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Die Bonner Akademie für Forschung und Lehre praktischer Politik (BAPP) ist eine neuartige Lehr- und Forschungseinrichtung in Deutschland, die aktuelle Themen und Fragestellungen im Spannungsverhältnis von Wirtschaft, Medien und Politik analysiert, diskutiert und Lösungsansätze anbietet.

Neuigkeiten


Diskussionsveranstaltung zum Thema "Sozialpolitik heute - Herausforderungen in einer gespaltenen Gesellschaft" mit dem Essener Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck.






 
Wie kann und sollte moderne Sozialpolitik aussehen, um den akuten Herausforderungen gerecht zu werden und die Differenz zwischen Gering- und Besserverdienenden zu verkleinern? Wieviel soziale Marktwirtschaft ist tatsächlich notwendig in Anbetracht steigender Beschäftigung und wirtschaftlichem Aufschwung? Wie können speziell Migranten und Geflüchtete, denen oftmals die notwendigen Startvoraussetzungen fehlen, mit gleichen Chancen in Arbeitsmarkt und Gesellschaft partizipieren? Welchen Beitrag können - und müssen - Kirchen, Wohlfahrtsverbände oder Gewerkschaften für eine gerechtere Gesellschaft übernehmen?

Diese Fragen diskutiert der Essener Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck gemeinsam mit Prof. Dr. Georg Cremer, ehem. Generalsekretär des Caritasverbandes e.V., Heike Göbel, verantwortliche Redakteurin für Wirtschaftspolitik bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, und Prof. Dr. Frank Nullmeier, Professor für Politikwissenschaft und Leiter der Abteilung "Theorie und Verfassung des Wohlfahrtsstaates" des Zentrums für Sozialpolitik an der Universität Bremen, am 12. September 2017 in der Bonner Akademie.

Datum: 12. September 2017, 18:00-19:30 Uhr
Ort: Bonner Universitätsforum,
Heussallee 18-24, 53113 Bonn
+++Zur Anmeldung   +++
Halbjahresbericht 1|2017

 
Die Amtseinführung Donald Trumps im Januar steht symbolisch für eine Welt im Wandel. Die Vereinigten Staaten, aber auch die transatlantischen Beziehungen, nähern sich einer Zerreißprobe. Derweil setzt sich die multiple Krise in Europa fort: Schulden, Flüchtlinge und Brexit drohen nach wie vor, das kontinentale Einigungswerk zu unterminieren. Zugleich stellen die blutigen Krisen und Konflikte in unserer Nachbarschaft die Handlungsfähigkeit des vereinigten Europas auf eine harte Probe. Auf nationaler Ebene setzen populistische Bewegungen die Institutionen der repräsentativen Demokratie zunehmend unter Druck. Auf wichtige Zukunftsfragen, etwa in der Entwicklungs- und Integrationspolitik, fehlen uns noch überzeugende Antworten. Doch es gibt auch Anlass zur Hoffnung: In den Niederlanden und in Österreich wurde der Vormarsch der Rechtspopulisten vorerst gestoppt, mit dem Sieg Emmanuel Macrons bei den französischen Präsidentschaftswahlen besteht die Chance auf einen Neuanfang in Europa.

Die Ereignisse und Entwicklungen des ersten Halbjahres 2017 boten wieder viel Material für die Veranstaltungen, Forschungsprojekte, Publikationen und Lehrveranstaltungen der Bonner Akademie. Erneut dürfen wir hoffen, auch in den vergangenen sechs Monaten einige spannende Impulse und neue Ideen in die Debatte eingebracht zu haben. Anhand unseres aktuellen Halbjahresberichts können Sie sich davon überzeugen, ob uns dies geglückt ist.
Veranstaltung aus der Reihe "Populismus auf dem Vormarsch?" am 11. Juli 2017

 
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Populismus auf dem Vormarsch?", die von der Bonner Akademie gemeinsam mit dem Global Media Forum der Deutschen Welle organisiert wird, wurde am 11. Juli 2017 eine Podiumsdiskussion mit dem Titel: "Rettung in national-religiöse Heldenmythen? Polen unter der PiS" veranstaltet. Unter der Moderation von Patrick Leusch, Leiter des Global Media Forums der Deutschen Welle, diskutierten Henryk Jarczyk, Leiter des ARD-Hörfunkstudios in Warschau, Adam Krzeminski, Redakteur der polnischen Wochenzeitschrift Polityka, und Krzysztof Ruchniewicz, Direktor des Willy Brandt Zentrums für Deutschland- und Europastudien sowie Leiter des Lehrstuhls Geschichte an der Universität Wrocław. Die Podiumsgäste skizzierten die aktuellen Ereignisse und Entwicklungen in ihrem Land und warfen zudem einen kritischen Blick auf die populistischen Strömungen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Essener Forums.
 
Am 4. Juli 2017 veranstalteten die beiden von der Brost-Stiftung geförderten Projekte „Wieviel Islam gehört zu Deutschland? Integrationserfahrungen junger und alter Menschen in einer säkular geprägten Gesellschaft am Beispiel des Ruhrgebiets“ der Bonner Akademie und „Soziales Engagement im Ruhrgebiet – Zum Aufbau neuer Strukturen zwischen Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politik“, durchgeführt von Prof. Dr. Rolf G. Heinze an der Ruhr-Universität Bochum, erneut einen gemeinsamen Workshop. Zum Thema „Soziales Engagement im Wandel – Innovative Akteure in der Zivilgesellschaft und was man von ihnen lernen kann“ diskutierten die Projektteams gemeinsam mit Praktikern und Experten über Anknüpfungspunkte und Synergieeffekte der Forschungsarbeiten.
Armin Laschet, Ministerpräsident des Landes NRW und Kuratoriumsmitglied der Bonner Akademie



Prof. Bodo Hombach, Präsident der Bonner Akademie



Dr. Boris Berger, Vorsitzender des Trägervereins
Die Bonner Akademie gratuliert ihrem Kuratoriumsmitglied Armin Laschet zur Wahl zum neuen Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen.

