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Die Bonner Akademie für Forschung und Lehre praktischer Politik (BAPP) ist eine neuartige Lehr- und Forschungseinrichtung in Deutschland, die aktuelle Themen und Fragestellungen im Spannungsverhältnis von Wirtschaft, Medien und Politik analysiert, diskutiert und Lösungsansätze anbietet.

Neuigkeiten

Prof. Bodo Hombach (l., Foto: Volker Lannert), Präsident der Bonner Akademie, sowie Prof. Dr. Alfred Grosser (r.), französischer Politikwissenschaftler und Publizist



Prof. Dr. Jürgen Rüttgers (l.), Bundesminister a.D. und Ministerpräsident a.D., sowie Cécile Calla (r.), Auslandskorrespondentin und Autorin
Gemeinsam mit dem französischen Politikwissenschaftler und Publizisten Prof. Dr. Alfred Grosser, dem ehemaligen Bundesminister und Ministerpräsidenten Prof. Dr. Jürgen Rüttgers sowie der französischen Journalistin Cécile Calla wollen wir am 1. Juni 2017 diskutieren, ob Frankreich und Deutschland nach den Wahlen wieder an die Tradition von Konrad Adenauer und Robert Schuman anknüpfen und Europa eine neue Perspektive geben können:

Wie können die Partner gemeinsam gegen populistische und nationalistische Tendenzen in Europa vorgehen? Wie können sie ihre unterschiedlichen Interessen und Präferenzen zum Ausgleich bringen? Wie lassen sich die deutsch-französischen Errungenschaften der Vergangenheit für die Zukunft fruchtbar machen?


Datum: 1. Juni 2017, 18:00-19:15 Uhr
Ort: Bonner Universitätsforum,
Heussallee 18-24, 53113 Bonn
Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Welche Besonderheit liegt dem Rechtspopulismus in Österreich zu Grunde? Was sind die länderspezifischen Ursachen seines Erstarkens? Welche Rolle spielen das gesellschaftliche Umfeld und insbesondere die mediale Rezeption? Wie(so) gelang es der FPÖ, im bürgerlichen Milieu Fuß zu fassen? Gibt es Gemeinsamkeiten zu anderen populistischen Strömungen und wie ließe er sich eindämmen?
 

Zusammen mit dem Global Media Forum der Deutschen Welle organisiert die Bonner Akademie die Veranstaltungsreihe „Populismus auf dem Vormarsch?“, um das Phänomen populistischer Politik einer differenzierteren sowie länderspezifischen Betrachtung zu unterziehen, welche auch die unterschiedlichen Triebkräfte und Gegenstrategien in den Blick nimmt.

Die erste Veranstaltung dieser Reihe wird sich mit dem Thema "Wie der Rechtspopulismus salonfähig wurde: Der Fall Österreich" beschäftigen. Für die Podiumsdiskussion konnten die Chefredakteurin der österreischen Tageszeitung "Der Standard" Dr. Alexandra Föderl-Schmid, der stellv. Chefredakteur der Salzburger Nachrichten Dr. Andreas Koller und einer der bekanntesten Politologen Österreichs Prof. Dr. Anton Pelinka gewonnen werden. Moderiert wird die Veranstaltung von Patrick Leusch, Leiter des Global Media Forums der Deutschen Welle.

Datum: 30. Mai 2017, 18:00-19:30 Uhr
Ort: Bonner Universitätsforum,
Heussallee 18-24, 53113 Bonn
Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Dr. Klaus Engel, bisheriger Vorstandsvorsitzender der Evonik Industries AG sowie Kuratoriumsvorsitzender der Bonner Akademie



Prof. Bodo Hombach, Präsident der Bonner Akademie



Dr. Boris Berger, Vorsitzender des Trägervereins
 
Zeitgleich mit dem Ausscheiden aus dem Amt des Vorstandsvorsitzenden der Evonik Industries AG hat Dr. Klaus Engel das Amt des Kuratoriumsvorsitzenden der Bonner Akademie niedergelegt. In den mehr als fünf Jahren seiner Amtszeit hat Dr. Engel nicht nur die Gründungsphase der BAPP aktiv begleitet, sondern auch ihre Arbeit und Entwicklung maßgeblich geprägt. Im Namen der Akademie bedankten sich deren Präsident und Gesellschafter bei Dr. Engel für sein außergewöhnliches und langjähriges Engagement.

