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Die Bonner Akademie für Forschung und Lehre praktischer Politik (BAPP) ist eine neuartige Lehr- und Forschungseinrichtung in Deutschland, die aktuelle Themen und Fragestellungen im Spannungsverhältnis von Wirtschaft, Medien und Politik analysiert, diskutiert und Lösungsansätze anbietet.

Neuigkeiten


Diskussionsveranstaltung zum Thema "Beethoven - und dann? Zukunftsperspektiven der Bundesstadt Bonn" mit dem Oberbürgermeister der Bundesstadt Bonn, Ashok Sridharan. (Foto: Schafgans)
2020 feiert die Bundesstadt Bonn – gemeinsam mit ganz Deutschland und Europa – den 250. Geburtstag Ludwig van Beethovens. Bei aller berechtigten Vorfreude auf das Jubiläum zeigt jedoch unter anderem das leidige Ringen um das Festspielhaus, dass die langfristige kulturpolitische Ausrichtung der Stadt alles andere als geklärt ist. 

Für die zukünftige Entwicklung der Stadt Bonn müssen auch weitere wichtige Fragen in den kommenden Jahren angegangen werden. Genannt sei hier das Bonn-Berlin-Gesetz, die Weiterentwicklung als UN-Stadt und Nachhaltigkeitsstandort sowie die Förderung von Innovation und Zukunftstechnologien mittels hiesiger Unternehmen und Forschungsinstitute.

Wie lassen sich diese in den vergangenen 20 Jahren gewachsenen Potenziale in eine überzeugende Stadtentwicklungsstrategie überführen?


Diese und andere Fragen diskutiert der Oberbürgermeister der Bundesstadt Bonn, Ashok Sridharan, gemeinsam mit Annette Storsberg, Staatssekretärin im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, Prof. Dr. Claus C. Wiegandt, Professor für Stadt- und Regionalgeographie an der Universität Bonn, und Dr. Günter Winands, Amtschef bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, am 19. Oktober 2017 in der Bonner Akademie.Die Moderation übernimmt Dr. Helge Matthiesen, Chefredakteur des Bonner Generalanzeigers.


Datum: 19. Oktober 2017, 18:00-19:30 Uhr
Ort: Bonner Universitätsforum,
Heussallee 18-24, 53113 Bonn
+++Zur Anmeldung   +++

Diskussionsveranstaltung zum Thema "Wer ist wir? Einwanderung und die Angst vor dem Identitätsverlust" mit der Staatsministerin und Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration Aydan Özoğuz.
Ein hochaktuelles Thema stand am 5. Oktober in der Bonner Akademie auf der Tagesordnung. Aydan Özoğuz, Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, diskutierte die Frage „Wer ist wir? Einwanderung und die Angst vor dem Identitätsverlust“ gemeinsam mit Dr. Jasper von Altenbockum, Innenpolitikchef der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Farhad Dilmaghani, Leiter und Gründer der Initiative „DeutschPlus“, und Jagoda Marinić, Schriftstellerin und Autorin. Andrea Oster, Moderatorin und Journalistin bei WDR 5, moderierte die Veranstaltung. Diese fand im Rahmen des Forschungsprojekts „Wieviel Islam gehört zu Deutschland? Integrationserfahrungen junger und alter Menschen in einer säkular geprägten Gesellschaft am Beispiel des Ruhrgebiets“ in Kooperation mit der Essener Brost-Stiftung statt.
 
Expertenworkshop zum Thema "Energiewende und Versorgungssicherheit. Das Energienetz der Zukunft"
Die deutsche Energiewende ist ein wirtschafts- und energiepolitisches Jahrhundertprojekt. Mit der Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), der Weiterentwicklung des Strommarktes und dem Gesetz zur Digitalisierung des Netzes hat die Bundesregierung Weichenstellungen vorgenommen, um das Großprojekt Energiewende in eine neue Phase zu führen. Diesem wichtigen Zukunftsthema widmen sich die Bonner Akademie und die Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg im Rahmen einer Veranstaltungsreihe unter dem Titel "Infrastruktur für das 21. Jahrhundert".
Publikation zum Forschungsprojekt: "Integration vor Ort - Praxiserfahrungen aus dem Ruhrgebiet"



 
Das Ruhrgebiet - Ballungsraum und Heimat für mehr als fünf Millionen Menschen - hat sich in den vergangenen Jahrzehnten einen Ruf als 'Schmelztiegel der Kulturen' erarbeitet. Spätestens mit der Gastarbeitereinwanderung ab den 1960er Jahren entwickelte sich das Revier zu einer der vielfältigsten Regionen Deutschlands. Erst mit erheblicher Verspätung erkannten die politisch Verantwortlichen jedoch, dass die Migranten im Ruhrgebiet nicht nur nach Arbeit suchten, sondern auch eine neue Heimat fanden. Entsprechende Integrationsangebote entwickelten sich daher erst mit deutlicher Verzögerung. Gut 60 Jahre später ist eine Vielzahl von Initiativen, Projekten und Maßnahmen damit befasst, die Versäumnisse von einst wettzumachen und für die Zukunft zu vermeiden. Heute spiegelt sich die Vielfalt der Menschen im Ruhrgebiet in einer gleichsam vielfältigen Integrationslandschaft, deren Breite, Vielfalt und Qualität auch im Vergleich beeindruckt.
 
