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Lehrveranstaltung zum Thema "Von 'Kyoto' nach 'Paris': Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Wirtschaftsordnung?"







 
Im Rahmen der aktuellen Lehrveranstaltungsreihe mit dem Oberthema "Globale Herausforderungen – globale Chancen" greift die Bonner Akademie im ersten Halbjahr 2016 die jüngsten globalen Entwicklungen und Ereignisse auf, um dabei neue Herausforderungen für das individuelle und unternehmerische Handeln sowie konkrete Chancen für die Entwicklung unserer Gesellschaft und Wirtschaft zu diskutieren. Im Fokus des Auftaktseminars am 10. März 2016 standen unter dem Titel "Von 'Kyoto' nach 'Paris': Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Wirtschaftsordnung?" sämtliche gesellschaftliche und unternehmerische Aspekte der momentanen Nachhaltigkeitsdebatte.

Christina Schampel, Senior Consultant bei der auf das Thema Sustainability spezialisierten Unternehmensberatung Systain, verdeutlichte zu Beginn der Veranstaltung die hauptsächlichen Problemlagen. So handele es sich häufig um Kettenwirkungen, die negative Konsequenzen auf den gesamten Nachhaltigkeitsaspekt haben. Beispielsweise führe eine starke Luftverschmutzung zu einer zunehmenden Versauerung des Bodens, was wiederum Ernteausfälle, Qualitätsdefizite bei den landwirtschaftlichen Erzeugnissen usw. verursache. Dr. Holger Berg vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie stellte anschließend im Plenum verschiedene Szenarien für eine ressourcenleichte Gesellschaft vor, die gemeinsam analysiert und erörtert wurden. Jan Burck, Teamleiter Deutsche und EU-Klimapolitik bei Germanwatch, referierte am Nachmittag zum Klimawandel und zur deutschen Energiewende als Herausforderung für Unternehmen. Dabei verdeutlichte er seine Sichtweise, dass die Energiewende nicht im Widerspruch zur Wirtschaft stehe, es in diesem Zusammenhang aber durchaus wirtschaftliche Verlierer gebe.