Prof. Bodo Hombach, Präsident der Bonner Akademie, hielt fest: "Die Wahl Armin Laschets zum Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen ist eine große Chance für unser Land. Die neue Landesregierung hat sich ein ambitioniertes Programm vorgenommen. Ich hoffe, dass die beträchtlichen Potenziale unseres Landes damit wieder voll ausgeschöpft werden können. Dafür wünsche ich Armin Laschet und seiner Regierung eine glückliche Hand und viel Erfolg."

Der Vorsitzende des Trägervereins, Dr. Boris Berger, über den NRW-Ministerpräsidenten: "Wir wünschen dem neuen Ministerpräsidenten Armin Laschet die notwendige Tatkraft, Weitsicht und Ausdauer, damit er das Motto seines Wahlkampfs – "Nordrhein-Westfalen kann mehr" – in die Tat umsetzen kann und der weitgehende Stillstand der letzten Jahre überwunden wird. Für die Bonner Akademie ist es eine große Ehre, von der Kompetenz, dem Ideenreichtum und den Denkanstößen des Ministerpräsidenten durch seine Mitwirkung im Kuratorium auch weiterhin profitieren zu können."

Armin Laschet gehört dem Kuratorium der Bonner Akademie seit Dezember 2016 an.

Weitere Informationen zu Armin Laschet finden Siehier.
Workshop "Die soziale Dimension der demokratischen Repräsentationskrise – Befunde, Wahrnehmungen, Schlussfolgerungen" am 23. Juni 2017


 
Der Forschungsprojekt-Workshop im Rahmen des Projekts "Bürger, Demokratie & Politik – Die repräsentative Demokratie in der Akzeptanzkrise?" vom 23. Juni 2017 setzte das Thema "Die soziale Dimension der demokratischen Repräsentationskrise" in den Fokus. In seiner Einführung verwies der Leiter des Forschungsprojekts und Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats der Bonner Akademie, Prof. Dr. Volker Kronenberg, auf die Bedeutung der Analyse sozialer Aspekte im Rahmen des laufenden Projekts. Er referierte dabei über wissenschaftliche Befunde, welche die sozioökonomische Basis – insbesondere die Schichtabhängigkeit – der Akzeptanz repräsentativer Demokratie aufzeigen.

Diskussionsveranstaltung zum Thema "Das Grundgesetz - Eine Werteordnung für das Einwanderungsland Deutschland?".




 
Zum Thema „Das Grundgesetz – Eine Werteordnung für das Einwanderungsland Deutschland?“ diskutierten Serap Güler, Mitglied des Bundesvorstands und stellvertretende Vorsitzende der Kölner CDU, Prof. Dr. Christian Hillgruber, Rechtswissenschaftler am Institut für Kirchenrecht der Universität Bonn, Prof. Dr. Mouhanad Khorchide, Leiter des Zentrums für Islamische Theologie der Universität Münster, und Karen Krüger, Autorin und Redakteurin im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, am 22. Juni 2017 in der Bonner Akademie. Die Moderation übernahm Peter Pauls, Chefautor des Kölner Stadt-Anzeigers.

Die Veranstaltung fand im Rahmen des Forschungsprojekts „Wieviel Islam gehört zu Deutschland? Integrationserfahrungen junger und alter Menschen in einer säkular geprägten Gesellschaft am Beispiel des Ruhrgebiets“ in Kooperation mit der Brost-Stiftung statt.
Diskussionsrunde auf dem Global Media Forum 2017: "The Growth of Populism: How to tackle the twist to simple solutions for complex problems in politics?"
 
Am 20. Juni 2017 fand die zweite Veranstaltung der Reihe "Populismus auf dem Vormarsch?" unter dem Titel "The Growth of Populism: How to tackle the twist to simple solutions for complex problems in politics?" im Plenarsaal des alten Bundestages statt. Im Rahmen des Global Media Forums 2017 diskutierten auf Einladung der Organisatoren des Forums und der Bonner Akademie Jean Asselborn, Außenminister Luxemburgs, Jerzy Pomianowski, Direktor des European Endowment for Democracy – Belgien, Cécile Mégie, Direktorin des Radio France International, und Jaroslaw Kurski, Stellvertretender Chefredakteur der polnischen Zeitung Gazeta Wyborcza. Die Moderation übernahm John Crowley, Geschäftsführender Redakteur der Newsweek Media Group in Großbritannien.
Inhouseseminar zum Thema "Globalisierung 2020: Das Comeback von Grenzen, Handelsbarrieren & Co.?"
 
Seit Jahrzehnten gilt allgemein der Maßstab: Je liberalisierter der Welthandel, desto größer sind die Wohlstandseffekte; je weniger Grenzen und Handelsbarrieren existieren, desto mehr Wirtschaftswachstum kann erzielt werden; je mehr auf den komparativen Kostenvorteil zwischen den Staaten gesetzt wird, desto höher die Produktivität. In der jüngeren Zeit hat sich jedoch ein Trend entwickelt, der vor ein paar Jahren noch nahezu undenkbar schien: Die Rückkehr in die Nationalstaatlichkeit und die Wiedereinführung protektionistischer Maßnahmen. Mit den möglichen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen dieser Entwicklungen beschäftigte sich auf Anfrage eines Förderers der Bonner Akademie am 20. Juni 2017 ein Inhouseseminar, um potenzielle Handlungsoptionen für Unternehmen aufzuzeigen.



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