Prof. Bodo Hombach hob hervor: "Dr. Klaus Engel stand seit der Gründung der BAPP vor über fünf Jahren als Kuratoriumsvorsitzender immer eng an ihrer Seite. Er hat mit großem Engagement und wichtigen Impulsen auf besondere Weise zum Erfolg unserer Einrichtung beigetragen. Seinem Einsatz ist es zu verdanken, dass aus der Akademie das geworden ist, was sie heute ist: Eine feste Größe im Dialog zwischen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien. Wir alle an der Bonner Akademie sind Herrn Dr. Engel für seinen außergewöhnlichen Einsatz zu großem Dank verpflichtet und freuen uns, dass er die Arbeit der BAPP auch künftig freundschaftlich begleiten wird."

Für den Gesellschafter betonte Dr. Boris Berger: "Dr. Klaus Engel hat die BAPP entscheidend mitgeprägt: Sachkundig, zielgerichtet und mit großer Energie hat er sich in den vergangenen Jahren stets für die positive Entwicklung der Bonner Akademie eingesetzt. Mit einem ganz herzlichen Dankeschön und den besten Wünschen für die Zukunft verabschieden wir Herrn Dr. Engel aus dem Amt des Kuratoriumsvorsitzenden."
Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen sprach auf Einladung der BAPP am 16. Mai im Essener Ruhrturm.

 
Das Zusammenleben der Kulturen im Revier stand im Zentrum der Veranstaltung „Schmelztiegel Ruhrgebiet?“ im Essener Ruhrturm am 17. Mai 2017. Der Essener Oberbürgermeister Thomas Kufen erläuterte in seiner einführenden Rede grundlegende Parameter erfolgreicher Integration und diskutierte diese im Anschluss auf dem Podium mit Lamya Kaddor, Islamwissenschaftlerin und Publizistin, Mehrdad Mostofizadeh, MdL und Fraktionsvorsitzender der Grünen im Landtag NRW sowie Bernd Tönjes, Vorstandsvorsitzender der RAG-Aktiengesellschaft. Die Moderation der Veranstaltung übernahm Andreas Tyrock, Chefredakteur der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ).

Die Veranstaltung fand im Rahmen des Forschungsprojekts „Wieviel Islam gehört zu Deutschland? Integrationserfahrungen junger und alter Menschen in einer säkular geprägten Gesellschaft am Beispiel des Ruhrgebiets“ in Kooperation mit der Brost-Stiftung statt.
 
"Rücktritte: Über die Kunst, ein Amt zu verlassen" von Dr. Moritz Küpper




 
Der Rücktritt von einem Amt ist keine leichte Sache. Zwar mahnte schon Baltasar Gracián seine Leser: "Man soll die Dinge verlassen, bevor sie uns verlassen". Doch in der Praxis zeigt sich, dass es oftmals schwer ist, diese Regel zu befolgen. Nicht immer ist der Zeitpunkt frei gewählt, vielfach sind die Umstände von außen determiniert. Oftmals entspricht die öffentliche Reaktion nicht den Erwartungen. Doch gibt es auch andere Fälle, in denen es dem Amtsträger gelingt, wie Gracián schreibt, "selbst aus seinem Ende sich einen Triumph zu bereiten".

Unser Autor Dr. Moritz Küpper hat sich diesem Tabu-Thema angenommen und ergründet anhand aktueller Beispiele aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft die Strukturen eines facettenreichen Feldes, dessen Bedeutung für unsere Demokratie nicht zu unterschätzen ist. Er hat dazu Gespräche mit prominenten Persönlichkeiten geführt, die aus erster Hand von ihren Rücktrittserfahrungen berichten.

Das von Prof. Bodo Hombach herausgegebene Buch ist ab sofort im Buchhandel erhältlich sowie auf der Seite des Tectum Verlags bestellbar.
Ulrich Noethen, Theater- und Filmschauspieler, las am 16. Mai 2017 ausgewählte politische Reden in der BAPP.


 
„Ich bin ein Berliner“, „I have a dream“, „Yes we can“ - Große politische Reden können den Zeitgeist prägen und manchmal sogar die Welt verändern. Auch in der deutschen Geschichte gibt es Beispiele dafür, doch wird in jüngster Zeit immer mehr der Bedeutungs-, aber auch Qualitätsverlust politischer Reden beklagt. Zwischen Eilmeldungen und 140-Zeichen-Tweets dringen die Reden kaum noch zu den Menschen durch.

