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Prof. Dr. Nicolas Burkhardt, Gründer und Geschäftsführer der KOPFSPRINGER GmbH



Iryna Kostyshyn von innogy SE erläuterte die Kernidee eines Innovation Hub
 
Der Fokus des Lehrveranstaltungsprogramms liegt im ersten Halbjahr 2017 auf den "Schlüsseltrends und -kompetenzen für zukunftsorientierte Unternehmen" und geht dabei auf Themen ein, die in der heutigen Innovations- und Wissensgesellschaft für Unternehmen zentrale Erfolgsfaktoren sind bzw. zukünftig zunehmend sein werden. Das erste Seminar aus dieser Veranstaltungsreihe fand am 14. März 2017 statt und beschäftigte sich mit dem Thema "Innovationsmanagement für Unternehmen von morgen".

Der Innovationsexperte Prof. Dr. Nicolas Burkhardt, Gründer und Geschäftsführer der KOPFSPRINGER GmbH, verdeutlichte gleich zu Beginn der Veranstaltung, dass die aktuellen dynamischen Zeiten eine hohe Wandlungs- und somit Innovationsfähigkeit erfordern. Für ihn bestehe die Innovationskraft eines Unternehmens aus fünf Grundbausteinen: ein allgemeiner Bauplan, die Weitsicht in der Ausrichtung, die Agilität eines Unternehmens sowie Schnelligkeit und Kompetenz bei den Entscheidungsträgern. Ein Faktor müsse bei sämtlichen Bemühungen die treibende Kraft sein: die Motivation, denn "fun is fundamental", so Prof. Burkhardt, der im Verlauf des Seminars unter anderem noch auf diverse Innovationstypen und Kernprozesse sowie auf verschiedene Kreativitätstechniken einging.

Iryna Kostyshyn von innogy SE skizzierte in ihrem Vortrag die Kernidee eines Innovation Hub: die Zentralisierung der Innovation aus den einzelnen Unternehmensbereichen, um die Koordination zu optimieren und die Effizienz zu steigern. Dabei speise sich das Know-how des Hubs aus sämtlichen Unternehmensteilen, da die Mitarbeiter je nach Projektlage und -intensität aus ihren Abteilungen leihweise in den Innovation Hub wechseln können. Paul Bandi, Mitgründer und Geschäftsführer des Startups Medipee, stellte anschließend das innovative Produkt seines jungen Unternehmens vor. Er erläuterte die verschiedenen Risiken, mit denen man sich bei der Lancierung eines neuen, innovativen Produkts befassen müsse: So könnte beispielsweise ein Markt ein Produkt nicht annehmen, die technische Umsetzung könnte scheitern oder es könnten unvorhergesehene finanzielle Probleme auftreten.