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Im Rahmen des Forschungsprojektes"Wieviel Islam gehört zu Deutschland? Integrationserfahrungen junger und alter Menschen in einer säkular geprägten Gesellschaft am Beispiel des Ruhrgebiets" fand am 30. Oktober 2015 das 'Essener Forum' zum Thema "Erfolgsfaktoren der praktischen Integrationsarbeit. Erfahrungen aus der Jugend- und Altenhilfe" statt.

Der Workshop bildete den Auftakt der zweiten Phase des Forschungsprojektes, in welcher die Begleitung konkreter Integrationsprojekte und -initiativen im Vordergrund stehen wird. Ziel dabei ist es, unterschiedliche Herausforderungen und Erfolgsfaktoren der praktischen Integrationsarbeit im Ruhrgebiet zu identifizieren und praxisorientierte Ansätze zur Weiterentwicklung zu entwickeln. Hierbei arbeitet die Bonner Akademie mit 15 Projekten der Jugend- und Altenhilfe in den Städten Duisburg, Essen und Gelsenkirchen zusammen, für die der Workshop auch eine Gelegenheit zum wechselseitigen Kennenlernen bot.

Nachdem Dr. Boris Berger, Projektleiter und Geschäftsführer der BAPP, einen Überblick über das Forschungsprojekt gegeben hat, stellten die Vertreter der Integrationsinitiativen und -vereine Ihre Arbeit vor. Dabei wurde das breite Spektrum der Ansätze deutlich, mit denen die verschiedenen Projekte und Initiativen das gemeinsame Ziel 'gelungener Integration' verfolgen. Vom Jugendzentrum einer Moscheegemeinde über Beratungsangebote zum Berufseinstieg für Jugendliche bis hin zu Freizeitangeboten für Senioren waren Initiativen und Ansätze aus nahezu allen Bereichen der Alten- und Jugendhilfe vertreten: PlanB Ruhr e.V., Generationennetz Gelsenkirchen e.V., JOBLINGE gAG Ruhr, KAUSA Servicestelle Essen, Jugendtreff Respekt, Chancenwerk e.V., die Projekte "Wir brauchen DICH für UNS" und "ALMAN" der DITIB, das Projekt "MiMi"- Gesunde Integration der Stadt Gelsenkirchen, das Projekt "Gesundes Altern" der AWO Arbeiterwohlfahrt Essen sowie die Projekte "Förderunterricht – Potentialförderung“ und "Brücke – Eltern für Eltern als Integrationsmittler in Jugendhilfe und Schule" des Kommunalen Integrationszentrums Gelsenkirchen (KIGE)".

Abschließend konnte Prof. Dr. Volker Kronenberg, wissenschaftlicher Leiter der Bonner Akademie, festhalten, dass der konstruktive Austausch zwischen dem Projektteam und den Praktikern der Integrationsarbeit einen erfolgreichen Start in eine enge Zusammenarbeit während der kommenden Monate markierte, für die bereits konkrete nächste Schritte vereinbart wurden.