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Dr. Berger und Walter Scheurle im Gespräch
Am 10. Oktober 2012 fand zum dritten Mal der Akademielunch der Bonner Akademie zum Thema "Personalpolitik - und führung in Großunternehmen" statt. Die Akademiemitglieder hatten in der Veranstaltung die Gelegenheit, mit Walter Scheurle, bis Mai 2012 Personalvorstand der Deutschen Post AG, über Herausforderungen und Chancen moderner Personalpolitik zu diskutieren.

"Das wichtigste ist die Persönlichkeit des Bewerbers, erst dann kommen die formalen Leistungen", unterstrich Walter Scheurle, ehemaliger Personalvorstand Deutsche Post DHL als er am 10. Oktober im Rahmen des Akademielunchs der Bonner Akademie mit Postgraduierten und Doktoranden über moderne Personalpolitik in einem deutschen Daxunternehmen diskutierte. Nach einer kurzen Eröffnungsrede von Dr. Boris Berger, Geschäftsführer der Bonner Akademie, in der er nochmal auf den durch Scheurle mitgeprägten Transformationsprozess der Deutschen Post einging, übergab Berger das Wort an den Gastreferenten, der zunächst seine Karriere Revue passieren ließ.

Vom Postboten, über den hauptamtlichen Gewerkschaftssekretär bis hin zum Personalvorstand der Deutschen Post - Der berufliche Lebensweg des Managers erinnerte viele Akademiemitglieder an das bekannte Sinnbild des "American Dream". Es sei eine Mischung aus Leistungsbereitschaft und glücklichen Umständen gewesen, dass sich seine Karriere so positiv entwickelt hätte. Wie er mit den vielen neuen Aufgaben umgegangen wäre? "Learning by doing." Er habe sich die meisten Kenntnisse erst in der Praxis angeeignet. Außerdem hätten Intuition und Gefühl eine wichtige Rolle gespielt.

 

Die Teilnehmer des Akademielunchs
Auf die Persönlichkeit komme es auch bei der Auswahl des Nachwuchses an.
Eine entwickelte, gestandene Persönlichkeit mit einem bunten Lebenslauf und interkultureller Kompetenz seien die Hauptkriterien, um erfolgreich bei der Deutschen Post zu arbeiten.


Auch achte die Post auf soziales Engagement. "Auch für Geisteswissenschaftler haben wir viele interessante Aufgaben", warb Scheurle am Ende des Gesprächs.

Vom Molekularbiologen bis hin zum Medienwissenschaftler - die Deutsche Post sei offen gegenüber den verschiedensten Lebensläufen.