Jahre erstrecken wird. Frau Platz betonte, dass die Bundesnetzagentur möglichst konsensorientiert handeln und alle betroffenen Akteure in den Planungsprozess einbeziehen wolle. Dabei müsse ein Mittelweg zwischen Umwelt- und Landschaftsschutz sowie Bürgerinteressen gefunden werden.
Dr. Frank-Walter Steinmeier, Fraktionsvorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion
Die Bonner Akademie begrüßte zu einer Diskussionsrunde zum Thema „Deutschlands Rolle in der Euro-Krise. Vorreiter oder Bremser der Integration?" am 5. Juli 2013 über 120 Gäste. In einer Diskussion mit anschließenden Fragen aus dem Publikum diskutierten Dr. Frank-Walter Steinmeier, Fraktionsvorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, Prof. Dr. Michael Junker, Managing Director der Accenture Deutschland GmbH,und PD Dr. Marcus Höreth, Politikwissenschaftler an der TU Kaiserslautern, wie es um die gemeinsame Währung Europas bestellt ist und welche Rolle der Euro für Deutschland politisch und wirtschaftlich spielt. Moderiert wurde die Veranstaltung von Michael Krons, Journalist beim Fernsehsender Phoenix.
Lehrveranstaltung zum Thema „Krisen-Kommunikation in Politik, Wirtschaft und Medien"
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „„Führungskompetenzen für Politik, Wirtschaft und Medien“ fand am 21. März eine Lehrveranstaltung zum Thema „Krisenkommunikation in Politik, Wirtschaft und Medien“ statt, an welcher Führungskräfte aus Unternehmen sowie Doktoranden der Universität Bonn und der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg teilnahmen. Der Fokus lag dieses Mal darauf, anhand praktischer Krisenbeispiele, die Krisenkommunikation verschiedener Unternehmen zu analysieren.

Die Moderation der Lehrveranstaltung und die inhaltliche Rahmensetzung übernahm Frank Roselieb, geschäftsführender Direktor des Krisennavigator - Institut für Krisenforschung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Praktische Beispiele für Kommunikationstechniken in der Krise lieferten Martin Winter, Pressesprecher des Bundesrechnungshofes, sowie Ulrich Winkler, ehemaliger Pressesprecher der Deutschen BP AG sowie der RAG-Stiftung.
Treffen der Delegation der Bonner Akademie mit Bill Keating, Kongressabgeordneter und stellv. Vorsitzender des Europa-Ausschusses (vierte Person von links)

 
Während in Deutschland noch heftig über die Energiewende diskutiert und gestritten wird, ist sie in den USA bereits in vollem Gange. Jenseits des Atlantiks hat die Entdeckung und Ausbeutung umfangreicher Schiefergasvorkommen insbesondere im Marcellus Shale im Osten des Landes eine bemerkenswerte wirtschaftliche und politische Dynamik in Gang gesetzt. Mit massiven privatwirtschaftlichen Investitionen ist es innerhalb weniger Jahre gelungen, einen neuen Industriezweig zu etablieren und die Energiepreise auf nahezu die Hälfte des europäischen Niveaus zu senken. Mittelfristig könnte die Schiefergasrevolution die USA sogar weitgehend unabhängig von Energieimporten machen.
 
Vor diesem Hintergrund besuchte eine Delegation der Bonner Akademie unter der Leitung ihres Präsidenten Bodo Hombach vom 24. bis 28. Juni die Vereinigten Staaten, um sich vor Ort ein Bild von der amerikanischen Energiewende zu verschaffen. Im Rahmen des BAPP-Forschungsprojektes „Großprojekte in Politik und Wirtschaft“, dessen einer wissenschaftlicher Leiter, Prof. Dr. Hans Jörg Hennecke von der Universität Rostock, ebenfalls mitgereist war, war das Interesse dabei vor allem auf amerikanische Ansätze zur Umsetzung und Vermittlung der damit verbundenen – umfangreichen und vielfach kontroversen – Infrastrukturmaßnahmen gerichtet.
Axel Wursthorn, Senior Vice President Marktkommunikation Deutsche Post DHL





Seminar "Kampagnen im Spannungsverhältnis zwischen Politik, Wirtschaft und Medien" von Bodo Hombach an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg


 
Der E-Postbrief: Kommunikation als Treibstoff für Kampagnen neuer Produkte

Axel Wursthorn, Senior Vice President Marktkommunikation der Deutschen Post DHL, stellte den Aufbau, die Ziele und die Hintergründe der jüngsten Werbekampagne der Deutschen Post DHL im Rahmen der Lehrveranstaltung Bodo Hombachs an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg am 18. Juni 2013 vor.