Das Forschungsprojekt "Wieviel Islam gehört zu Deutschland? Integrationserfahrungen junger und alter Menschen in einer säkular geprägten Gesellschaft am Beispiel des Ruhrgebiets", das die BAPP in Kooperation mit der Essener Brost-Stiftung und unter Schirmherrschaft von Bundespräsident a.D. Christian Wulff seit 2015 durchführt, beschäftigt sich eingehend mit diesem Integrationsangebot im Ruhrgebiet: Wie ist dieses aufgestellt? Wo liegen seine Stärken? Wo gibt es aber auch noch Potenziale zur Weiterentwicklung der Integrationsarbeit im Revier? Diese Fragen beleuchten wir im Rahmen der Publikation "Integration vor Ort - Praxiserfahrungen aus dem Ruhrgebiet".

Buchvorstellung "Rücktritte: Über die Kunst, ein Amt zu verlassen" am 13. September 2017




 
Gemeinsam mit dem Autor Dr. Moritz Küpper, Landeskorrespondent NRW beim Deutschlandradio, stellte die Bonner Akademie am 13. September 2017 ihre vor kurzem im Tectum Verlag erschienene Publikation "Rücktritte: Über die Kunst, ein Amt zu verlassen" vor. In der anschließenden Podiumsdiskussion berichteten Dagmar Reim, ehemalige Intendantin des Rundfunks Berlin-Brandenburg (rbb), Dr.-Ing. e.h. Hartmut Mehdorn, Industriemanager, u. a. ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG, sowie Dr. Norbert Walter-Borjans, Finanzminister des Landes Nordrhein-Westfalen a.D., von ihren unterschiedlich gelagerten Rücktrittserfahrungen. Die Veranstaltung moderierte Stefan Weigel, stellvertretender Chefredakteur der Rheinischen Post.

Diskussionsveranstaltung zum Thema "Sozialpolitik heute - Herausforderungen in einer gespaltenen Gesellschaft" mit dem Essener Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck.
 
Über „Sozialpolitik heute - Herausforderungen in einer gespaltenen Gesellschaft“ diskutierte der Essener Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck gemeinsam mit Prof. Dr. Georg Cremer, ehemaliger Generalsekretär des Deutschen Caritasverbandes e.V., Heike Göbel, verantwortliche Redakteurin für Wirtschaftspolitik bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, und Prof. Dr. Frank Nullmeier, Professor für Politikwissenschaft an der Universität Bremen und Leiter der Abteilung "Theorie und Verfassung des Wohlfahrtsstaates" des Zentrums für Sozialpolitik, am 12. September in der Bonner Akademie. Dr. Helge Matthiesen, Chefredakteur des Bonner General-Anzeigers, moderierte die Veranstaltung. Diese fand im Rahmen des Forschungsprojekts „Wieviel Islam gehört zu Deutschland? Integrationserfahrungen junger und alter Menschen in einer säkular geprägten Gesellschaft am Beispiel des Ruhrgebiets“ in Kooperation mit der Essener Brost-Stiftung statt.
Über den Linkspopulismus in Spanien wurde am 7. September 2017 in der Deutschen Welle diskutiert
 
Zum Abschluss der Reihe "Populismus auf dem Vormarsch?", die von der Bonner Akademie gemeinsam mit dem Global Media Forum der Deutschen Welle ausgerichtet wurde, fand am 7. September 2017 die Podiumsdiskussion "Gegen die Eliten: Linkspopulismus in Spanien" statt. Mit dem Moderator Patrick Leusch, Leiter des Global Media Forum der Deutschen Welle, diskutierten Prof. Dr. Nikolaus Werz, Inhaber des Lehrstuhls für Vergleichende Politikwissenschaft an der Universität Rostock, Botschafter Heinrich Kreft, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Luxemburg und ehem. Gesandter in Madrid, Ángela Paloma Martín, spanische Journalistin, Bloggerin und Politikwissenschaftlerin, sowie Raul Zelik, freier Autor, Politikwissenschaftler und Übersetzer des Sachbuches "Podemos!" von Pablo Iglesias.
Zwischenworkshop zum Forschungsprojekt "Open Government – Stärkung oder Schwächung der Demokratie?"
Am 7. September 2017 veranstaltete die Bonner Akademie einen Zwischenworkshop zum Forschungsprojekt "Open Government – Stärkung oder Schwächung der Demokratie?". Das Projekt untersucht den Einfluss von Open Government auf die repräsentative Demokratie. Anhand von Fallstudien über ausgewählte Länder soll gezeigt werden, ob sich ein demokratischer Fortschritt bei Vertretern des Leitbildes verzeichnen lässt.



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