Der Frage, welche Elemente eine gute politische Rede ausmachen, aber auch wie sich politische Rhetorik im Wandel der Zeit verändert hat, ging die BAPP in Kooperation mit dem internationalen Literaturfestival lit.COLOGNE im Rahmen der Veranstaltung „Mit Verlaub, Herr Präsident…“ Wirkung und Wandel politischer Rhetorik“ am 16. Mai 2017 nach. Der Theater- und Filmschauspieler Ulrich Noethen las dafür exemplarische Reden und diskutierte mit dem Kulturjournalisten und Lektor Florian Kessler und dem Sprachwissenschaftler Prof. Dr. Uwe Pörksen über Wirkung und Wandel politischer Rhetorik.
Prof. Bodo Hombach, Präsident der Bonner Akademie
Die Welt, wie wir sie kennen, steht auf Messers Schneide: Überall in westlichen Demokratien schwindet das Vertrauen in Staat und politische Klasse. Nötig seien ehrliche Bündnisse - auch auf Landesebene, schreibt Prof. Bodo Hombach in einem Gastbeitrag für die Rheinische Post am 9. Mai 2017.

Den kompletten Artikel finden Sie hier.


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  Jean-Claude Juncker, Präsident der Europäischen Kommission war am 8. Mai 2017 zu Gast in der BAPP.
 
Am 8. Mai 2017 durfte die Bonner Akademie Jean-Claude Juncker zu einer Diskussionsveranstaltung in Bonn begrüßen. Der Präsident der Europäischen Kommission referierte zum Thema „Europas Ende – Europas Anfang? Die EU zwischen Krise und Aufbruch?“ und diskutierte im Anschluss aktuelle Herausforderungen und Perspektiven des Integrationsprojekts mit dem Herausgeber des Handelsblattes, Gabor Steingart
Prof. Bodo Hombach, Präsident der Bonner Akademie
 
Der Begriff Leitkultur ist kontaminiert. Doch es lohnt sich, genauer hinzuschauen – jenseits des Wischiwaschis politischer Korrektheit. Wir sind Weltbürger, und müssen uns trotzdem daheim geborgen fühlen, meint Prof. Bodo Hombach in einem Gastkommentar für das Handelsblatt am 8. Mai 2017.

Den vollständigen Kommentar finden Sie hier.


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  Dr. Gerd Müller, Bundesentwicklungsminister, war am 3. Mai 2017 zu Gast in Bonn


 
Großes Interesse brachten die Studierenden der Universität Bonn sowie die allgemeine Öffentlichkeit den Ausführungen des Bundesministers für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dr. Gerd Müller, am 3. Mai 2017, im Festsaal der Universität Bonn entgegen. Der Entwicklungsminister zeigte die weltweit alarmierenden Trends in den Bereichen Bevölkerungswachstum, Energie-, Wasser-, und Nahrungsmittelversorgung, Klimawandel und CO2-Ausstoß auf und betonte die Verantwortung westlicher Industrienationen, diesen Herausforderungen mit nachhaltigen Lösungen zu begegnen. Entsprechende Wege und Möglichkeiten diskutierte der Urheber des neuen Marschallplanes mit Afrika im Anschluss mit Bärbel Dieckmann, Präsidentin der Welthungerhilfe, und Prof. Jakob Rhyner, Vizerektor in Europa der Universität der Vereinten Nationen. Moderiert wurde die Runde von Ute Lange.
Workshop "Populismus: Gift oder Korrektiv für die repräsentative Demokratie?" am 25. April 2017 in Mainz
Am 25. April 2017 führte die Bonner Akademie gemeinsam mit dem Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie der Universität Bonn in den Räumlichkeiten des Landtages Rheinland-Pfalz einen Workshop zum Thema "Populismus" durch. Der Workshop fand statt im Rahmen des Forschungsprojekts "Bürger, Demokratie & Politik. Die repräsentative Demokratie in der Akzeptanzkrise" unter Leitung von Prof. Dr. Volker Kronenberg von der Universität Bonn. Das Forschungsprojekt fragt nach den Ursachen für eine unterstellte Akzeptanzkrise der repräsentativen Demokratie.
Lehrveranstaltung zum Thema "Informations- und Wissensmanagement für die Zukunft"
 