„Ziel ist es, die Deutsche Post mit all ihren Leistungen im Internet zu etablieren“, so Wursthorn. Während seines Vortrags erhielten die Studierenden direkten Einblick in die praktische Ausgestaltung einer breit angelegten Werbekampagne, vom Aufbau der Marktphase der Kampagne bis hin zur eigentlichen Produktphase, also der Vorstellung des neuen E-Postbriefes. Sämtliche zur Verfügung stehenden Formate wurden für diese Kampagne herangezogen. Nicht nur in den Filialen oder mittels Postwurfsendungen, sondern auch über die privaten Fernsehsender, Social Media, Webseiten, Print bzw. Online-Print und die Sponsoringpartner wurde der E-Postbrief in der Bevölkerung bekannt gemacht. „Nach nur 4 Monaten erreichte der E-Postbrief einen Bekanntheitsgrad von 92%“, sagte Wursthorn.
 
Die darauffolgende Diskussion brachte die interne Bedeutung einer Kampagne zum Vorschein. Eine Kampagne müsse nicht nur nach außen, sondern auch innerhalb eines Konzerns vorbereitet und kommuniziert werden. Gerade der in der Bevölkerung hoch angesehene Postbote muss direkt in die Bekanntmachung des neuen Produkts involviert werden, damit die Kampagne die erhoffte Wirkung entfalten könne.
Dr. Ritva Westendorf-Lahouse, Pressesprecherin von ExxonMobil
Am 12. Juni 2013 begrüßte Bodo Hombach die Pressesprecherin von ExxonMobil, Dr. Ritva Westendorf-Lahouse, als Gastreferentin in seinem Seminar. Zum Thema der Sitzung "Deutsche Energiediskussion am Beispiel Gasbohren / Fracking" erhielten die Seminarteilnehmer während eines ausführlichen Vortrags Hintergrundinformationen aus erster Hand.

Dr. Westendorf-Lahouse stellte dabei das große Potential zur Erdgasgewinnung in Deutschland heraus, welches aber aufgrund der Einflussnahme von verschiedenen Vetospielern nicht voll ausgenutzt werden könne. Die damit verbundene öffentliche Diskussion beschrieb sie als typisches Beispiel für eine Debatte, in der ein ausgeprägter Konflikt zwischen dem wirtschaftlichen Nutzen und den ökologischen Fragen in Verbindung mit einem Großprojekt erkennbar sei.
Dr. Edmund Stoiber während seiner einführenden Rede zum Thema „Europa ohne europäische Öffentlichkeit?“
Zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Europa ohne europäische Öffentlichkeit?“ mit Dr. Edmund Stoiber, Ministerpräsident a.D., konnte die Bonner Akademie am Dienstag, den 11. Juni 2013, über 200 Gäste begrüßen. Im Fokus der Veranstaltung stand die Frage, wie man den Bürgern der Europäischen Union - trotz der im Zusammenhang mit der Finanz- und Schuldenkrise momentan größtenteils negativ ausgerichteten Berichterstattung - die positiven Seiten und die bisherigen Errungenschaften des europäischen Einigungsprozesses wieder stärker vermitteln kann.

Nach einer kurzen Begrüßung durch Bodo Hombach, Präsident der Bonner Akademie, berichtete Edmund Stoiber von seinen Erfahrungen als Vorsitzender der EU-Expertengruppe zum Bürokratieabbau und lieferte dadurch einen interessanten Einblick in den Brüsseler EU-Alltag. Anschließend entstand eine lebhafte und kontroverse Diskussion, an der sich das Publikum zum Ende hin mit Fragen beteiligen konnte. Neben dem Hauptredner Dr. Edmund Stoiber diskutierten Dr.-Ing. e.h. Wolfgang Clement, Bundesminister a.D., und Monika Piel, ehemalige Intendantin des Westdeutschen Rundfunks (WDR). Die Moderation übernahm Andreas Tyrock, Chefredakteur des Bonner General-Anzeigers.
Lehrveranstaltung zum Thema „Meinung und Meinungsforschung"
Am 6. Juni 2013 lud die BAPP erneut Führungskräfte aus Unternehmen sowie Doktoranden der Universität Bonn und der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg zu einer Lehrveranstaltung ein. Diese behandelte das Thema „Meinung und Meinungsforschung“.

