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Sommersemester 2016: Unternehmenskommunikation: Die neue Notwendigkeit zur Selbsterklärung

Prof. Bodo Hombach
Die Arbeit der Unternehmenskommunikation erfuhr in den letzten Jahren einen grundsätzlichen Wandel: Während es in der Vergangenheit in Form einer hauptsächlich intern ausgerichteten Unternehmenskommunikation darum ging, organisatorische Abläufe zu optimieren, die Mitarbeiter umfangreich zu informieren und dadurch eine stärkere Bindung zwischen Belegschaft und Unternehmen zu schaffen, steht mittlerweile die Außenwirkung und die Vermarktung des Unternehmens im Fokus der Unternehmenskommunikation. Dabei ist die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit eines Unternehmens heutzutage im Wesentlichen darauf ausgerichtet, die Notwendigkeit unternehmerischen Handelns und die daraus resultierenden gesellschaftlichen Vorteile hervorzuheben. In diesem Zusammenhang wird das Feld der Unternehmenskommunikation in der Wissenschaft inzwischen als Teil des strategischen Marketings und als Instrument zur Verbesserung der Reputation verstanden.

Als Gastreferenten konnte Prof. Bodo Hombach Thomas Hüser (Medienbüro Thomas Hüser GmbH), David Schraven (Gründer und inhaltlicher Geschäftsführer des gemeinnützigen Recherche-Büros CORRECT!V), Prof. Klaus Kocks (Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler sowie PR-Berater) und Rüdiger Oppers (Leiter Zentralbereich Kommunikation bei der Evonik Industries AG) gewinnen.