Jeden Tag werden weltweit mehr als 2,5 Trillionen Byte Daten im Internet erzeugt. Nicht nur Einzelpersonen, sondern vor allem auch Unternehmen stehen immer mehr vor der Herausforderung, diese Daten- und Informationsflut sinnvoll und strukturiert zu verarbeiten. Gerade in großen Konzernen stellt sich angesichts wachsender Datenmengen die Frage, wie man mit dieser Problematik am besten umgehen soll. Aus diesem Grund beschäftigte sich die zweite Lehrveranstaltung des ersten Halbjahres 2017 am 25. April mit dem vielschichtigen und umfangreichen Thema "Informations- und Wissensmanagement für die Zukunft".
Prof. Bodo Hombach, Präsident der Bonner Akademie
NRW hat Nachholbedarf in Sachen Unternehmensförderung, Infrastruktur und Bildung. Die Gesellschaft der Zukunft ist eine des Wissens, meint Prof. Bodo Hombach am 24. April 2017 in seinem Gastbeitrag in der Rheinischen Post.

Sie finden den kompletten Gastbeitraghier.

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Prof. Bodo Hombach, Präsident der Bonner Akademie
Im Interview mit dem General-Anzeiger äußert sich der ehemalige SPD-Politiker und Chef des Bundeskanzleramts sowie heutige Präsident der Bonner Akademie Prof. Bodo Hombach in der Ausgabe vom 11. April 2017 zur Lage der SPD in Nordrhein-Westfalen und gibt seine Einschätzung zu den Landtagswahlen in NRW ab.

Das vollständige Interview finden Sie hier.

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Sigmar Gabriel, Vizekanzler und Bundesminister des Auswärtigen, war am 6. April 2017 zu Gast in der Bonner Akademie


 
Am 6. April 2017 war Sigmar Gabriel, Vizekanzler und Bundesminister des Auswärtigen, zu Gast in der Bonner Akademie. In seiner Rede zum Thema "Deutsche Sicherheit in turbulenten Zeiten" sprach der seit zwei Monaten amtierende Außenminister nicht nur zu den aktuellen Herausforderungen in Syrien, der Ukraine oder im Zusammenhang mit dem 'Brexit', sondern zeigte auch mögliche Antworten und europäische Lösungsansätze auf. Diese diskutierte er im Anschluss auf dem Podium mit Stefan Kornelius, Ressortleiter Außenpolitik der Süddeutschen Zeitung, und Prof. Dr. Gregor Schöllgen, Professor für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte an der Universität Erlangen-Nürnberg. Moderiert wurde die Runde von Michael Bröcker, Chefredakteur der Rheinischen Post.

Als Hauptredner zu Gast in der Bonner Akademie: Dirk Brengelmann, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland im Königreich der Niederlande
Am 15. März 2017 haben die Niederländer ein neues Parlament gewählt. Der befürchtete und im Vorfeld in vielen Umfragen vorausgesagte Rechtsruck ist dabei ausgeblieben. Über die Ergebnisse, Hintergründe und Auswirkungen sowie über den aktuellen Stand und die zukünftige Entwicklung des deutsch-niederländischen Verhältnisses haben knapp zwei Wochen nach der Wahl, am 30. März 2017, Experten aus beiden Ländern auf unserem Podium diskutiert.
Prof. Bodo Hombach, Präsident der Bonner Akademie
Hans-Peter Siebenhaar hat ein knallhartes Dossier über Österreich geschrieben. Er bohrt, schneidet, spitzt zu, bis es weh tut. Prof. Bodo Hombach, Präsident der Bonner Akademie, hat es gelesen und für das Handelsblatt am 30. März 2017 rezensiert.

Die Rezension finden Sie hier.

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Bonner Forum zum Thema „Voneinander Lernen - Innovative Integrationsprojekte im nationalen und internationalen Vergleich“.
Über die Potentiale des internationalen Erfahrungsaustauschs in der Integrationsarbeit diskutierten Praktiker und Experten am 29. März 2017 beim Bonner Forum zum Thema „Voneinander Lernen - Innovative Integrationsprojekte im nationalen und internationalen Vergleich“.Die Veranstaltung fand im Rahmen des Forschungsprojekts „Wieviel Islam gehört zu Deutschland? Integrationserfahrungen junger und alter Menschen in einer säkular geprägten Gesellschaft am Beispiel des Ruhrgebiets“ statt, das die Bonner Akademie in der Kooperation mit der Brost-Stiftung und unter Schirmherrschaft von Christian Wulff, Bundespräsident a.D., durchführt.



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