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Die Bonner Akademie für Forschung und Lehre praktischer Politik (BAPP) ist eine neuartige Lehr- und Forschungseinrichtung in Deutschland, die aktuelle Themen und Fragestellungen im Spannungsverhältnis von Wirtschaft, Medien und Politik analysiert, diskutiert und Lösungsansätze anbietet.

Neuigkeiten

Diskussionsveranstaltung zum Thema "Wieviel Islam gehört zu Deutschland? Praktische Perspektiven auf eine kontroverse Debatte" mit Dr. Joachim Stamp (l.) und Prof. Dr. Heribert Prantl (r.)




 
Wie man die Potenziale zahlreicher Initiativen und Projekte im Ruhrgebiet für eine ganzheitliche Integrationsarbeit nutzen kann, stand im Fokus des Forschungsprojekts "Wieviel Islam gehört zu Deutschland? Integrationserfahrungen junger und alter Menschen in einer säkular geprägten Gesellschaft am Beispiel des Ruhrgebiets". Zu dessen Abschluss möchten wir den Blick nun noch einmal über die konkreten Projekte und Maßnahmen im Ruhrgebiet hinaus weiten und die Ergebnisse unserer Arbeit auch im Licht der gewandelten Rahmenbedingungen und der aktuellen politischen Debatte mit Dr. Joachim Stamp, stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW, und Prof. Dr. Heribert Prantl, Leiter des Ressorts für Innenpolitik und Mitglied der Chefredaktion der Süddeutschen Zeitung, diskutieren.

Datum: 7. Dezember 2017, 18.00-19.30 Uhr
Ort: Bonner Universitätsforum,
Heussallee 18-24, 53113 Bonn

+++ Anmeldung leider nicht mehr möglich +++
 
Tim Spier  (1975 - 2017)
 
Tim Spier, Juniorprofessor für Politikwissenschaft an der Universität Siegen, ist am 15.11.2017 plötzlich und unerwartet im Alter von 42 Jahren in Düsseldorf gestorben.

Prof. Spier studierte Rechtswissenschaften und parallel dazu Politikwissenschaft und Öffentliches Recht an der Georg-August-Universität Göttingen. 2006 wurde er mit der Dissertation "Die Wählerschaft rechtspopulistischer Parteien in Westeuropa. Eine Untersuchung der so genannten Modernisierungsverlierer-These" promoviert. Danach war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Deutsches und Internationales Parteienrecht und Parteienforschung in Düsseldorf und Akademischer Rat am Lehrstuhl von Prof. Dr. Ulrich von Alemann an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. 2011 wechselte er an die Universität Siegen, wo er 2012 eine Juniorprofessur für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt "Politisches System der Bundesrepublik Deutschland" übernahm. Zusammen mit seinem Kollegen Prof. Dr. Christoph Strünck führte Prof. Spier an der Bonner Akademie im vergangenen Jahr mit großem Engagement und Einsatz das Forschungsprojekt "Zwischen Einfluss und Mitgliedschaftslogik: Interessenverbände und ihre Mitglieder" durch.

Die Bonner Akademie ist schockiert und bestürzt über den plötzlichen Tod von Tim Spier. Wir verlieren einen exzellenten Wissenschaftler und hoch geschätzten Menschen. Unser stilles Gedenken gilt seiner Familie, seinen Freunden und Kollegen.