Prof. Dr. Frank Faulbaum, der bis 2008 Inhaber des Lehrstuhls für Sozialwissenschaftliche Methoden und Empirische Sozialforschung der Universität Duisburg-Essen war und nun Geschäftsführer des Sozialwissenschaftlichen Umfragezentrums, begleitete moderierend die gesamte Lehrveranstaltung. Corinna Güllner, Geschäftsführerin des forsa-Instituts, Holger Geißler, Vorstand des international tätigen Unternehmens YouGov, sowie Thorsten Klein, gelernter Journalist und aktuell Regierungssprecher des Saarlandes, gaben in mehreren Einheiten interessante und praxisnahe Einblicke.
Eröffnung des Deutsch-Chinesischen Akademischen Forums (2013)
 
Zwischen dem 26. und 28. Mai 2013 fand die Premiere des Deutsch-Chinesischen Akademischen Forums der Bonner Akademie und der Chinese Academy of Social Science (CASS) in Zhongshan, Provinz Guangdong, in China statt.

Unter dem Veranstaltungstitel „Climate change and global governance“ diskutierten zehn chinesische und acht deutsche Wissenschaftler über die verschiedenen Bereiche des globalen Klimaschutzes.  „Es ist gut, voneinander zu wissen. Besser ist es, einander persönlich zu kennen. Das Beste ist, etwas gemeinsam zu tun“, so der mitgereiste Präsident der Bonner Akademie, Bodo Hombach.
 

Martin Renker
Martin Renker, Mitglied der Geschäftsleitung Private Wealth Management Deutschland der Deutschen Bank AG, verstärkt zukünftig das Kuratorium der Bonner Akademie.

Bodo Hombach, Präsident der Bonner Akademie, zur Ernennung des neuen Mitgliedes des Kuratoriums: "Mit Martin Renker gewinnen wir jemanden mit internationaler Erfahrung, der Dank seiner langjährigen Tätigkeit als Führungskraft der Deutschen Bank AG bestens vernetzt ist und das Kompetenzprofil der Bonner Akademie erweitern und zusätzlich schärfen wird."

Mehr Infos zum Lebenslauf von Martin Renker finden Sie hier.
Das Kuratorium hat am 15. Mai unter dem Vorsitz von Dr. Klaus Engel getagt und wichtige Entscheidungen für die Arbeit der Bonner Akademie in den Jahren 2013 und 2014 getroffen. Ein wesentlicher Beschluss war in diesem Zusammenhang die Annahme der Empfehlungen des Wissenschaftlichen Beirats zu den drei neuen Forschungsprojekten, die wir an dieser Stelle in Kürze vorstellen werden.
Professor Dr. Roland Sturm
Die Bonner Akademie hat Professor Dr. Roland Sturm, Inhaber des Lehrstuhls für Politische Wissenschaft I an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, als neues Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat gewonnen.

Er wird künftig seine langjährige Erfahrung aus den Forschungsschwerpunkten Deutsche und Vergleichende Politikwissenschaft, Europaforschung und Politische Ökonomie in seine Tätigkeit bei der Bonner Akademie einbringen.



 
Der Wissenschaftliche Beirat hat am 10. Mai unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Jürgen Fohrmann, Rektor der Universität Bonn, getagt und sich für die Durchführung folgender Forschungsprojekte im Jahr 2014 ausgesprochen:
 
1. Erregungskampagnen in Politik und Wirtschaft - digitale Öffentlichkeit zwischen Candy- und Shitstorms

2. Globale Krisen, nationale Proteste: Empörungsbewegungen nach dem Zusammenbruch der Finanzmärkte und die Rolle des Internets

3. Europäische Identität in der Zeit der Euro-Verschuldungskrise
Lehrveranstaltung zum Thema „Reputationsmanagement und Marketing in Politik, Wirtschaft und Medien"
Im Rahmen der Lehrveranstaltungsreihe „Führungskompetenzen für Politik, Wirtschaft und Medien“ fand am 7. Mai 2013 eine Veranstaltung zum Thema „Reputationsmanagement und Marketing in Politik, Wirtschaft und Medien“ statt, an welcher Führungskräfte aus Unternehmen sowie Doktoranden der Universität Bonn und der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg teilnahmen.

Mit Prof. Dr. Thorsten Oltmanns, Partner und Global Marketing Director bei Roland Berger Strategy Consultants, konnten wir einen hochkarätigen Referenten gewinnen, der das Programm beinahe allein bestritt. Nach einer kurzen Differenzierung der Begriffe Marke und Reputation erläuterte er ihre Bedeutung auf Wahrnehmung sowie Wert von Unternehmen und Personen. Die Reputation einer Person werde getragen von 3 Säulen: Von ihren Fähigkeiten, vom Vertrauen, welches man ihr entgegen bringt und von der Sympathie, die sich mit „Ähnlichkeit“ und Engagement definieren lasse.
 
