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Lehrveranstaltung zum Thema „Greenpeace, Attac und Bürgerforum - Strukturen, Ziele und Bedeutung von NGOs und Aktionsbündnissen"

Michael Kühn, Referent für Klimawandel der Welthungerhilfe

Markus Winkler, Online Campaigner bei WWF Deutschland
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Globalisierungs- und Internationalisierungsprozesse in Politik, Wirtschaft und Medien“ begrüßte die Bonner Akademie am 10. Dezember 2013 Führungskräfte aus Unternehmen, Mitglieder der Bonner Akademie sowie Doktoranden und Mitarbeiter der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Die Lehrveranstaltung mit dem Titel „Greenpeace, Attac und Bürgerforum – Strukturen, Ziele und Bedeutung von NGOs und Aktionsbündnissen“ veranschaulichte die Rolle, die Bedeutung sowie die Arbeitsweise neuer zivilgesellschaftlicher Akteure.

Dr. Kathrin Voss, selbstständige Beraterin und spezialisiert auf den Non-Profit-Bereich, erklärte im ersten Veranstaltungsabschnitt den Begriff der Nichtregierungsorganisation (NGO) und stellte die verschiedenen Unterteilungen sowie Typologien vor. Eine NGO ist ein nicht-staatliches, nicht-kommerzielles, organisatorisches Konstrukt, welches das Ziel verfolgt, politische Entscheidungen zu beeinflussen. Im weiteren Teil der Veranstaltung legte Dr. Voss die große Bedeutung des Internets für die Kommunikationsebene der NGOs dar und simulierte mit den Teilnehmern die Durchführung einer Kampagne.

Michael Kühn, Referent für Klimawandel der Welthungerhilfe, verdeutlichte die Arbeitsweisen im Bereich der Entwicklungshilfe und stellte die spezifischen Zielgruppen vor. Beispielhaft wurde das Engagement der Welthungerhilfe in Haiti aufgezeigt. Hier setzt sich die Hilfsorganisation für den Wiederaufbau, die Cholerabekämpfung sowie den Häuseraufbau ein.

Die konkrete Kommunikations- und Kampagnenarbeit einer NGO erläuterte Markus Winkler, Online Campaigner der World Wide Fund For Nature (WWF) Deutschland, indem er von seinen praktischen Erfahrungen berichtete. Winkler sprach die Schwierigkeiten bei der Finanzierung von Projekten an, für die in der Gesellschaft lediglich verhaltene Spendenbereitschaft besteht. Er erklärte anhand einer durchgeführten Kampagne, wie man diese erfolgreich umsetzen kann, obwohl das Thema die Bürger wenig bewegt.