Bonn, der 20. November 2017

Lehrveranstaltung zum Thema "Effektive Führungskommunikation als Basis des Erfolgs"
Führung ist zu großen Teilen Kommunikation. Oft ist das Wort das wirksamste Werkzeug einer Führungskraft, um Mitarbeiter zu motivieren, Ziele zu präzisieren, Feedback zu geben, für Ideen zu werben, andere zu begeistern oder auch Kritisches zu thematisieren. Die Kunst der "richtigen" – also kompetenten, zielgerichteten und überzeugenden – Kommunikation offenbart sich aber nicht nur in dem, was gesagt wird, sondern auch darin, wie es vermittelt wird – und schließlich beim Mitarbeiter ankommt. Die komplette Palette der Führungskommunikation beinhaltet daher ebenso Aspekte wie beispielsweise Gestik und Mimik. Kommunikation ist somit Führungsalltag, sei es in Mitarbeitergesprächen, zwischen Tür und Angel oder in Gruppenmeetings. Eine Lehrveranstaltung beschäftigte sich am 14. November 2017 deshalb vor allem mit der Frage, wie moderne Führungskommunikation in einem häufig schnelllebigen Business, in dem man vor dem Hintergrund neuer Herausforderungen sowohl effizient als auch flexibel agieren muss, aussieht?
Workshop "Formen und Innovationen demokratischer Partizipation. Ist anders zwingend besser?" am 6. November 2017
 
Am 6. November 2017 fand im Bonner Universitätsclub unter dem Titel "Formen und Innovationen demokratischer Partizipation. Ist anders zwingend besser?" ein Workshop im Rahmen des Forschungsprojekts "Die repräsentative Demokratie in der Akzeptanzkrise?" statt. Dazu sprachen und diskutierten Alexander Trennheuser, Geschäftsführer des Landesverbandes NRW und Mitglied im Bundesvorstand von Mehr Demokratie e.V., Ralf Fücks, früherer Vorsitzender der Heinrich-Böll-Stiftung und Gründer des Zentrum für die liberale Moderne, sowie Prof. Dr. Eckhard Jesse, Prof. em. für Politische Systeme und Politische Institutionen, unter der Moderation von Anja Bröker vom Westdeutschen Rundfunk.
Dirk Brengelmann, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in den Niederlanden






Prof. Bodo Hombach (l.), Präsident der Bonner Akademie, Dr. Boris Berger (r.), Vorsitzender des Trägervereins







 
Mit Dirk Brengelmann, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in den Niederlanden, konnte die Bonner Akademie einen erfahrenen Diplomaten und exzellenten Kenner der deutschen Außenpolitik als neues Kuratoriumsmitglied gewinnen. Brengelmann trat 1984 in den Auswärtigen Dienst ein und war seitdem unter anderem an den deutschen Botschaften in London und Washington sowie bei der NATO in Brüssel tätig. Von 2014 bis 2016 war er Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Brasilien.

Prof. Bodo Hombach, Präsident der Bonner Akademie, freut sich, Botschafter Brengelmann als neues Mitglied im Kuratorium begrüßen zu können: "Dirk Brengelmann ist auf dem internationalen Parkett zu Hause. Nach umfangreichen Einsatzerfahrungen in den unterschiedlichsten Regionen der Welt ist er 2016 nach Europa zurückgekehrt, um sich in Den Haag der Weiterentwicklung der deutsch-niederländischen Beziehungen zu widmen. Mit seinem vielseitigen Praxiswissen und seiner herausragenden sicherheits- und verteidigungspolitischen Expertise ist Dirk Brengelmann eine große Bereicherung für die Bonner Akademie."

Für den Trägerverein der BAPP erklärte dessen Vorsitzender, Dr. Boris Berger: "Mit Botschafter Dirk Brengelmann verstärkt ein erfahrener Diplomat und guter Freund unserer Akademie das Kuratorium. Von seiner hohen fachlichen Kompetenz konnten sich die Gäste unserer Diskussionsveranstaltung 'Partnerschaft unter neuen Vorzeichen? Deutschland und die Niederlande in Europa' bereits im März diesen Jahres überzeugen. Wir freuen uns, künftig auch bei der Entwicklung neuer Projekte auf die umfassende Expertise von Botschafter Brengelmann zählen zu können."

Weitere Infos zu Dirk Brengelmann finden Sie hier.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Essener Forums.
 