Prof. Dr. Frank Decker und Dr.-Ing. e.h. Wolfgang Clement
Im Rahmen des Forschungsprojektes „Demokratiereform“ fand am 25. April 2013 ein Expertengespräch zum Thema „Neue Formen der Bürgerbeteiligung“ statt. Die Leiter des Forschungsprojektes, Prof. Dr. Frank Decker und Bundesminister a.D. Dr.-Ing. e.h. Wolfgang Clement, diskutierten in den Räumlichkeiten der Bonner Akademie mit hochrangigen Experten aus Wissenschaft und Praxis
Alexander Schweitzer, Minister für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz
Foto: © MSAGD, Reiner Voss
Alexander Schweitzer, Minister für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz, konnte von der Bonner Akademie als neues Kuratoriumsmitglied gewonnen werden.

Der studierte Jurist aus Landau in der Pfalz wird künftig seine Expertise aus längjähriger Tätigkeit in der rheinland-pfälzischen Landespolitik in die Bonner Akademie einbringen.

Nähere Infos zum Lebenslauf von Alexander Schweitzer finden Sie hier.
Lehrveranstaltung zum Thema „Strategien in der Politik und ihre Bedeutung für die Wirtschaft: Das Beispiel Energiewende"
Im Rahmen der Lehrveranstaltungsreihe „Führungskompetenzen für Politik, Wirtschaft und Medien“ fand am 11. April 2013 eine Veranstaltung zum Thema „Strategien in der Politik und ihre Bedeutung für die Wirtschaft: Das Beispiel Energiewende“ statt, an welcher Führungskräfte aus Unternehmen sowie Doktoranden der Universität Bonn und der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg teilnahmen. Der Fokus lag auch dieses Mal darauf, den bereichsübergreifenden Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Medien zu fördern und Experten sowohl aus der Wissenschaft als auch der Praxis zu Wort kommen zu lassen.
Lehrveranstaltung zum Thema „Führungskultur und Führungskompetenzen"
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Führungskompetenzen für Politik, Wirtschaft und Medien“ fand am 21. März die erste Lehrveranstaltung zum Thema „Führungskultur und Führungskompetenzen" statt, an welcher Führungskräfte aus Unternehmen sowie Doktoranden der Universität Bonn und der Hochschule Bonn Rhein-Sieg teilnahmen.

Durch die Veranstaltung führte Prof. Dr. Elmar Wiesendahl, Direktor der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg. Als Referenten waren Dr. Ralf Tils, Zentrum für Demokratieforschung der Leuphana Universität Lüneburg, Dr. Martin Booms, Direktor der Akademie für Sozialethik und Öffentliche Kultur in Bonn, sowie Generalmajor Erhard Drews, Amtschef des Heeresamtes der Bundeswehr in Köln, eingeladen.
Expertenworkshop zum Forschungsprojekt „Die Zukunft des Sozialstaats“



 
Zum Auftakt des Forschungsprojekts „Die Zukunft des Sozialstaats: Chancen, Barrieren und Perspektiven neuer Formen der Kooperation“, das die Bonner Akademie und das Berliner Progressive Zentrum gemeinsam gestartet haben, fand am 19. März 2013 ein Expertenworkshop mit namhaften Gästen aus Politik, Wissenschaft und Praxis in Bonn statt. Die Moderation des Abends übernahmen Bodo Hombach, Präsident der Bonner Akademie, und Dr. Tobias Dürr, Vorsitzender des Progressiven Zentrums und Co-Projektleiter der Forschungsgruppe. Prof. Dr. Wolfgang Schroeder, Staatssekretär im Arbeits- und Sozialministerium von Brandenburg sowie Co-Projektleiter der Forschungsgruppe, musste seine Teilnahme aufgrund des heftigen Schneefalls in Berlin leider kurzfristig absagen.
Studentengruppe mit Raphael Neuner (3. v. l.) und Philipp Neuenfeldt (4. v. l.)
Soziale Netzwerke haben die politische Kommunikation in den vergangenen Jahren nachhaltig verändert. Mit dem Forschungsauftrag, diesen Veränderungen nachzuspüren, fuhren drei Studenten der Universität Bonn in Begleitung von Manuel Becker M.A. im Auftrag von Bodo Hombach zwischen dem 18. und 20. März 2013 nach Berlin. Die Forschungsgruppe führte mehrere Interviews mit Kommunikationsberatern und politischen Praktikern.
Auftaktveranstaltung zum Forschungsprojekt „Großprojekte in Politik und Wirtschaft als unternehmerische und politische Herausforderung“