Zum Thema „Voneinander Lernen: Generationen- und zielgruppenübergreifende Integrationsarbeit“ fand am 25. Oktober 2017 das Essener Forum im Rahmen des Forschungsprojekts „Wieviel Islam gehört zu Deutschland? Integrationserfahrungen junger und alter Menschen in einer säkular geprägten Gesellschaft am Beispiel des Ruhrgebiets“ statt. Bei diesem Expertenworkshop diskutierte das Projektteam gemeinsam mit Integrationspraktikern im 'Haus der Technik‘, inwiefern Netzwerke und die Nutzung von Synergieeffekten - am Beispiel von Tandem- oder Mentoring-Ansätzen - zu gelungener Integration beitragen können.
Diskussionsveranstaltung zum Thema "Beethoven - und dann? Zukunftsperspektiven der Bundesstadt Bonn" mit Ashok Sridharan, Oberbürgermeister der Bundesstadt Bonn
Am 19. Oktober 2017 diskutierte der Bonner Oberbürgermeister Ashok Sridharan gemeinsam mit Annette Storsberg, Staatssekretärin im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, Prof. Dr. Claus-C. Wiegandt, Professor für Stadt- und Regionalgeographie an der Universität Bonn, und Dr. Günter Winands, Amtschef bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, über das Thema "Beethoven – und dann? Zukunftsperspektiven der Bundesstadt Bonn". Die Moderation des Abends übernahm Dr. Helge Matthiesen, Chefredakteur des Bonner General-Anzeigers.
Lehrveranstaltung zum Thema "Auf dem Weg zum Ziel: Strategisch denken, handeln und führen"
Für Unternehmen wie auch für individuelle Führungskräfte ist strategisches Handeln der Schlüssel zum Erfolg. Eine überzeugende Strategie setzt dabei die vorhandenen Mittel in ein vernünftiges Verhältnis zu den definierten Zielen. Sie basiert auf einer gründlichen Analyse der Ausgangssituation, behält alle wesentlichen Stakeholder im Blick und ist flexibel genug, um auf unvorhergesehene Herausforderungen angemessen zu reagieren. Doch wie lässt sich konsequentes strategisches Handeln in den beruflichen Alltag nachhaltig integrieren? Wie kann die Balance gelingen zwischen langfristigem Denken und den Erfordernissen des Alltagsgeschäfts? Unter anderem diese Fragen standen am 17. Oktober 2017 im Mittelpunkt des Seminars "Auf dem Weg zum Ziel: Strategisch denken, handeln und führen".

5. Deutsch-Chinesisches Akademisches Forum in Peking

 
Das 5. Deutsch-Chinesische Akademische Forum fand am 12. und 13. Oktober 2017 in Peking statt. Die bewährte Kooperation zwischen der Bonner Akademie, der Chinese Academy for Social Sciences (CASS) und der Social Sciences in China Press (SSCP) wurde in diesem Jahr zusammen mit dem Center for Sociological Research and Development Studies of China (CSRDSC) der Universität Peking fortgesetzt. Rund 40 deutsche und chinesische Experten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Medien tauschten sich unter dem Oberthema "Globalisierung und De-Globalisierung" über die Herausforderungen und Chancen für die Weltgemeinschaft aus.
Workshop "Fokus politische Bildung: Jugend und Politik" am 10. Oktober 2017

 
Wie steht es um das Verhältnis zwischen Jugend und Politik? Dies war am 10. Oktober 2017 die zentrale Frage, mit der sich der im Rahmen des Forschungsprojekts "Bürger, Demokratie & Politik – Die repräsentative Demokratie in der Akzeptanzkrise?" stattgefundene Workshop "Fokus politische Bildung: Jugend und Politik" befasst hat. Seine Einführung begann Projektleiter Prof. Dr. Volker Kronenberg daher auch genau mit dieser Frage. Diese sollte mit den geladenen Gästen diskutiert werden, wobei insbesondere darauf eingegangen werden sollte, wie die Jugend wieder mehr für die Politik begeistert werden könne, da eine höhere Politisierung der Jugendlichen einherginge mit einem nach wie vor hohen Misstrauen gegenüber klassischen Parteien.

Diskussionsveranstaltung zum Thema "Wer ist wir? Einwanderung und die Angst vor dem Identitätsverlust" mit der Staatsministerin und Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration Aydan Özoğuz.
Ein hochaktuelles Thema stand am 5. Oktober in der Bonner Akademie auf der Tagesordnung. Aydan Özoğuz, Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, diskutierte die Frage „Wer ist wir? Einwanderung und die Angst vor dem Identitätsverlust“ gemeinsam mit Dr. Jasper von Altenbockum, Innenpolitikchef der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Farhad Dilmaghani, Leiter und Gründer der Initiative „DeutschPlus“, und Jagoda Marinić, Schriftstellerin und Autorin. Andrea Oster, Moderatorin und Journalistin bei WDR 5, moderierte die Veranstaltung. Diese fand im Rahmen des Forschungsprojekts „Wieviel Islam gehört zu Deutschland? Integrationserfahrungen junger und alter Menschen in einer säkular geprägten Gesellschaft am Beispiel des Ruhrgebiets“ in Kooperation mit der Essener Brost-Stiftung statt.
 
Expertenworkshop zum Thema "Energiewende und Versorgungssicherheit. Das Energienetz der Zukunft"
Die deutsche Energiewende ist ein wirtschafts- und energiepolitisches Jahrhundertprojekt. Mit der Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), der Weiterentwicklung des Strommarktes und dem Gesetz zur Digitalisierung des Netzes hat die Bundesregierung Weichenstellungen vorgenommen, um das Großprojekt Energiewende in eine neue Phase zu führen. Diesem wichtigen Zukunftsthema widmen sich die Bonner Akademie und die Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg im Rahmen einer Veranstaltungsreihe unter dem Titel "Infrastruktur für das 21. Jahrhundert".
Publikation zum Forschungsprojekt: "Integration vor Ort - Praxiserfahrungen aus dem Ruhrgebiet"



 
Das Ruhrgebiet - Ballungsraum und Heimat für mehr als fünf Millionen Menschen - hat sich in den vergangenen Jahrzehnten einen Ruf als 'Schmelztiegel der Kulturen' erarbeitet. Spätestens mit der Gastarbeitereinwanderung ab den 1960er Jahren entwickelte sich das Revier zu einer der vielfältigsten Regionen Deutschlands. Erst mit erheblicher Verspätung erkannten die politisch Verantwortlichen jedoch, dass die Migranten im Ruhrgebiet nicht nur nach Arbeit suchten, sondern auch eine neue Heimat fanden. Entsprechende Integrationsangebote entwickelten sich daher erst mit deutlicher Verzögerung. Gut 60 Jahre später ist eine Vielzahl von Initiativen, Projekten und Maßnahmen damit befasst, die Versäumnisse von einst wettzumachen und für die Zukunft zu vermeiden. Heute spiegelt sich die Vielfalt der Menschen im Ruhrgebiet in einer gleichsam vielfältigen Integrationslandschaft, deren Breite, Vielfalt und Qualität auch im Vergleich beeindruckt.
 
Das Forschungsprojekt "Wieviel Islam gehört zu Deutschland? Integrationserfahrungen junger und alter Menschen in einer säkular geprägten Gesellschaft am Beispiel des Ruhrgebiets", das die BAPP in Kooperation mit der Essener Brost-Stiftung und unter Schirmherrschaft von Bundespräsident a.D. Christian Wulff seit 2015 durchführt, beschäftigt sich eingehend mit diesem Integrationsangebot im Ruhrgebiet: Wie ist dieses aufgestellt? Wo liegen seine Stärken? Wo gibt es aber auch noch Potenziale zur Weiterentwicklung der Integrationsarbeit im Revier? Diese Fragen beleuchten wir im Rahmen der Publikation "Integration vor Ort - Praxiserfahrungen aus dem Ruhrgebiet".



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