 
Am 7. März 2013 lud Bodo Hombach, Präsident der Bonner Akademie, zur Auftaktveranstaltung für das Forschungsprojekt "Großprojekte in Politik und Wirtschaft als unternehmerische und politische Herausforderung" mit Dr. Jürgen Großmann, Alleingesellschafter der Georgsmarienhütte Holding GmbH und Vorsitzender des Kuratoriums der RAG-Stiftung. Die Moderation des Abends übernahmen die Projektleiter der Forschungsgruppe Prof. Dr. Volker Kronenberg, Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie der Universität Bonn, und Prof. Dr. Hans Jörg Hennecke, Institut für Politik- und Verwaltungswissenschaften der Universität Rostock.
Auftaktveranstaltung zum Forschungsprojekt „China im Spiegel der deutschen Gesellschaft“
 
Im Rahmen des Forschungsprojektes "China im Spiegel der deutschen Gesellschaft" fand am 5. März 2013 an der Bonner Akademie (BAPP) eine Auftaktveranstaltung zum Thema "China – Partner oder Angstgegner? Nationale Stereotypen auf dem Prüfstand" statt. Der Einladung der Projektleiterin Prof. Dr. Caja Thimm waren eine Reihe namhafter Experten aus den Bereichen Wirtschaft, Medien, Politik und Wissenschaft gefolgt.
Expertendiskussion zur Sozialen Marktwirtschaft
 
Über 100 Teilnehmer kamen am 25. Februar 2013 in die Bonner Akademie, um einer Expertendiskussion mit dem Vorsitzenden der IG Bergbau, Chemie und Energie, Michael Vassiliadis, zu folgen. Im Mittelpunkt der Diskussion stand die Frage, ob die Soziale Marktwirtschaft nach deutschem Vorbild als Leitmodell für das Europa in der Krise gelten könne. Neben dem Hauptredner Michael Vassiliadis diskutierten Prof. Dr. Tilman Mayer vom Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie der Universität Bonn sowie der Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Laurenz Mülheims von der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg.
Publikation zum Forschungsprojekt "Digitale Citoyens"
Mit dem Stellenwert der Social Media, insbesondere der Online-Foren Facebook und Twitter in den neuen Bürgerbewegungen im arabischen Raum, Deutschland und China hat sich die Forschungsgruppe "Digitale Citoyens - Politische Partizipation in Zeiten von Social Media. Fallanalysen zur politischen Beteiligung in Ägypten, Deutschland und China" der Bonner Akademie beschäftigt.

Das mehrköpfige Forschungsteam ist der Frage nachgegangen, welche Muster sich bei Facebook und Twitter für die Beteiligung an Protestinitiativen finden lassen.


 

Band 2: Skandal-Politik! Politik-Skandal!
 
Sie erhitzen die Gemüter, bieten attraktiven Stoff für die Medien und fordern Politik und Justiz heraus. Skandale beschäftigen den Obstverkäufer genauso wie den Journalisten und den Politiker. Der neue Band der Reihe "Bonner Vorträge und Diskurse" versammelt Analysen, Erörterungen sowie Fallbeispiele aktueller Skandalen an der Schnittstelle von Politik, Medien und Wirtschaft.

Mit Beiträgen von Bodo Hombach, Klaus Kocks, Hans Leyendecker, Alfred Merta, Stefan Pelny, Klaus Schelp und Clemens Tönnies.

Friedrich Merz
 
Über den Wandel des deutsch-amerikanischen Verhältnisses im Angesicht neuer ökonomischer und ökologischer Herausforderungen diskutierte eine hochkarätige Expertenrunde am 22. Januar in der Bonner Akademie. Neben dem Hauptredner Friedrich Merz, Vorsitzender der Atlantik-Brücke e.V., diskutierten die Direktorin des Amerika Hauses e.V. Nordrhein-Westfalen, Tina Höfinghoff, und Prof. Dr. Thomas Jäger von der Universität zu Köln. Nach einer thematischen Einführung durch BAPP-Präsident Bodo Hombach, führte Dr. Hildegard Stausberg die rund 150 Teilnehmer durch die anschließende Diskussion.